mascot
pointer pointer pointer pointer

Ergebnis 1 bis 20 von 304

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    Users Awaiting Email Confirmation

    Yohndet Betruth - The Truth beyond
    Episode I: Zeit der Diebe
    Kapitel 2: "Letzte Kräfte"

    Ein rosa Schimmer erfüllte die vorher so finstere Höhle.
    Das Leuchten ging von.. "dem Wesen" aus, das von auf Yohndet herabblickte, welcher immer noch erschöpft am Boden lag.
    Es war von diesem Licht in pink umgeben, weswegen weder das Gesicht noch überhaupt erkannbar war, ob es sich da um einen Menschen handelte.
    Nach all dem, was Yohndet in den letzten Wochen und Tagen gehört und gesehen hatte, schien es ihm überhaupt nicht mehr abwegig, wenn das was vor ihm war, vielleicht so etwas wie ein Todesengel war.

    "Wo ist er?"

    Es war eindeutig eine weibliche Stimme, mit der "die Kreatur" sprach. Eine sehr angenehme und überraschend liebliche sogar.
    Aber Yohndet wußte weder genau, was sie von ihm wollte, noch war er wirklich in der Lage klare Gedanken zu fassen.

    "Du hast ihn wirklich verloren... unglaublich

    "Was nicht passiert wäre, wenn du besser aufgepasst hättest".

    Plötzlich war eine zweite Stimme zu vernehmen, die offenbar zu der rosa Gestalt sprach.
    Kurz darauf waren aus der Richtung, aus der die neue Stimme kam, Schritte zu vernehmen, die immer näher kamen.
    Die Umgebung wurde nun zustätzlich beleuchtet - diesmal war es ein grünes Leuchten... und es wurde mit jedem Schritt, den Yohndet wahrnahm intensiver.

    Schließlich beugte sich eine weitere Person über Yohndet. Mittlerweile war er sich ziemlich sicher, dass das was sich unter diesem myteriösen Schimmer verbarg, Menschen waren. Zwar sah er die Gesichter nicht wirklich deutlich - zu intensiv war das Licht, das sie umgab. Aber ein inneres Gefühl sagte ihm, dass es eben so war.

    "Ich konnte nicht die ganze Zeit auf ihn aufpassen und ihm folgen. Vor Allem, als er am Fest des Königs so urplötzlich diesen Anfal von übertriebener Gerechtigkeit hatte und dem König an die Gurgel wollte..."

    "... und dann in das königliche Verlies gesteckt wurde. Ich kenne deine Entschuldigungen mittlerweile schon, Pnik."

    Der Tonfall der neuen Stimme wurde etwas ungeduldig. Es gab keinen Zweifel, dass es sich dabei um einen Mann mittleren Alters handelte.
    Nach einem kurzen Schweigen setzte er sich fort.

    "Mit dieser unvorhersehbaren Wendung, ergeben sich ein Haufen neuer Probleme. Ich hoffe das ist dir bewußt. Besonders jetzt, wo du ihn auch noch von der Harpie befreien musstest"

    "Mein lieber Negre... Du wiederholst dich aber auch in manchen Dingen. Aber es wird dich vielleicht interessieren, dass wir diesmal noch Glück im Unglück hatten."

    "Wie meinst du das?"

    "Nun - ich habe bis zuletzt gewartet, bevor ich Yohndet und seine Freunde da rausgeholt habe. Und du wirst nicht glauben, wer sich zu der Harpie gesellte?"

    "Sie hatte Besuch? Kann ja nur jemand vom Bund der Mächtigen gewesen sein."

    "Das war aber auch nicht schwer zu erraten. Wer sollte sonst zur Harpie gelangen?"

    "Nun sag schon. Wer war es? Ophisa? Aber vor Allem: WELCHE ROLLE SPIELT DAS"

    "HALT DIE KLAPPE! Lass mich doch erst mal ausreden!"

    Der vorher so zarten Stimme, wurde auf einmal eine ungeahnte Energie verliehen.

