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  1. #1
    Lol ich bin unglücklich verliebt in eine portugiesische Userin und muss mich deshalb ablenken.

    nun zum Thema zurück: Warum zum Teufel sollte die Zeit im Weltall anders ablaufen oder dadurch indem man sich schneller bewegt? Wo ist denn da bitte die Logik?

  2. #2
    Zitat Zitat
    Die Aussage der speziellen Relativitätstheorie, die vermutlich den gewohnten Vorstellungen am stärksten widerspricht, ist die Relativität der Gleichzeitigkeit: Die Gleichzeitigkeit, oder allgemeiner die zeitliche Reihenfolge zweier Ereignisse ist abhängig vom Beobachter.
    Als wenn das niemand wüsste. An sich ist alles relativ. Trotzdem passieren alle Dinge dieser Welt gleichzeitig. Die Frage ist nur wie die Gleichzeitigkeit vom Beobachter empfangen/interpretiert wird. Ich rede hier übgrigens von der Gleichzeitikeit der Realität und nicht von Signalen die Lebewesen empfangen. Somit ist Zeitreisen nicht möglich.
    Ich kann zB. die Leute in diesem Forum auch nicht sehen und trotzem sind sie "gleichzeitig" mit mir in diesem Forum.

  3. #3
    Zitat Zitat von Kenshiro-XIII
    Ich rede hier übgrigens von der Gleichzeitikeit der Realität und nicht von Signalen die Lebewesen empfangen.
    Dazu gibts auch was...

    Zitat Zitat
    Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist eine aus der speziellen Relativitätstheorie folgende Aussage, dass es keine universelle Gleichzeitigkeit gibt, sondern dass die Feststellung, welche Ereignisse gleichzeitig sind, davon abhängt, in welchem Bezugssystem der Beobachter seine Berechnungen durchführt. Hierbei ist zu beachten, dass sich die Gleichzeitigkeit nicht auf die Wahrnehmung der Ereignisse bezieht (also beispielsweise, wenn man räumlich näher an Ereignis 1 als an Ereignis 2 steht, dann braucht das Licht von Ereignis 1 weniger Zeit, und man sieht es daher eher), sondern um den Zeitpunkt, der sich aus der Korrektur der Wahrnehmungszeitpunkte um die (Licht-)Signallaufzeit ergibt.
    Zu lesen hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Relativ...eichzeitigkeit

  4. #4
    Mir wäre lieber, wenn ich erst gelesen hätte, was ich bald gepostet hätte, um es dann zu schreiben, als erst zu schreiben, mich Gleichzeitig aufzuregen und dann den Link zu posten, der beweist, dass sowas möglich sein wird!
    Das LINK!

  5. #5
    Niemand kommt auf diesen Gedanken...

    Zitat Zitat
    Zitat von Pursy (aus dem 9ten Beitrag dieses Threads)
    [...] 1. Zeit ist relativ. Demnach ist ein bewegtes Objekt ein geschlossenes, von der Umwelt "abgekapseltes" System, dass seine eigene "Zeitrechnung" hat. [...]
    Wichtig ist hierbei: bewegtes Objekt.
    Wenn sich die beiden beim Bombenentschärfen nicht von der Stelle rühren, dann geschehen auch keine weiteren lustigen Zeitverschiebeeffekte...
    Und wenn sie sich mit gleicher Geschwindigkeit bewegen, wohl auch nicht, sollte ich das richtig verstanden haben. .-.
    Nur wenn der eine zum Beispiel in einem Raumschiff rumsäße, das sich nicht bewegen würde, und der andere in einem, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, dann würde der eine weniger Zeit benötigen als der andere.
    Vorausgesetzt, es sind gleiche Bomben, und die Entschärfer sind gleich gut ausgebildet.
    Geändert von Moyaccercchi (02.08.2006 um 11:08 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat
    sondern um den Zeitpunkt, der sich aus der Korrektur der Wahrnehmungszeitpunkte um die (Licht-)Signallaufzeit ergibt.
    Und was heißt das bitte auf Deutsch? Ich sage nur wenn man etwas gleichzeitig machen möchte (also wirklich gleichzeitig in der universellen Zeitlinie) aber die Signale unterschiedliche Zeit brauchen kann man nicht "gleichzeitig" handeln - Also muss man den Unterschied einberechnen um "gleichzeitig" handeln zu können.

