@Jonn
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Die Erstellung ursprünglich kommerzieller Ressourcen liegt meistens weit zurück und diese haben ihren Dienst bereits getan. Es kümmert keinen mehr, ob sie irgendein Hobbyspielersteller für sein freeware Spiel "missbraucht". Außerdem fehlt die Nähe zu den Personen, die die Ressourcen erstellt haben und explizit diese Personen zu fragen, dürfte sich als sehr sehr schwierig erweisen. Höchstens die Spielefirmen könnte man fragen, wobei ich einfach mal vermute, dass sie solche Anfragen ignorieren, da es sie ohnehin nicht kümmert, wenn jemand Ressourcen aus einem 10 Jahre alten Spiel entwendet.
Kann man denn mit Gewissheit sagen, dass es die Ersteller der Ressourcen nicht mehr kümmert? Dann müßten ja bei einem fertigen Makerspiel auch alle Ressourcen automatisch freigegeben werden, weil das Spiel dann seinen Dienst getan hat. Das Alter alleine sagt ja nicht wirklich etwas darüber aus, wieviel die Ressourcen dem Ersteller bedeuten. Dazu kommt dann noch, dass auch aus relativ aktuellen Spielen Ressourcen genommen werden. Außerdem werden Ressourcen wie gesagt nicht nur aus kommerziellen Spielen genommen, sondern auch von Hobbykünstlern.

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Bei den Leuten, die selbst mit dem Maker arbeiten, ist die Anonymität nicht gegeben und ich wage zu behaupten, dass jemand, der Ressourcen für extra sein Projekt oder das Projekt eines Freundes erstellt hat, weitaus mehr an diesen hängt als jemand, der das beruflich getan hat für ein Spiel, an dessen Story usw. er sonst keinen/kaum Anteil gehabt haben dürfte. Die Bindung zu dem Werk ist größer bei den Makern.
Naja, aber warum sollten jemanden, der beruflich Ressourcen erstellt, diese weniger bedeuten? Er wird ja nicht dazu gezwungen sie zu machen. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass Nobuo Uematsu die ganzen FF-Stücke ziemlich viel bedeuten. Ob kommerziell oder nicht, Kunst bleibt Kunst.

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Dazu fällt mir nur ein, dass der Verlust an Exklusivität der Ressourcen als eine Abstufung ihres Wertes angesehen werden könnte und damit auch die investierte Arbeit als in ihrem Wert herabgestuft empfunden werden könnte. Wer würde schon über M&B stöhnen, wenn es nur ein einziges Spiel damit geben würde? Dieser Effekt tritt ja nicht nur bei eigenen Ressourcen, sondern auch Ideen auf wie zum Beispiel Lichteffekten. Der Eye-Catcher-Effekt nimmt ab.
Warum verlieren die Ressourcen dadurch an Wert? Je mehr sie benutzen, desto beliebter sind sie doch. So klingt das dann ja eher so, als ob viele mit "ihren" Ressourcen nur angeben wollen. Und Spiele sind doch bei weitem mehr als die Summe aller Ressourcen.

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Wobei du vielleicht genauer sagen müsstest, woran du den Wert der investierten Arbeit missts.
An der eigenen Zufriedenheit und der Wirkung in den Spielen. Natürlich auch an der Akzeptanz von anderen Leuten. Aber die ist ja gerade besonders hoch, wenn viele die Ressourcen benutzen.