    "Es war der Richter. Und glaub es, oder glaub es nicht: Kurz bevor ich mich aus meinem Versteck stürzen, meine Tarnung aufgeben und den Skythen befreien wollte, kam der mir doch tatsächlich zuvor und schickte alle vier wieder zurück in die normale Welt. Ich hab die chaotische Situation genutzt und mir Yohndet geschnappt, bevor der Zauber von Trialus auch ihn wieder ins Kingdom brachte."

    Mit einem Mal schien sich die Person in Grün wieder etwas zu beruhigen... auf jeden Fall, war sie sehr überrascht, von dem was ihr da gerade zu Ohren kam

    "Dann denkt die Harpie also, der Richter hätte sie alle zurückgeschickt. Und dich hat sie gar nicht bemerkt?"

    "So ist es. Sie weiß weder, von mir, noch ahnt sie irgendetwas von dem Verrat. Dass Yohndet hier ist, ahnt sie auch nicht. Aber das dürfte sie ohnehin nicht sonderlich interessieren"

    "Nicht wirklich. Unter anderen Umständen könnte der Skythe sogar mal eine ernsthafte Bedrohung für sie werden - auch wenn sie davon jetzt noch nichts ahnt."

    "Unter anderen Umständen. Hmmm.. aber die brauchen uns ja nicht zu kümmern. Denn dann wäre Yohndet ja unser Feind..."

    "... anstatt der Schlüssel zu unserem Ziel"

    Der Dialog verwirrte den erschöpften Skythen noch mehr, als er es ohnehin schon war.
    Er hatte keine Ahnung was vor sich ging. Aber er war müde, hungrig und großer Durst plagte ihn.
    Es war genug... Die Kontrolle über sich selbst schwand von Sekunde zu Sekunde mehr.

    "ICH BIN GAR KEIN SCHLÜSSEL! UND KEIN FEIND! WAS AUCH IMMER IHR WOLLT - UND VON WAS AUCH IMMER IHR SUCHT. ICH KANN EUCH DABEI BESTIMMT NICHT HELFEN! AHHHHHHHHHHHH"

    Mit einem gewaltigen Satz sprang er auf und fing urplötzlich an mit aller Kraft, die tief aus seinem Innersten kam und ihm noch übrig geblieben war, die männliche Person zu attackieren.
    Ein gewaltiger Schlagabtausch folgte - "der Grüne" konnte zunächst zwar mithalten.. aber immer mehr gewann Yohndet die Überhand in dem Kampf.
    Schließlich stieß er ihn zu Boden.

    "LASST MICH JETZT FREI, VERDA..."

    Während Yohndet diese Worte aussprach, setzte er dazu an, seinem Kontrahenden nochmal einen heftigen Tritt zu versetzen - eine Aktion, die er jedoch nicht mehr vollenden konnte.
    Mit großer Wucht donnerte irgendetwas gegen Yohndets Hinterkopf und versetzte ihn augenblicklich in einen Ohnmachtszustand.

    "Puh. Das war knapp. Danke."

    "Nichts zu danken. Ganz schön wild, der Gute. Interessant wie er sich in den letzten Wochen verändert hat."

    "Er hat viel durchgemacht. Er wird hungrig sein. Es ist wohl besser, ihn erstmal ins Hauptquartier zu bringen."

    Die Frau nickte und die Beiden setzten sich in Bewegung. Der Grüne nahm dabei Yohndet über seine Schulter und trug ihn.

    "Wieso der Richter das wohl getan hat? Vielleicht hätten wir ihn für unsere Sache gewinnen können?"

    "Trialus ist ein unsicherer Faktor. Seine Meinung kann sich einfach zu schnell wenden, wie man gesehen hat. Er ist nunmal der Meinung, dass die Münze ihm immer den richtigen Weg zeigt. Er glaubt tatsächlich, dass die Götter ihm durch sie sagen, was er zu tun hat"

    "nun... vielleicht ist dem ja so. Dann wär er ja geradezu geboren für uns"

    "Lass den Spott. Der Gute ist mittlerweile wohl ohnehin tot. Die Harpie kennt bei sowas keine Gnade. Da bin ich mir sicher."