  7. #7
    Zitat Zitat von Kenshiro-XIII
    Und was heißt das bitte auf Deutsch? Ich sage nur wenn man etwas gleichzeitig machen möchte (also wirklich gleichzeitig in der universellen Zeitlinie) aber die Signale unterschiedliche Zeit brauchen kann man nicht "gleichzeitig" handeln - Also muss man den Unterschied einberechnen um "gleichzeitig" handeln zu können.
    Dann ist aber immer noch die Frage, aus welcher Perspektive es GLEICHZEITIG passieren soll.
    Wenn du zwei Personen hast, die gleichzeitig z.b. eine Bombe entschärfen sollen ist das ja kein Problem, solange diese Personen nicht mehrere hundert Lichtjahre voneinander entfernt sind.
    Wenn dann nämlich irgendjemand zuschauen will, wie sie es gleichzeitig machen, dann müsste sich diese Person genau zwischen den beiden befinden, damit die (Licht-)Signale gleichzeitig eintreffen.

    Genausogut könnte man aber auch sagen, der eine hat das eine Minute eher als der andere gemacht, dann müsste sich der Beobachter eine halbe Lichtsekunde zum anderen hinbewegen, um beide gleichzeitig die Bombe entschärfen zu lassen.

    Laienhafter kann man das nicht erklären!

  8. #8
    Zitat Zitat
    Dann ist aber immer noch die Frage, aus welcher Perspektive es GLEICHZEITIG passieren soll.
    Wenn du zwei Personen hast, die gleichzeitig z.b. eine Bombe entschärfen sollen ist das ja kein Problem, solange diese Personen nicht mehrere hundert Lichtjahre voneinander entfernt sind.
    Wenn dann nämlich irgendjemand zuschauen will, wie sie es gleichzeitig machen, dann müsste sich diese Person genau zwischen den beiden befinden, damit die (Licht-)Signale gleichzeitig eintreffen.

    Genausogut könnte man aber auch sagen, der eine hat das eine Minute eher als der andere gemacht, dann müsste sich der Beobachter eine halbe Lichtsekunde zum anderen hinbewegen, um beide gleichzeitig die Bombe entschärfen zu lassen.
    Genau - Und wie kommen jetzt bitte Leute auf den Gedanken daß dadurch Zeitreisen möglich wären?

  9. #9
    Zitat Zitat
    Nur wenn der eine zum Beispiel in einem Raumschiff rumsäße, das sich nicht bewegen würde, und der andere in einem, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, dann würde der eine weniger Zeit benötigen als der andere.
    Vorausgesetzt, es sind gleiche Bomben, und die Entschärfer sind gleich gut ausgebildet.
    1. Ein Raumschiff enschärft keine Bomben.
    2. Der Mensch im Raumschiff bewegt sich nicht sondern nur das Raumschiff.


  10. #10
    Jippie, Schlammschlacht! \o/

    Zitat Zitat
    Zitat von Kenshiro-XIII
    Zitat Zitat
    Nur wenn der eine zum Beispiel in einem Raumschiff rumsäße, das sich nicht bewegen würde, und der andere in einem, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, dann würde der eine weniger Zeit benötigen als der andere.
    Vorausgesetzt, es sind gleiche Bomben, und die Entschärfer sind gleich gut ausgebildet.
    1. Ein Raumschiff enschärft keine Bomben.
    2. Der Mensch im Raumschiff bewegt sich nicht sondern nur das Raumschiff.

