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Held
IMO sind beide Spiele eher schlecht als recht. Suikoden IV hat mir aber einen hauch besser gefallen, aber auch nur da ich das Suikoden Gameplay gerne mag.
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Storytelling
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Bei beiden Spiele sind die Szenen sehr schlecht inszeniert. Sowohl in S4 als auch in SH2 bewegen sich die Figuren so als stammen sie aus der Augsburger Puppenkiste.
Der Plot von Suikoden 4 ist abenteuerlich orientiert. In welche Richtung jedoch SH2 geht, weiss ich nicht genau. Ich glaub es sollte ein gruseliges Spiel werden mit nem Touch Comedy. Letztendlich ist es nichts von Beiden. Die Comedyeinlagen überwiegen und sind in keiner Weise lustig sondern einfach nur lächerlich. Unterstrichen wird es nur noch durch die schlechte Synchro, die im Gegensatz dazu in Suikoden IV überraschend gut war.
Da aber der Plot von SH2 einige überraschungen und Wendungen bietet und trotz realistischen Setting sehr fantasievoll ist, würde ich sagen, dass beide Spiele in dieser Kategorie gleich gut sind.
1:1 (S4:Sh2)
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Setting
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Suikoden 4 hat ein Piraten/Karibik Setting. Die Story spielt überwiegend auf dem Meer und das finde ich sehr erfrischend, da es Spiele mit diesen Setting nur selten gibt. Für Shadow Hearts 2 gilt zwar das Gleiche aber von dieser Zeit habe ich schon genug im Geschichtsunterricht gehört. Das ist aber Geschmackssache weshalb es wieder zu einem Gleichstand kommt.
2:2
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Kampfsystem
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Bei beiden Spielen altbackener Mist. Jedes der Spiele hat zwar ein paar eigene Idee in die Kampfsysteme reingebracht, die aber nicht der Rede wert sind. Das Suikoden IV hat den Vorteil, dass die Kämpfe schnell laufen und nicht so nervig lange dauern wie in SH2 aber dafür ist die Encounterrate höher. Also wieder Gleichstand.
2:2
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Charaktere
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Hier gewinnt ganz klar Suikoden IV. Die Figuren sind da zwar auch Mist, aber ich habe in keinem anderen RPG so bescheuerte Charaktere wie in SH2 gesehen. Die Hälfte der Figuren aus der Party werden in kurzen unabhängigen Handlungen vorgestellt und haben danach keinen Einfluss auf die Story mehr. Sie geben höchsten ab und zu irgendeinen dämlichen Spruch von sich. Abgesehen von Yuri, Gepetto und Anastasia sind die Figuren zusätzlich schlecht designt (das lässt auch noch den Sympathiefaktor sinken)
3:2
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Entwicklung der Charas
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Suikoden hatte nie irgendwelche Charakterentwicklung, was hauptsächlich an der Masse der Charaktere liegt. In SH2 ist eine Entwicklung auch nur in Yuri zu sehen (Karins Entwicklung besteht in dem Wechsel ihrer Klamotten...).
3:2
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Sidequests
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Hier geht der Punkt klar an SH2. Dieses bietet allerlei Sidequests und Minispiele, sowie optionale Dungeons. Suikoden IV bietet "nur" das finden der 108 Stars.
3:3
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etc.
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Also wenn ich noch das Gameplay im allgemeinen nennen darf, geht Suikoden IV wieder in Führung. Es macht Spass die unterschiedlichen/abwechslungsreichen Inseln zu besuchen, Charaktere zu rekrutieren (Es hat einen Touch von The Wind Waker) und dabei zu zusehen wie das HQ immer weiter ausgebaut wird und man dadurch Bindungen zu den 108 Charakteren aufbauen kann. SH2 ist IMO viel zu linear und trist.
Dafür gleicht SH2 diesen Punktverlust durch den Soundtrack aus. Auch dieser ist wie das gesamte Spiel nichts besonders, aber um einiges besser als der OST von Suikoden IV, der kein einziges erwähnenswertes Lied hat.
Wenn man also allen Kategorie das gleiche Gewicht gibt, kommt es IMO zu einem Gleichstand. Jetzt musst du nur noch für dich überlegen welche Gesichtspunkte wichtiger sind.
Geändert von mlistcool (15.06.2006 um 20:55 Uhr)
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