    "hahaha. Ja - außerdem sind wir eh zu Dritt. Wir können ohnehin keinen Weiteren bei uns mehr brauchen."

    "eben."

    "Andererseits. Wer weiß, wie lange der alte graue es noch tut. Vielleicht müssen wir uns eh demnächst um neue Unterstützung umsehen. HAHAHA"

    "Ich hoffe für dich, du meinst das nicht ernst. Zumal wir ohne ihn den Skythen wohl nie gefunden hätten."

    "Blödsinn. Außerdem ist es mit dem Finden des Skythen alleine nicht getan. Die Welt schwebt immer noch in großer Gefahr - und unser Ziel ist erst dann erreicht, wenn die Mission der Götter erfüllt haben."

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Und wer jetzt meint, ich werfe mit diesem Dialog jetzt unheimlich viele Fragen auf... der hat recht .
    Aber erst mal abwarten . Achja: Das Kapitel hieß zuerst (bevor ich editiert habe) "Wind".. aber das kommt erst im Nächsten. Sonst wäre das hier zu lang geworden ^^
    Geändert von BeyondTheTruth (11.10.2006 um 01:05 Uhr)

  2. #2
    Yran blickte sich um. Er spürte, wie Dantes dunkle Aura sich von ihm entfernte, doch aus irgendeinem rund wusste er auch, dass er immer wissen würde wo Dante sich gerade aufhielt. Sie waren verbunden druch das Böse, das in ihren Adern floss.
    Das Monster legte den kopf in den Nacken und ließ das lauteste Brüllen vernehmen, dass er in seinem momentanen Zustand hervorbringen konnte. Die wenigen Fenster, die das Schloss hatte, vibrierten Gefährlich und ließen ein beunruhigendes Klirren ertönen. Das Echo seines Schreis hallte von den Schlosswänden wieder und war für menschliche Ohren unangenehm laut.
    Er würde seinen Meister nicht enttäuschen und gleichzeitig wollte er ihm den Hals umdrehen. Er war schwächer als er.. zumindest glaubte der Dämon das. Dante war ein Mensch, er ein Dämon. Doch er hattesich Dante untertan gemacht und aus irgnedeinem Grund wusste er, dass Dante nun sein Schicksal bestimmte. Würde er Versagen, wäre es sein Untergang, würde dante di Aboli jedoch seinen stillen Kampf gewinnen, so würde die Welt einen neuen Schrecken kennen, der ungehindert durch die Welt wandern dürfte: Yran. Doch dass er nun nicht nur aus dem Verließ konnte, sondern auch Durfte, wass er sogleich wahrnahm, war ein gefährliches Unterfangen. Er war nicht an das Licht gewöhnt und nun schwächte es mehr, als es das normalerweise getan hätte. Es war wie bei einem Menschen, der den ganzen Tag in der Stube hockte und sich dann wunderte wenn er nach einem Tag SOnnenbrand bekäme. Doch was ihm drohte war weitaus gefährlicher als ein Sonnebrand. Der Gedanke machte ihn nervös, also verwarf er ihn schnell wieder. Er würde seine gute Seite nie wieder herauslassen. Für sie war es entgültig zu spät.

    Nun musste er nur noch warten. Er wusste nicht, was er tun sollte. Er wusste nicht, wann er es tun sollte. Er wusste nicht, wie er es tun sollte. Doch was er wusste war, dass er der AUfgabe gewachsen war, sonst hätte Dante ihn nicht dazu erwählt.


    Kommt her ihr Rebellen, ich mach euch fertig. Vielleicht hat Acha ja auch noch ne kleine Überraschung parrat....^^
    McSecu(Momentan offline)
    www.mcsecu.net

    Ich grüß das Atelier, das QFrat, und die Programmierforen.