    1. Habe ich das jemals behauptet?
    Ich sprach immer von den Entschärfern, die in dem Raumschiff drin sitzen, und von mir aus auch noch eine Bombe entschärfen, die im Raumschiff vor ihrer Nase rumliegt, damit das Raumschiff nicht explodiert.
    Klar soweit?
    2. Alles bewegt sich, auch du gerade. o.o''
    Vielleicht bewegst du dich nicht relativ zur Erde, und vielleicht bewegt sich der Entschärfer in dem Raumschiff nicht relativ zum Raumschiff (wahrscheinlich sogar nicht, er ist ja mit Entschärfen beschäftigt), aber relativ zu zum Beispiel dem Flugzeug, das hier gerade über meinem Kopf fliegt, bewegt ihr euch wohl beide.
    Es gibt kein objektives 'bewegen' oder 'nicht bewegen', immer alles eine Frage des Bezugspunktes.
    Und als Bezugspunkt kann man zwar auch das umgebende System benutzen, was total logisch ist und du wohl auch meinst und jeder normale Mensch machen würde, aber unbedingt muss man das nicht nutzen, kann auch irgendwas anderes nehmen. Hat unsere Physiklehrerin gesagt, und wenn sie da Müll erzählt hat, dann bin ich enttäuscht... ^^
    Also nehme ich den Raum, der das Raumschiff umgibt, als Bezugspunkt (oder eben Bezugsraum... .-.), und tadaa - alles, das im Raumschiff ist, bewegt sich relativ zu ihm.

    Zitat Zitat
    Zitat von Kenshiro-XIII
    Als wenn das Menschliche Auge das wahrnehmen könnte.
    Was meinst du damit?
    Also, was will uns das sagen? ^^

    By the way - kann es sein, dass wir etwas offtopic gegangen sind? .__.
    In dem Falle würde ich nämlich vorschlagen, entweder dazu zurückzukehren, oder einfach aufzuhören, den armen kleinen Thread hier vollzuspammen. :3schau

    Edit/Nachtrag/PS/wasauchimmer an den da unter mir:
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Geändert von Moyaccercchi (02.08.2006 um 14:14 Uhr)

  11. #11
    [SiW]Mann du bist so blöd, du kackst gewiss Klosteine[/SiW]


  12. #12
    Zitat Zitat
    Die Lichtgeschwindigkeit (Formelzeichen c, von lat. celeritas, dt. Schnelligkeit) ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts und anderer elektromagnetischer Wellen. Sie beträgt im Vakuum 299.792.458 Meter pro Sekunde.
    Als wenn das Menschliche Auge das wahrnehmen könnte.

  13. #13
    Zitat Zitat von Moyaccercchi
    Niemand kommt auf diesen Gedanken...
    Oh, da kommen schon ein paar Leute drauf ...
    Zitat Zitat von Kenshiro-XIII
    Als wenn das Menschliche Auge das wahrnehmen könnte.
    Du müsstest es eigentlich wahrnehmen können oder auch nicht, denn du - deine Energie - würdest auch dazu benutzt, das Raumschiff auf so eine hohe Geschwindigkeit zu bringen. Man braucht immer größere Energien um eine Masse auf fast Lichtgeshcwindigkeit zu bringen und unendlich viel um sie auf diese zu bringen.

    [FONT="Tahoma"][/FONT]

  14. #14
    Ich denk mir wenn jemand nichtmal den Verstand aufbringen kann sich zu denken dass in dem Beispiel jemand im Raumschiff sitzt und da drin ne Bombe entschärft, und nicht das Raumschiff selbst ne Bombe entschärfen soll, erledigt sich eigentlich eh jede Diskussion die über das Niveau von Schnürsenkel zubinden hinausgeht

  15. #15
    Zitat Zitat
    Was meinst du damit?
    Also, was will uns das sagen? ^^
    Denk mal nach : 299.792.458 Meter pro Sekunde
    Bißerl weit für eine Sekunde oder? Der Mensch kann nicht mal Einzelbilder bei einem Zeichentrick erkennen, wie soll der dann 299.792.458 Meter pro Sekunde erkennen?
    Desweiteren hat der Mensch nicht mal die Reflexe für diese Geschwindigkeit.
    Ein Raumschiff mag sich so schnell bewegen, aber der Mensch kann es nicht steuern und innerhalb des Raumschiffes verändert sich nicht die Seh- und Reflexzeiten des Menschen.
    Die einzige Aussage und Funktion der Lichtgeschwindigkeit ist, daß Licht 299.792.458 Meter pro Sekunde zurücklegt und dafür kann man sich nix kaufen und schon gar nicht Zeitreisen.

  16. #16
    Es macht immer wieder Spaß, gegen dich zu Argumentieren. ^__^

    Zitat Zitat
    Zitat von Kenshiro-XIII
    Denk mal nach [...]
    Kategorisch abgelehnt.

