Dass das Gehirn das Denken erst ermöglicht, stelle ich nicht infrage. Allerdings hat sich beim Rest deiner Aussage scheinbar ein Gedankenfehler eingeschlichen. Du willst mir sagen, dass du weißt, dass du denkst, weil du mathematische Formeln lösen kannst? Das Argument ist extrem dünn. Hast du schon mal einen Gedanken gesehen? Oder eine eigene Meinung? Kannst du mir mit Sicherheit erklären, dass wir WISSEN, dass wir denken? Warum unsere Gedanken von Person zu Person individuell sind? Also, wenn diese deine Ansicht so belegbar ist, dass der Rest der Welt ihn umstandslos akzeptiert hat, dann wäre es nett, wenn du sie mir mitteilst.Zitat von Kenshiro-XIII
*seufz* Scheinbar hast du nicht verstanden, worauf dieses Zitat abzielt. Er befasst sich mit dem Thema des Glaubens (wie auch der Rest meines Posts btw.). Der Astronaut ist in diesem Beispiel die Person, die sagt: "Ich glaube nicht an Gott, denn ich war im Weltall, und dort war nie ein Gott zu sehen." Der Hirnchirurg hält dagegen: "Ich habe viele Gehirne operiert, aber niemals einen einzigen Gedanken gesehen." Was soll uns damit nun mitgeteilt werden? Dass man einen Gott nicht sehen muss, um an seine Existenz zu glauben. Darauf gründet sich eine Glaube nämlich: Auf dem Glauben an sich, nicht auf dem Wissen. Der Glaube ist in diesem Zitat wie das "Wissen" darum, dass man denkt, obwohl man noch nie einen Gedanken gesehen hat. Und dass wir tatsächlich wissen, dass wir denken, wirst du mir ja gleich stichhaltig belegen...Zitat
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