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Waldläufer
@ Kelven
Natürlich würde ich jedem, der die Geschichte noch nicht kennt, sie liebend gerne erklären. Es fragt bloss kaum jemand. Aber jetzt hat ja Isgar gefragt.
@ Isgar
Also, in der Geschichte geht es - im Groben - darum, dass vor undenklichen Zeiten 16 mächtige Artefakte, genannt die 16 Shuriken, erschaffen wurden.
Das besondere an ihnen war, dass keines dem anderen glich. Manche der Artefakte wirkten sich auf unterschiedliche Abarten des Glücks oder ähnlichem aus, andere konnten schlagartig ganze Städte heilen und pflegen, und wieder andere vermochten es sogar, mit der Mühe eines Fingerschnippens Land zu erschaffen, wo keines war, und Wälder zu beseitigen, die vorher den Wachstum der Reiche behindert hatten. Damals besaß jedes Königreich der Welt eines davon, und alle wollten die Shuriken dazu nutzen, Frieden, Wohlstand, und Glück über alle Völker zu bringen. Mit der Zeit jedoch wurden die Menschen - allen voran ihre Könige - so dermassen habgierig, dass sie begannen, gegen die anderen Königreiche Krieg zu führen, in der Hoffnung, noch das eine oder andere Shuriken für sich beanspruchen zu können. Aus den vielen kleinen Schlachten wurde letzten Endes ein gigantischer Krieg, der viele Völker vernichete, ganze Landstriche im Meer untergehen ließ, und unzählige Dekaden andauerte - am Ende blieben von den sechzehn Königreichen bloss noch vier, und die waren von ihrer Größe so drastisch geschrumpft, dass gut 70 % der gesamten Erdfläche unwirtliches, wildes Land war, in dem böse Kreaturen lebten. Die Königreiche beschlossen, die Shuriken unter sich aufzuteilen, und da ja, wie jedes Kind weiß, 16 durch vier teilbar ist, sollte jeder Herrscher vier Shuriken erhalten. Als jedoch auch hier wieder Streit drohte, einigte man sich schließlich und endlich darauf, sämtliche Shuriken dem Königreich Shérys zu überlassen - Shérys hatte als einziges Reich sein eigenes Shuriken nicht für den Krieg benutzt, und galt somit als loyalstes Reich von allen. Dazu schloss man einen Vertrag, der besagt, dass auf immerdar Frieden herrschen sollte zwischen allen Reichen, und außerdem befand sich in dem Vertrag die Schrift, die dem Nutzer die Anwendung der Shuriken erklärt, denn heute ist diese Kunst nirgends mehr zu finden.
Doch nun zur eigentlichen Geschichte:
Der 17-jährige Bale lebt mit seinem Vater im friedlichen Dorf Janda, in das nichts böses zu treten scheint. Die Umgebung kennt er wie sich selber, und praktisch jeder mag ihn, besonders seinen Humor. Doch eine Sache gibt es, die er nicht versteht; was hat es mit dem seltsamen Schmuckstück, das ihm seine Mutter vor ihrem Tod vermachte, und das er stets um den Hals trägt,
auf sich ? Sein halbes Leben schon sucht er nach der Antwort, flüsterte ihm seine Mutter doch auf dem Sterbebett zu: "Bitte...Bewahre dies gut, Kind...
du weißt nicht, was es in den falschen Händen anrichtet..."
Eines späten Nachmittags dann, wenige Wochen nach Bale's Geburtstag, kommt eine echt heiße Schnecke, äh, pardon, eine sehr gut aussehende Kriegerin in das Dorf. Die junge Frau mit dem schlichten, aber wie Gesang klingenden Namen Kris berichtet, dass sie und eine Kameradin genau auf der Suche nach Bale sind, im Namen des Herrschers von Shérys, König Rhúsir, um genau zu sein. Der schickt sie mit der Aufgabe, diesen "Bale" zu finden, denn der hat etwas ziemlich mächtiges um den Hals hängen - genau, eines der Shuriken. Bale nun soll mit Kris und ihrer Kameradin (Die übrigens Sara heißt) so schnell wie möglich nach Shérys aufbrechen, und dort
dem König gegenübertreten, um mit ihm die Sache mit den Artefakten zu besprechen, und dem König natürlich auch das Shuriken zu überlassen
(Davon jedoch sagt Kris bisweilen erst mal gar nichts)
Und so beginnt das Spiel. Nach der Durchquerung eines Waldes treffen die beiden im Hafendorf Sharah auf Sara, und machen sich mit ihr auf nach Shérys (Kenner des Teils dieser Geschichte werden wissen, dass dies nicht ohne Komplikationen abläuft
) In Shérys angekommen, wird jedoch während der Besprechung ein brutales Attentat auf das Schloss verübt, das
alle nur mit Glück überleben. In diesem Chaos gelingt es einem ganz offensichtlich schwer starken Unbekannten, die fünfzehn anderen Shuriken zu stehlen, und unbehelligt zu verduften. Dummerweise merkt er nicht, dass sich
das sechzehnte Shuriken - daher der Name des Spieles - unmittelbar vor ihm
befindet, ("Was soll ich mit diesem Plunder, Junge ?!) und diesen fatalen Fehler erst in seinem Versteck bemerkt. Außer sich vor eisig kalter Wut jagt er fortan Bale, Kris, und Sara über alle Lande, Meere und Kontinente, um sich des letzten Artefaktes zu bemächtigen, den Vertrag von einst zu öffnen und lesen, und so die Grundpfeiler der Existenz von allem auf das schrecklichste zu verändern. Ebenso die Helden, allen voran Bale: Sie suchen fieberhaft nach dem Unbekannten, um eben dessen Ziel zu verhindern. Auf dieser Reise müssen sie unzählige Gefahren bestehen, gegen schreckliche Gegner kämpfen, und können dabei noch nicht einmal den hübschen Soundtracks lauschen . . .
Alles in allem plane ich mit meinem Projekt "The 16th Shuriken" ein vortreffliches, grafisch exzellentes, und vor allem rabenschwarz humoriges Game zu basteln. Ein eigenes Menü ist derzeit nicht geplant, das KS soll jedoch ein stark ausgebessertes Serge-KS mit komplett gepixelten Sprites á la "Velsarbor" werden. (Dass das Spiel so gut nicht wird, ist ja wohl klar - ich gebe mir mit den Sprites und den Grafiken trotzdem extreme Mühe, und setze hierbei auch auf großen Detailreichtum, und langen Spielspaß.
Ich hoffe, das konnte jeden zufriedenstellen. Falls jemand noch die "Alten Chroniken" lesen möchte, soll er doch bitte derzeit auf Seite 2 der Threadlist schauen, dort findet sich der alte Thread. Bitte schreibt jedoch in den nicht mehr hinen, denn ich werde da nicht mehr antworten. Wer Fragen, Anregungen, oder Wünsche hat, der soll sie doch hier stellen, dann stehe ich auch mit meiner gesamten Fachkompetenz zur Verfügung.
Oh Gott, ist das lang geworden !
Greez,
Raem
Geändert von Raem (16.07.2006 um 10:15 Uhr)
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