    Zitat Zitat
    Zitat von Kenshiro-XIII
    [...] 299.792.458 Meter pro Sekunde
    Bißerl weit für eine Sekunde oder? Der Mensch kann nicht mal Einzelbilder bei einem Zeichentrick erkennen, wie soll der dann 299.792.458 Meter pro Sekunde erkennen?
    Desweiteren hat der Mensch nicht mal die Reflexe für diese Geschwindigkeit.
    Ein Raumschiff mag sich so schnell bewegen, aber der Mensch kann es nicht steuern und innerhalb des Raumschiffes verändert sich nicht die Seh- und Reflexzeiten des Menschen. [...]
    Für gewöhnlich werden Raumschiffe, die Lichtgeschwindigkeit erreichen, erst erfunden, nachdem man Computer bereits erfunden hat - das heißt, man kann diese dann auch für die Steuerung einsetzen.
    Außerdem muss man ja nicht blitzschnelle Reflexe haben - wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du ganz zufällig durch eine Sonne fliegst oder gegen einen Planeten krachst, wenn du schon vorher dir alles genau von 'zu Hause' aus angucken kannst, und berechnen kannst, wo die sich befinden?
    Und die Wahrscheinlichkeit, auf ein anderes Raumschiff zu stoßen, ist nochmal sehr viel geringer.
    (Außerdem, was denkst du, wozu die Stoßstangen da sind? )

    Zitat Zitat
    Zitat von Kenshiro-XIII
    [...] Die einzige Aussage und Funktion der Lichtgeschwindigkeit ist, daß Licht 299.792.458 Meter pro Sekunde zurücklegt und dafür kann man sich nix kaufen und schon gar nicht Zeitreisen.
    Stimmt, hat ja auch niemand behauptet.
    Die Aussage der allgemeinen und der speziellen Relativitätstheorie jedoch...
    Geändert von Moyaccercchi (02.08.2006 um 23:48 Uhr)

  17. #17
    Und was willst du damit sagen? Mein Monitor strahlt die ganze Zeit über Licht aus, das sich mit 299 792 458 m/s bewegt (bzw. ein bischen weniger, da hier kein Vakuum ist), aber trotzdem kann ich den Schwachsinn, den du geschrieben hast, ganz gut erkennen. (Nein, nur Spaß, aber du verstehst, was ich meine ^^)

    Außerdem hinkt der Vergleich mit dem Animationsfilm, da du eine Geschwindigkeit mit einer Frequenz vergleichst.

    Aber wie Moyacchercchi schon sagt, es spielt auch keine so große Rolle, da die meisten hier sich der Aussagen der Relativitätstheorie bewusst sind.
    Aber die Relativitätstheorie war ja nur der erste Schritt der Physik. Die Quantenphysik hielt für die Menschen ja noch wesentlich interessantere und verwirrendere Phänomene bereit, die auch die letzte sicher geglaubte Erkenntnis über die Beschaffenheit des Universums in Frage stellten.

    Ich habe zwar von vielen Dingen schonmal gelesen, aber meist nur in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen. Im Physikunterricht habe ich das Thema noch nicht behandelt. Wäre ganz gut, wenn irgendjemand mit Ahnung etwas dazu sagen könnte.

    Ich weiß konkret nur, dass der Doppelspaltversuch mit Elektronen wohl ganz interessante Schlüsse zuließ. Ich habe einfach mal etwas aus dem Internet kopiert. Klingt am Anfang ein bischen nach "Outer Limits" ... ^^

