Zitat Zitat von Wargody
Apropos FH - von euch sehe ich zufällig niemanden kommendes Wintersemester an der Gelsenkirchener FH? ^^
Für den Fall, dass ich das Praktikum bei Elektro Gerber in Gelsenkirchen mach und die mich tatsächlich nehmen sollten, muss ich auch zwei Mal die Woche inne Berufsschule... ist Berufsschule = FH? Glaub nicht, oder?
Ich glaube in dem Fall würde ich aber eher drauf bestehen, bei mir irgendwo inner Nähe zur Berufsschule gehen zu dürfen, die Linie von mir bis zum Betrieb ist schon kompliziert genug, aber man weiß ja nie.
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Wenn er da wirklich rein wollen würde, sollte er sich darauf einstellen, nötigenfalls umzuziehen/auszuziehen.
Wäre mir sogar schnuppe, was tut man nicht alles für den Traumberuf, oder?
In dem Fall müsste ich wahrscheinlich bis nach Düsseldorf, scheint nach wie vor die "Hochburg" der Werbeagenturen zu sein, zumindest bekomm ich vom Arbeitsamt selten Stellenangebote von woanders.
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Spaß beiseite, eine Ausbildung ist schon was solides und ich würde diese einem direkten Studiumanschluss immer vorziehen, da sie einfach elementare Einblicke in die Arbeitswelt gewährt.
Wobei die Meinungen hier wieder deutlich auseinander gehen, wie ich bei diversen Vorstellungsgesprächen bemerkt hab.
Die einen sagen, was man während des Abiturs lernt wäre sinnloser Mist den man nie wieder braucht und daher nur für Schüler die planen zu studieren notwendig.
Die anderen bilden wohl prinzipiell nur Abiturienten aus, weil sie wohl das Niveau der 10er Abgänge kennen würden.

Meiner Meinung nach ist das gesamte deutsche Bildungssystem eh viel zu selektiv, imo sollte es nur Gesamtschulen geben und ob man dann Abi macht oder nicht muss jeder für sich entscheiden.
Zitat Zitat von Dio
Ob ich Chemie behalte, oder Erdkunde hole, oder gar Englisch (ist auch nicht ganz vom Tisch), werd ich mir in den nächsten Wochen noch überlegen müssen.
Hmm... ich wollte in der 12 eigentlich Chemie LK wählen (aus Mangel an Interessenten nicht zustande gekommen) und bin erst im letzten Moment auf Biologie umgestiegen.
Eigentlich empfand ich Chemie immer als interessant und gleichzeitig als vielfältig und kompliziert.
Das hat mich damals ziemlich gereizt, ob ich es aber genau wie Bio mit genug Motivation bis zum Ende hätte durchziehen können, weiß ich gar nicht.
Im G-Kurs hatte ich in der 13 doch ab und zu das Gefühl, dass ich gescheitert wäre, weils teilweise (vor allem in Bereich Elektro-Chemie) sehr physikalisch und leider auch theoretisch wurde...
Danach hatte ich dann erst die Qual der Wahl zwischen Bio und Englisch, Kunst stand schon von Anfang an für mich fest.
Was man in der Oberstufe möglicherweise wichtig sein könnte und in Deutsch hätte lernen sollen (Globalisierung, Indien, bzw. Immigration), wurde dann in Englisch durchgekaut und prinzipiell hab ich den Unterricht, wenn man vom American-Dream absieht, immer interessiert verfolgt.
Zwei Lektüren mussten wir lesen (True West u. Fahrenheit 451), wobei mich das Zweite sogar richtig begeistert hat, weil einer meiner Lieblingsfilme (Equilibrium) sehr daran angelegt ist.

...vielleicht hilft dir das ja irgendwie weiter.
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Ich kann dagegen drei Tage lernen, um es auf ne 4 oder 3 zu bringen.
Damit muss man eben leben... ich mach mir eigentlich wenig aus Noten und viele Arbeitgeber scheinbar auch nicht.
Eine aus meinem Jahrgang hat nen Durchschnitt von 1,4 und kriegt trotzdem keinen Ausbildungsplatz, weil sie die Vorstellungsgespräche versämmelt...
Sie ist zwar schweinisch intelligent und weiß sachlich alles, sobald man sich aber ganz normal mit ihr unterhalten möchte, streikt ihr Gehirn scheinbar (sie kann ihre Meinungen nicht begründen, nicht über sich selbst reden, statt zu argumentieren wird bei ihr (aus)gelacht, etc).
Solche Menschen haben es auch nicht leicht und selbst wenn ich schlechtere Noten nach Hause bring, seh ich mich keinesfalls minderwertiger, weil ich genau weiß, dass ich auf eine andere Art, die man aber eben nicht bewerten, sondern kennen lernen muss, irgendwie intelligenter bin.
Zitat Zitat von Gestahl
Nun, das ist glücklicherweise eine Sache, die bei uns im Regelfall gar nicht in die Note einfließt.
Da kann man mal wieder sehen, wie durchaus unterschiedlich Lehrer die Prioritäten setzen, denn bei uns hat es in 6 Halbjahren nur 2 Mal die Möglichkeit gegeben, sein Wissen anhand einer LZK unter Beweis zu stellen.
Ansonst wurde nur die mündliche Mitarbeit und Hausaufgaben bewertet.
Ich saß auch oftmals länger als zwei Stunden nur an den Geschichtshausaufgaben, weil wir andauernd endlos lange Texte aus tonnenschweren Büchern analysieren mussten.
Was anderes gab es nicht. Langweiliger kann man einen Unterricht imo nicht gestalten.