Ich finde letmedies Zeilen sehr treffend formuliert. Er beschreibt in kurzen und knappen Sätzen den Kern, die Dinge, wie sie nunmal sind.

Die meisten vergessen, daß die Atmosphäre die hier herrscht, die Summe aus den Launen aller Leute ist. Und Launen färben sich zum geringsten Teil durch's Forum - viel mehr sind es persönliche Gründe, wie Frustration über den tristen Alltag, ein neuer Abschnitt auf der schulischen bzw. beruflichen Laufbahn, Schicksalsschläge im Familien-/Freundeskreis oder einfach die kosmische Unlust, die einen hin und wieder befällt. Dazu kommt, daß sich, bedingt durch diese Einflüsse, Interessen ändern, ein unnachgiebiger Drang zur Veränderung (und sei es nur ein anderes Forum) aufkommt usw., was dazu führt, daß Leute wie Nomaden einfach weiterziehen. Manche kommen wieder, andere nicht.

Und wenn man mal genauer hinsieht, gibt die Kriegertaverne als typisches Beispiel Aufschluß über Veränderlichkeit, womit der eine besser klar kommt, viele aber auch gar nicht.

Viele von uns kennen den Schuppen schon ein paar Jahre. Ein Großteil von uns befand sich zum damaligen Forenstart noch mitten im Schulalltag. Irgendwann rückte dann für einige die Abi- und Klausurphase näher und so setzten die Leute ihre Prioritäten. Dann kommt evtl. noch ein Zivildienst und spätestens mit dem Studium wird man mehr oder minder dazu gezwungen, seinen gewohnten Alltagsrhythmus umzustellen.

Seh das ja auch selbst. Doch mit etwas mehr Struktur als gewöhnlich kriegt man das alles im Griff. Man hat dann nur nicht mehr mehrere Stunden am Stück Zeit für Nonsens. Aber ich persönlich arbeite schwer daraufhin. ^^