    Zitat Zitat
    Vielleicht sind Sie von der Teilchen-Welle-Dualität fasziniert oder von der Heisenbergschen Unschärferelation, aber das was Sie hier erfahren werden wird das was Sie bisher erfahren haben in den Schatten stellen. Das Experiment fängt ganz einfach an. Man braucht erst einmal eine Lichtquelle, eine Trennwand mit zwei Löchern und einen Schirm. Auf der einen Seite steht unsere Lichtquelle und auf der anderen der Schirm. Dazwischen befindet sich die Trennwand. Wenn wir nun Licht durch die Trennwand hindurchschicken sehen wir am Schirm ein Interferenzmuster. Die Maxima liegen bei diesem Interferenzmuster nicht hinter den beiden Löchern, sondern es befindet sich ein Maximum zwischen den beiden Löchern, denn sonst wäre es kein Interferenzmuster. Rechts und links von diesem Maximum gibt es dunkle Flächen und wieder helle, die aber nicht so hell sind wie das Maximum in der Mitte. Danach folgen wieder zwei dunke Flächen usw. Dieses Ergebnis verwundert uns nicht, denn es sind Wellen und da einige Wellen einen weiteren Weg von der Lichtquelle zum Schirm zurücklegen müssen als andere verstärken sich die Wellen an manchen Stellen und an anderen heben sie sich auf. Dort wo zwei Wellenkämme aufeinandertreffen verstärken sie sich und dort wo ein Wellenkamm und ein Wellental aufeinander stoßen heben sie sich auf. Wenn man ein Loch zuhält liegt das Maximum nur hinter dem offnen Loch. Nun ersetzen wir jedoch die Lichtquelle gegen eine Elektronenquelle und führen den Versuch noch einmal durch. Auch bei den Elektronen erhalten wir, wenn beide Löcher offen sind ein Interferenzmuster. Das beweist den Wellencharakter von Elektronen. Wichtig ist jedoch, dass weder Licht noch Elektronen beides zu gleich sein können, sondern sie können entweder Welle oder Teilchen sein. Jetzt wird es jedoch langsam interessant und zwar lassen wir nicht mehr einen Strom von Elektronen durch die Trennwand durch, sondern nur ein Elektron nach dem anderen. Wenn nur einen Elektron nach dem anderen die Apparatur durchläuft kann es sich nicht selbst behindern und da es nur durch das eine oder durch das andere Loch fliegen kann würden logischerweise hinter den beiden Löchern die beiden Maxima erscheinen und kein Interferenzmuster. Es erscheint jedoch trotzdem, wenn wir längere Zeit warten bis mehrere Elektronen die Apparatur durchlaufen haben, ein Interferenzmuster. Wir können ein Loch schließen und dann entsteht kein Interferenzmuster mehr. Das Elektron müsste also wissen ob beide Löcher offen sind oder nur eins. Wenn wir versuchen zu messen durch welches Loch das Elektron durchgeht entsteht am Ende wieder kein Interferenzmuster, sondern zwei Maxima hinter den beiden Löchern. Es ist also falsch zu sagen, dass das Elektron durch das eine oder das andere Loch durchgeht, denn man kann sagen, dass es ducrh beide gleichzeitig bzw. durch keines der beiden Löcher geht. Daraus folgt also das nichts real ist bis es ein Beobachter gesehen hat. Man kennt zwar keine direkte Wechselwirkung zwischen dem ELektron, dem Beobachter und der Apparatur, aber trotzdem muss es eine solche Wechselwirkung geben. Es gibt also viele Möglichkeiten für Elektron und erst durch unsere Beobachtung muss sich das Elektron entscheiden einen der möglichen Wege zugehen. Wenn es also durch eines der Löcher geht ist es klar, dass hinter den beiden Löcher die Maxima entstehen werden. Das bezeichnet man als Kollaps der Wellenfunktion und zwar hat jedes Teilchen eine sogenannte Wahrscheinlichkeistwelle. Das heißt man kann nie mit Sicherheit sagen wo sich ein Teilchen befindet, sondern nur sagen wo es am wahrscheinlichsten ist, dass es sich an jenem Ort befindet. Auch ein Mensch hat eine Wahrscheinlichkeitswelle und diese erschreckt sich z. B. über das ganze Universum wobei sie dort am stärksten wo Sie sich wirklich befinden. Es bleibt jedoch eine unendlich kleine Wahrscheinlichkeit dafür, dass Sie sich plötzlich auf dem Mars befinden, wobei sie so klein ist, dass Sie keine Angst zu haben brauchen. Wenn man nun durch Messungen herausfindet wo Sie sich befinden kollabiert die Wellenfunktion, weil man dann mit Sicherheit sagen kann an welchen Ort sie sich befinden. Daraus folgt, dass so lange wir etwas beobachten es real ist und sobald wir es nicht mehr beobachten es nicht mehr real ist.