  3. #3
    Er hätte nie gedacht, dass ihm die Vision eines Tages wieder so deutlich erscheinen würde. Doch nun lagen sie wieder vor ihm, glänzend und leuchtend wie die Sonne. Die goldenen Kuppeln von Utopia. Seinem einzigen Ziel.

    Er trat auf die Stadt zu. Unter seinen Füßen befand sich ein schmaler Grat aus Marmor, gerade breit genug um ihn zu tragen, zu seiner Seite nur endloser Abgrund. Ehrfürchtig blickte er das prunkvolle Tor der Stadtmauer an, hinter denen er die breiten Straßen des gelobten Landes ausmachen konnte. Dies war die Welt, die er sich immer gewünscht hatte, eine Welt ohne Verbrechen. Eine Welt in der es weder einen Richter, noch einen Henker, noch einen König brauchte. Doch der Weg dorthin war noch weit. Er beschleunigte seine Schritte, die in der Tiefe der Dunkelheit klanglos verhallten. Schneller und schneller rannte er auf sein Ziel zu, immer schneller, bis er plötzlich abrutschte.

    Er fiel jedoch nicht auf harten Marmor, wie er es erwartet hatte, sondern auf etwas weiches. "Sand?" entfuhr es ihm, als er auf das herabsah, was da zwischen seinen Fingern nach unten rieselte. Der ganze Pfad zerfiel augenscheinlich in Sekundenschnelle zu schneeweissem Sand. Ein dumpfer Knall lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf die Tore, die sich mit einem Mal geschlossen hatten. Panik fuhr durch seinen Körper, als er auffahren und losrennen wollte. Doch etwas legte sich um sein Fussgelenk und brachte ihn zu Fall. Blitzschnell fuhr er um und blickte auf eine kalte knochige Hand, die ihn festhielt. Selbige gehörte zu einem Gerippe dass ihn mit leeren Augenhöhlen aus der Tiefe des Abgrunds anstarrte. In dem Moment als Sir Trialius klar wurde, wem dieser Körper gehören musste, griffen weitere Hände aus der Tiefe nach ihm und zerrten ihn nach unten. Die Seelen derer, die er verurteilt hatte, zerrten ihn in den bodenlosen Schlund der Rache.


    ________________________________________________________


    "Geh da weg, Junge. Dem ist nicht mehr zu helfen!"
    "Doch, seht doch mal! Er atmet noch immer!"

    Es kostete ihn weniger Mühe als erwartet, um aufzufahren. Atemlos blickte er für einige Sekunden ins Leere, ehe er sich daran machte, die Situation halbwegs zu erfassen. Jede einzelne Sehne seines Körpers schmerzte, aber er konnte sich noch immer bewegen und schien keine weiteren äusserlichen Verwundungen aufzuweisen. Was ihn jedoch irritierte war dieses komische Gefühl im Mund. Er spuckte kurz aus und blickte auf einen Tropfen Spucke, der sich in einem Haufen Sand verlierte. Überall um ihn lag Sand. Scheinbar hatte er es tatsächlich doch noch geschafft das Portal erneut zu öffnen.

    Erst jetzt nahm er langsam Notiz von seiner Umgebung. Er musste mitten auf einer Strasse liegen, nicht zuletzt weil sich eine kleine Menschentraube um ihn gebildet hatte. Neben ihm stand ein Junge von vielleicht 8 Jahren und hielt ihm mit einem neugierigem Gesichtsausdruck eine Münze hin. Mit einem Lächeln nahm der Richter sie entgegen und sah ihn konzentriert an. Er war in der Lage, jede Schuld eines Menschen zu erkennen und hatte bisher bei jeder seiner Begegnungen in die Abgründe der Seele seines Gegenübers geblickt, doch bei Kindern wirkte diese Fähigkeit nie. Er fuhr dem Jungen durchs Haar und murmelte "Wenigstens eine unschuldige Seele auf dieser Welt..."

