...von Werner Herzog. Einfach nur... seltsam.

http://www.youtube.com/watch?v=-AZhl9V1j_4

Jaja, Filme auf youtube schauen suckt, zum Ausgleich habe ich mich sonst nur mit Kino verwöhnt:



Sehr schöner Film über einen Rentner und sein Hund. Über die Armut und über Suizid.


Irgendwie beeindruckend. Der Schweizer Film von 1925 kann mit den deutschen Meisterwerken seiner Zeit in Sachen erzählerischer Originalität ganz gut mithalten. Flashbacks und optische Tricks werden wunderbar eingesetzt. Vor allem der Schluss ist sehr schön und mitreissend, davor fehlt etwas der Wind in den Segeln.


Die restlichen Filme waren alle von Eric Rohmer:

Der leiseste und subtilste aller Spionagefilme. Mit intelligenten Dialogen in Alltagssituationen wird nicht nur gezeigt, wie undurchsichtig Geheimdienstaffären selbst für die vermeintlichen Drahtzieher sind, sondern dass dasselbe auch für zwischenmenschliche Beziehungen insbesondere der Ehe zutrifft.


Wie das Schicksal so spielt... Netter Film über erben oder nicht erben und über das Leben in der Pariser Gosse.


Dann noch die ersten drei von Rohmers "six contes morales".


In den Filmen mit je einem anderen männlichen Ich-Erzähler geht es im Prinzip um Weibergeschichten... Aber auch um die moralischen Konflikte, die diese auslösen. Natürlich spielt Rohmer hier nicht den Moralapostel, sondern zeigt das Geschehen mit kühlem Sarkasmus aus einiger Distanz. Und auch wenn der Protagonist am Ende ein wenig klüger ist als am Anfang, ist es kaum möglich zu bestimmen worin die Lektion nun genau bestand. Stilistisch zeigen die Filme eine grosse Nähe zu Dokus und zur modernen Literatur.