    (http://www.hpwt.de/Quanten2.htm)
    Btw, Zeitreisen sind zumindest in die Zukunft möglich, mit Hilfe der Zeitdilatation (und es ist mir egal, ob Kenshiro es jetzt glaubt, oder nicht ^^). Man muss nur nahe genug an die Lichtgeschwindigkeit herankommen. Das Beschleunigen würde (bei 1G) zwar fast ein Jahr dauern und enorm viel Energie erfordern, aber es wäre zumindest möglich.
    Zeitreisen in die Vergangenheit sind eher unwahrscheinlich. Die einzige Möglichkeit, die die Physik meines Wissens entdeckt hat, sind Wurmlöcher, die allerdings nicht vielmehr als mathematische Konstrukte sind. Und dann sind da natürlich noch die Zeitparadoxa, die man beispielsweise aus Star Trek oder anderen Sci-Fi-Serien oder -Filmen kennt. Das spricht eher dagegen.

    Zitat Zitat von NeM
    Den Text da oben versteh ich übrigens nicht nur nicht ganz, sondern er verursacht auch Augenkrebs :D
    'Strg' + '+'
    Geändert von derBenny (03.08.2006 um 00:28 Uhr)

  18. #18
    Auch in einem Raumschiff sollte man eigentlich ne andere optische Wahrnehmung kriegen wenns mit Lichtgeschwindigkeit (oder ganz ganz ganz ganz knapp vor Lichtgeschwindigkeit) fliegen würde, oder?

    Den Text da oben versteh ich übrigens nicht nur nicht ganz, sondern er verursacht auch Augenkrebs
    Geändert von NeM (03.08.2006 um 00:14 Uhr)

  19. #19
    Ja in der ART gibt es mathematische Lösungen, welche Zeitreisen ermöglichen, da diese Überlichtgeschwindigkeit zulassen (Tachyonen). Zum Beispiel die bekannte Gödel-Metrik. Aber diese sind in der Physik noch nicht bewiesen.

    Zeitreisen in die Vergangenheit sind nicht möglich, alleine schon wegen dem Großvater-Paradoxon.

    Aber Zeitreisen in die Zukunft sind ja möglich -> SRT. Zum Beispiel:
    Hätte die Erde die Masse von der Sonne und du würdest ein paar Wochen auf den Mond fliegen und dann zurückkommen, wären alle deine Freunde ein gutes Stück älter ... wie alt, müsste man erst ausrechnen

    edit:
    @NeM: Ja würde man. Es gibt auch Computersimulationen davon (mit 80-90% Lichtgeschw. glaub ich). Zuerstmal wäre deine träge Masse höher. Die Zeit würde sich für dich dehnen, also länger erscheinen als für einem anderen Beobachter ausserhalb deines Systems, sowie der Raum des Raumschiffes würde sich in Bewegungsrichtung verkürzen und du würdest dich auch verengen. Und wenn man einen Beobachter aus deinem System zeigt, würde sich die Strecke zwischen euch auch verkürzen.
    Geändert von Jinjukei (03.08.2006 um 00:23 Uhr)

    [FONT="Tahoma"][/FONT]

  20. #20
    Zitat Zitat von Jinjukei
    edit:
    @NeM: Ja würde man. Es gibt auch Computersimulationen davon (mit 80-90% Lichtgeschw. glaub ich). Zuerstmal wäre deine träge Masse höher. Die Zeit würde sich für dich dehnen, also länger erscheinen als für einem anderen Beobachter ausserhalb deines Systems, sowie der Raum des Raumschiffes würde sich in Bewegungsrichtung verkürzen und du würdest dich auch verengen. Und wenn man einen Beobachter aus deinem System zeigt, würde sich die Strecke zwischen euch auch verkürzen.
    Wobei aus der eigenen Perspektive innerhalb des Raumschiffes alles immernoch in bester Ordnung wäre. Man selbst ruht ja relativ zum Raumschiff.

    Nur der Blick aus dem Fenster wäre ein wenig beunruhigend. Die Sterne würden ab einer gewissen Geschwindigkeit verschwinden, weil sie durch den Doppler-Effekt entweder in den ultravioletten oder in den infraroten Bereich des sichtbaren Spektrums verschoben werden würden.
    Der Himmel wäre vollkommen leer und schwarz.
    Geändert von derBenny (03.08.2006 um 00:39 Uhr)

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