    "Moment! Das ist doch dieser selbsternannte Richter!" Einer der Menschen der Menge trat nach vorne. "Du Bastard wagst es hier alleine aufzukreuzen?"
    Die Gesichtsfarbe des Mannes wechselte zu Knallrot, als er mit zitternder Hand nach seinem Dolch griff. Ohne lange zu zögern griffen andere in der Menge nach Knüppeln und anderen auffindbaren Waffen. Sir Trialius zögerte nicht lange und wandte sich zu dem Sand haufen. Hastig vollführte er drei kurze Gesten, ehe er sich eine handvoll Sand griff und hinein blies.
    Die kleine Wolke aus Sand, die sich bildete, wuchs mit einem rapiden Tempo zu einem undurchdringlichem staubigem Nebel an. Der rechte Zeitpunkt für den Richter, die Beine in die Hand zu nehmen.

    Während er sich durch den Nebel und die Gassen kämpfte, warf er sich seinen übergroßen Umhang über und überlegte sich, was ihm mehr Sorgen machte. Die Tatsache, dass er nur noch eine einzige Sanduhr bei sich trug, oder dass er zum ersten Mal seit diesem Schicksalstag nicht mehr wusste, was zu tun war.
    Geändert von Trial (11.10.2006 um 22:28 Uhr)

  4. #4
    Die Erleichterung die Acha durchflutete brachte auch seinen Denkaparat wieder zum Laufen.
    Susette war eingeschlafen und wirkte stabil. Aber irgendetwas musste er doch für sie tun können.
    Er verließ das Zimmer und sprach den Wirt an:

    Gibt es hier irgendwo einen Heilkundigen?

    Der Wirt dachte einen Moment nach. Er hatte von einem Kräuter sammelnden Zwerg gehört, der sich am Waldrand seiner Berufung hingab.

    Da gibt es Jemanden den Ihr um Hilfe bitten könnt. Sein Name ist Javier. Geht zum Osten aus der Stadt hinaus, dort am Waldrand steht sein Haus.

    Acha nickte dankend und machte sich auf den Weg.
    Die Beschreibung des Wirts war wirklich gut, da er nach einer Stunde tatsächlich auf das kleine Haus des Gesuchten stieß. Donnernd klopfte er an die Tür.

    Macht auf! Bitte! Ich brauche Eure Hilfe. Seid Ihr ein Heilkundiger so helft mir bitte!

  5. #5

    Users Awaiting Email Confirmation

    Btw. sollten wir vielleicht irgendwo mal erwähnen, was mit Micha passiert ist...? Muss ja nen Grund haben, warum keiner mehr den Arzt aufsucht
    Geändert von BeyondTheTruth (11.10.2006 um 12:49 Uhr)

  6. #6
    Acha: Macht auf! Bitte! Ich brauche Eure Hilfe. Seid Ihr ein Heilkundiger so helft mir bitte!
    Keine Antwort...
    Acha: Bitte! Ist jemand hier? Ich brauche Eure Hilfe!
    Tomte: Wuff!

    Ein hässlicher Hund kam um die Hütte gerannt und sprang Acha mit wedelndem Schwanz an.
    Kurz darauf rannte ein zweites Tier um die Ecke, das vielleicht ebenfalls ein Hund sein könnte, dicht gefolgt von einem klapprigen und scheinbar sehr alten, aber dennoch rücksichtslos vollgepacktem, grauen Gaul.


    Acha: (überfordert) ...öhm, braaaaves Hundchen...
    Tomte: Wa-Woffwoff!

    Dann kam auch Javier zu den Anderen, mit einem Arm voll Wurzeln.

    Javier: Holterdipolter! Wir haben ja Besuch!
    Acha: Nun, ich...
    Javier: (fällt ihm ins Wort) Schießen Sie schon los, was treibt Sie in diese Gegend?
    Acha: Sind Sie...
    Javier: (fällt ihm ins Wort) Jawohl, höchstpersönlich, krch, krch, krch. Sie sind nicht zufällig hier, um diesen Vielfraß hier abzuholen?
    Tomte: Wuuhuuuuf! Jaul...
    Acha: Bedaure, nein... Ich bin hier, weil...
    Javier: (fällt ihm ins Wort) Na das ist aber schade, der frisst mir noch die Haare vom Kopf. Aber das kommt davon, wenn man einem dahergelaufenen Tomatenmann einen Gefallen tut. (legt die Wurzeln auf einen kleinen Haufen neben der Tür)
    Acha: Bitte, dürfte ich ausreden... es ist wichtig!
    Javier: Aber nur zu, ich warte ja schon ganz ungeduldig!

  7. #7
    Nach dem Frühstück hatte Fallera einen Entschluss gefasst. Sie wird die Stadt verlassen, sie hatte sich hier einfach nicht einzumischen.
    Sie ging zum Wirt, bedankte sich nochmals und verabschiedete sich, um die Stadt richtung Osten zu verlassen.
    Es war eine interessante Zeit hier, aber es war auch sehr gefährlich.

    Nach kürzerer Zeit traf sie plötzlich auf eine Hütte vor der zwei Männer und ein seltsames Vieh waren. Der eine Mann schien ziemlich nervös und aufgebracht zu sein. Vielleicht brauchte er ja Hilfe?
    Wie sie war begab sie sich zu Ihnen.

    Acha: Also, hört mir zu, es ist nähmlich s...
    Fallera: Hallo, gibt es Probleme?
    (Der seltsame Hund sprang an ihr auf und ab)
    Acha: *seufz* Nunja, sowas in der Art, ab...
    Fallera: In der Art? Was denn?
    Javier: Jetzt lasst den Mann doch ausreden, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.
    Acha: Ja, bitte. Also, es ist so...
    Geändert von Fallen Angel (12.10.2006 um 10:46 Uhr)

  8. #8
    Achas Nerven lagen blank. Nicht mal die Harpye hat ihn soviel Kraft gekostet wie diese Situation. Er versuchte den Beiden die Situation zu erklären, während der Hund ausgiebig in Achas Genitalbereich schnupperte (was sich auf Achas Konzentration auch nicht gerade förderlich auswirkte).
    Glücklicher Weise verstummten Fallera und Javier, als er berichtete wie ernst es um Susette stand.

    ...und darum möchte ich um eure Hilfe bitten. Begleitet mich bitte in das Gasthaus und versucht meine Begleiterin zu Heilen.

    Acha drehte sich zu Fallera.

    Danke für Eure Hilfe. Mein Name ist Acha den Drion. Ich würde mich gerne erkenntlich zeigen und Euch zu einem Getränk in unserem Gasthaus einladen, wenn Ihr mögt.

    Javier wuselte derzeit in sein Haus, aus dem man Geräusche hörte die nach Packen klangen. Ein sattes "Kloing" und der darauf folgende ohrenbeteubende Fluch liessen Fallera und Acha aufschrecken.
    Beide gingen zur Haustür und schauten in die Dunkelheit.

    Meister Javier, ist alles in Ordnung? fragte Acha zaghaft.

  9. #9
    Ein Geruch von modriger Feuchtigkeit lag in der Luft, und das Echo der Schritte verriet dem Henker, dass sie sich nun in einem etwas größeren Raum befanden. Die Stimmen verebbten und man blieb stehen. Dante atmete schwer, der Fußmarsch war in seinem blutleeren Zustand ziemlich anstrengend gewesen und die Ungewissheit über das, was ihn erwartete tat ihr Übriges. Durch das Tuch über seinen Augen konnte er den Schein der Fackeln sehen, doch ansonsten war er auf sein Gehör angewiesen. Er wartete, die Stimmen um ihn herum waren aufgeregt und aggressiv, jeder wollte den Fang des Jahrhunderts für sich haben und ihm eigenhändig das Lebenslicht ausblasen, der Henker stand scheinbar gelassen und aufrecht inmitten der Menge und versuchte, seine Furcht zu verbergen

    Also, ich bin hier! was wollt ihr von mir?

    Was wir von dir wollen?

    Antwortete der Anführer und fing an zu lachen

    Kannst du dir das nicht denken? Wir wollen dein Leben im Tausch für das Leben deiner Freundin

    Muß es denn gleich mein Leben sein? Kann ich euch nicht was anderes anbieten?

    Ich habe zu lange auf diesen Tag gewartet, als dass ich ihn ungenutzt verstreichen lasse. Du hast mir meinen Bruder genommen, er ist unter deiner Folter verblutet, ich schwor mir, dass ich seinen Tod sühnen würde, und diesen Schwur werde ich nun erfüllen.

    Was soll das denn bringen? Wenn ich tot bin, gibt es einen neuen Henker, der meinen Job übernimmt...ich habe nur meine Arbeit getan, wie es jeder anständige Bürger tun sollte, aber davon versteht ihr faules Gesindel natürlich nichts

    Die Provokation und die scheinbare Gelassenheit des Henkers machte die Anwesenden nun doch etwas nervös und ein paar Mutige fuchtelten drohend mit ihren Waffen herum, während sich die anderen lieber etwas bedeckt hielten. Wieder sprach der Anführer und seine Stimme vibrierte vor Wut

    So sehr du auch versucht, dich aus der Affäre zu ziehen, es wird dir nichts nützen, dein Tod wird langsam und qualvoll sein, soviel ist sicher.

    Plötzlich verspürte Dante einen heftigen schmerzhaften Schlag in seinem Rücken, ein stockendes Stöhnen verursacht durch eine Atemblockade, ein taubes Kribbeln, welches sich von der Wirbelsäule bis in den Hinterkopf fraß, der Verlust des Gleichgewichtsinns, taumeln, die Fesseln schnitten rote Streifen in seine Handgelenke, als er versuchte, seinen Fall abzufangen...dann fiel er schwer zu Boden.
    Es dauerte einige Sekunden, bis Dante sich wieder etwas gefangen hatte, er versuchte, sich aufzusetzen, doch etwas Spitzes und Kaltes an seinem Hals drückte seinen Kopf zu Boden und bohrte sich schmerzhaft in seine Haut. Dann glitt die Spitze des Schwertes langsam an seinem Kopf hoch und durchtrennte die Augenbinde, dann platzierte sie sich wieder an seinem Hals. Dante sah an der Klinge entlang nach oben, der Mann, der ihn dort unten hielt, war nicht der Wortführer, denn der kniete schon neben ihm und zog ihm nun die Maske von Kopf

    Ich will dein Gesicht sehen, wenn du stirbst. Ich will sehen, wie deine finstere Seele zur Hölle fährt, dorthin wo sie hingehört.

    Dante sah in die Augen des Mannes, der es gewagt hatte, ihn zu demaskieren, sie waren voller Hass und ohne Angst, der Mann fühlte sich sicher, der Henker lag gefesselt zu seinen Füßen ein Schwert an seinem Hals und sein Schicksal schien besiegelt zu sein

    Auf was wartest du dann, fang endlich an!

    Erwiderte der Henker provozierend, er hatte nicht vor, hier zu sterben, der Moment war gekommen, um sich zu wehren. Die dunkle Macht, die er noch in Yrans Gegenwart gespürt hatte, gab ihm die Kraft, an sich zu glauben, daran zu glauben, daß er sich aus dieser Lage befreien konnte....er konzentrierte sich, um diese Kraft zu sammeln...um zu einem vernichtenden Gegenschlag auszuholen...
    doch plötzlich spürte Dante, wie der Mann ihm etwas um den Hals legte, es schnürte ihm fast die Kehle zusammen, nahm ihm die Luft zum atmen. Er spürte seine Kräfte schwinden und eine unerklärliche Übelkeit und Angst übermannte ihn. Der Mann lächelte überlegen, ließ den Rosenkranz Perle für Perle durch seine Finger gleiten und das Kreuz langsam auf die Brust des Henkers fallen, dann stand er wieder auf und betrachtete den Liegenden verächtlich

    Ich werde dir nichts tun, ich verabscheue Gewalt, aber meine Freunde hier können es gar nicht erwarten, dich zu richten, dir das anzutun, was du ihren Freunden und Familien angetan hast.

