-
Ritter
Das Greenpeace mit der Ablehnung von Atomkraft die Verbrennung fossiler Brennstoffe fördert und damit eine effektive Senkung des CO2-Ausstoßes verhindert, war mit klar, aber so deutlich habe ich es bisher noch nicht gehört. Aber Moore hat sicher nicht ganz unrecht, wenn er sagt, dass diese Gruppierung gegen ihr eigentliches Ziel handelt, wenn sie Atomkraft verteufelt.
Außerdem bedeutet die Befürwortung von Atomkraft ja nicht zwangsläufig, dass man alle Pläne zur Nutzung erneuerbarer Energie sofort über Bord schmeißen muss. Wie Moore schon sagt, in einigen Gebieten lässt sich Wasserkraft sehr effektiv nutzen.
Ich kenne selbst einige Leute, die potenzielle Greenpeace-Mitglieder wären. Bei Diskussionen hat sich, wie nicht anders zu erwarten, herausgestellt, dass sie gegen Atomkraft waren. Wenn man sie allerdings fragt, ob sie denn lieber die fossilen Brennstoffe verheizen würden, verneinen sie und sagen, sie wären für erneuerbare Energien. Allerdings glauben sie, es wäre möglich, den gesamten Energiebedarf der Menschheit durch erneuerbare Energiequellen zu decken. Das wäre eine schöne Vorstellung, nur leider etwas weit von der Realität entfernt. Meiner Meinung nach ist es kein Widerspruch, wenn man sich gleichzeitig für erneuerbare Energiequellen UND Atomkraft ausspricht.
Allerdings ist es gar nicht so schlecht, dass die Energiepreise momentan so hoch sind. Dadurch war die Industrie gezwungen, stromsparendere und effizientere Geräte und Maschinen zu entwickeln, was ja durchaus positiv zu bewerten ist.
Noch ein paar interessante Video-Ausschnitte zum allgemeinen Thema:
Animation about Earth
An Inconvenient Truth - Trailer
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln