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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Oh man da ist man einen Tag nicht da, gleich soviel zum nachlesen, ich werde nicht auf alles eingehen, weil ich teilweise schon nicht mehr weiß was alles gefallen ist oder es irgendwie eh immer nur das selbe ist.
    Warum unterstellt ihr uns weil wir anderer meinung sind und in diesem falle nicht so gefühlsflache Menschen die denken solange es nicht mein Kind war oder ich selbst das wir teilweise schon mit den Tätern auf eine Stufe zustellen sind?
    Weil wir uns in die Lage versetzen können, weil wir offen dazustehen, das wir damit nicht so gut umgehen könnten und eher härtere Strafen wollen?
    Gut ich kann euch meine Meinung nicht aufzwingen, eigentlich sollte es euch nurmal zum nachdenken anregen, das man in solchen Fällen nicht mehr so kalt bleibt und einem egal ist was mit dem Täter passiert.

    Zitat Zitat
    Schmerzerlebnis + Einsicht, dass das Opfer Schmerz empfindet = umsichtiges Verhalten
    Sollte auch funktionieren, ist mir persönlich aber lieber als die erste Variante.
    Von nichts anderem rede ich hier die ganze Zeit, ich will doch einfach nur, das der Täter selber mal am eigenen Leib spürt wie sich seine Opfer gefühlt haben, wenn er ihnen gegenüberstand und deren Angst genoßen hat.
    Nicht nur das, als Opfer oder angehöriger leidet man sein ganzes Leben darunter, aber ist ja scheißegal, solange der Täter nicht auch noch leiden muß, oder wie habe ich das zu sehen? Ich soll ruhig zuhause sitzen mit dem Gedanken, der Täter hat warscheinlich nichts daraus gelernt, er hat mein leben zerstört und sitzt seine paar Jahre ab?
    Könntet ihr wirklich einfach nur dasitzen und es würde euch am arsch vorbeigehen wenn ihr es selber wart oder eure Kinder? Vielleicht eure Freundin oder Frau? Wärt ihr damit zufrieden das die Täter in den Knast kommen und dann ein paar jahre sitzen, leben mit dem Gedanken wenn er wieder frei ist könnte der nächste darunter leiden? Oder gar nochmal ihr oder andere enge Leute?

    Ich frage mich hier wirklich was ist moralisch eher vertretbar, härtere Strafen für eine harte Tat oder einfach nur die gleichgültigkeit die sich teilweise in euch wiederspiegelt?
    Ihr redet von Menschenrecht, aber was ist schon Menschenrecht gegenüber dem versauten Leben des Menschen oder gar der Tod eines geliebten Menschen?
    Klar bringen die harten Strafen einem das auch nicht mehr zurück was man verlor, aber man kann besser damit leben, man weiß das er nicht einfach so damit davonkommt.
    Meiner Meinung nach haben solche Täter garnicht mehr das recht auf eine faire behandlung, denn sie haben kein einziges mal darüber nachgedacht was sie anderen antun, sie befriedigten ihren trieb und erfreuen sich noch Jahre daran und warum? Weil sie mal ebend ein paar Jährchen in den knast wandern ohne wirklich für ihre taten geradezustehen!

  2. #2
    Zitat Zitat von Miaka86
    So würde ich das ja nicht sagen, ich akzeptiere eure meinung, ich habe schon des öfteren geschrieben das ich weiß das es NICHT richtig ist das so zuhandhaben wie ich das gerne haben würde!
    Ich kann es nur nicht nachvollziehen, das man wirklich so "kalt" bleiben kann und es an einem vorrüber zieht, das es auch das eigene Kind sein könnte oder gar man selbst.
    Ich habe halt die Meinung wenn ihr in so eine Situation wäret (Gott bewahre) das ihr dann eventuell anders denken würdet, jetzt ist es einfach zusagen, "Nein das ist unrecht so sollte man die Täter nicht behandeln" aber ich glaube nicht das man dann noch so einen "gesunden Menschenverstand" hat und über "Verantwortung" nachdenkt.
    Natürlich kann keiner wissen, wie er in so einer Situation reagiert und ich kann nicht ausschliessen, dass ich in dieser Position einen risigen Hass auf den Täter entwickeln würde. Aber ich dachte bisher, dass dies hier eigentlich gar nicht zur Debatte steht und es in der Diskussion darum geht, wie der Staat mit solchen Tätern umgehen soll (und nicht wie man sich wünschen würde, dass der Staat mit solchen Tätern umgehen sollte, wenn man betroffen wäre).
    Und ich kann nur wiederholen, dass meiner Meinung die Aufgabe des Staates ist zu verhindern, dass aus so irrationalen Motiven wie Hass dem Täter etwas geschieht, was man als besonnener Mensch nie und nimmer verantworten könnte.

    Hmm... Könnte es sein, dass wir uns da eigentlich ungefähr einig sind und wir bisher einfach etwas aneinander vorbeigeredet haben? ( Du schreibst ja auch: "ich weiß das es NICHT richtig ist das so zuhandhaben wie ich das gerne haben würde!")

    Zitat Zitat
    Meiner Meinung nach haben solche Täter garnicht mehr das recht auf eine faire behandlung, denn sie haben kein einziges mal darüber nachgedacht was sie anderen antun, sie befriedigten ihren trieb und erfreuen sich noch Jahre daran und warum? Weil sie mal ebend ein paar Jährchen in den knast wandern ohne wirklich für ihre taten geradezustehen!
    Was mich jetzt aber recht überrascht, ist wie du hier den Täter als absoluten Gewinner darstellst. Aus einem Mord oder einer Vergewaltigung zieht man garantiert kein Jahre andauerndes Glücksgefühl, im Gegenteil.
    Ich stelle mir das vielmehr vor (reine Mutmassung, ich habe sowas natürlich nie gemacht! ^^) wie eine grosse Chips-Tüte, die einfach unwiderstehlich ist. Man frisst alle Chips in sich rein und es schmeckt so gut, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Aber kaum ist der letzte Krümel gegessen, kriegt man Bauchschmerzen, ekelt sich ob seiner fettigen Finger und fühlt sich total ausgetrocknet. Klar, der Hunger nach Chips ist erstmal befriedigt, aber sehr toll fühlen tut man sich bestimmt nicht (aber ein paar Wochen später kauft man sich vielleicht wieder eine Chipstüte).

    Ich finde ein solcher Mensch (also ein Mörder oder Vergewaltiger; Chipstüten sind dann doch nicht so tragisch. ^^) sollte sofort professionelle Hilfe bekommen. Um seiner selbst willen, aber auch um einer Wiederholung der Tat vorzubeugen.

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