    Damit ging er ein Stück zurück und setzte sich kühl lächelnd auf einen der zahlreichen Särge, die an den Wänden des Raumes aufgereiht waren. Dann entfernte sich auch das Schwert von seinem Hals, man zerrte ihn nach oben um ihn dann von allen Seiten wieder zu Boden zu knüppeln. Die Revoluzzer stürzten sich wie ein Rudel hungriger Wölfe auf ihr Opfer, mit Knüppeln, Schwertern, Dolchen, Mistgabeln und allem, was sie zur Hand hatten schlugen sie auf den Henker ein und gaben nicht eher Ruhe, bis Dante regungslos und blutüberströmt liegen blieb. Dann war es still...die Wut der Männer hatte sich entladen, wie ein heftiges Gewitter und nun standen sie da und betrachteten den Henker, der regungslos zu ihren Füßen lag.
    Der Anführer war wieder aufgestanden und stand nun neben dem Körper, dann trat er ihm mit Schwung in die Eingeweide, um sich zu vergewissern, dass er wirklich tot war, Dante rührte sich nicht...nur ein schmales Rinnsal hellen Blutes tröpfelte aus seinem Mundwinkel

    Verdammt, er sollte doch langsam sterben

    Bemerkte er enttäuscht, die anderen starrten ungläubig auf den Körper des Mannes, der angeblich mit dem Teufel im Bunde war und der einfach so, ohne sich wegzuzaubern oder alle in Flammen aufgehen zu lassen oder sie mit einem Fluch zu belegen, sich hatte totschlagen lassen...
    Keinem war nach einer Siegesfeier zumute, betretenes Schweigen in fahlen Gesichtern, die sich in der größer werdenden Blutlache spiegelten, die sich unter der Leiche des Henkers ausbreitete

    -------------------

    Satan, ist das Design ätzend, mir tun die Augen weh , und die Tags tuns auch nicht alle...
    Gebannt wegen Verstöße gegen § 1 und § 6 der Netikette ~ Knuckles

  10. #10
    Acha: Meister Javier, ist alles in Ordnung?
    Javier: (kommt schwer bepackt aus der Hütte) Oh, ja... ja, natürlich. Ignatz!

    Daraufhin bewegt sich der alte Gaul zu Javier hin, der mehrere Taschen und seltsame Gerätschaften auf die Kutsche lädt.

    Javier: Also von mir aus kann es losgehen, springt auf!

    Die ersten, die auf die Kutsche springen sind der Hund Tomte und der Vielleicht-Hund.

    -----------------------
    nicht drängeln, Acha. ich war zwei tage nicht da ^^

  11. #11
    Och mann, beyond!

    Du und dein Sch*** Platzhalter.. pardon..^^"


    Da spielt mir Dante so schön die Karten zu und lässt die wunderbarsten Ideen in mir aufkeimen und ich darf keine Handlungen vollbringen weil dein blöder Platzhalter mich im Schloss gefangenhält und zur Handlungsunfähigkeit verdammt! Verflucht sei der Plkatzhalter! X_X
    McSecu(Momentan offline)
    www.mcsecu.net

    Ich grüß das Atelier, das QFrat, und die Programmierforen.

  12. #12
    jaaha, BTT ist gemein ne jetzt wos losgeht macht der die Spaßbremse...aber damit es noch ein bisschen mehr schmerzt, kuckt euch doch einfach solange diesen geilen Trailer an :creepy:
    Gebannt wegen Verstöße gegen § 1 und § 6 der Netikette ~ Knuckles

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •