Die Zuschauer lieben sie, doch "Bild" verspottet sie als "Hoppel-Heide".
Die 62-Jährige hält den Druck nicht mehr aus: Sie erleidet einen Kreislaufkollaps.
Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis ist nach einem Kreislaufzusammenbruch aus der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ ausgeschieden. Der Zusammenbruch „kam infolge körperlicher Belastung und vor allem des medialen Drucks zustande“, wie Simonis auf ihrer Internet-Seite erklärte. An der jüngsten Ausgabe der Show am Samstagabend hatte die 62-Jährige bereits nicht mehr teilnehmen können
Teilnahme vom Arzt untersagt
Der Turnierarzt habe sie vor Ort untersucht und ihr geraten, einen weiteren Arzt aufzusuchen, erklärte der Sender. Daraufhin sei Simonis in ein Kölner Krankenhaus gefahren. Auch der zweite Arzt untersagte ausdrücklich die Teilnahme am Wettbewerb. Inzwischen hat die ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein das Krankenhaus wieder verlassen.
"Ich hätte gerne weiter mitgetanzt"
"Ich werde mir die Show heute nun leider nur vor dem Fernseher anschauen. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg und drücke ihnen die Daumen", sagte Simonis. „Ich hätte gerne weiter mitgetanzt, doch mein Gesundheitszustand ließ dies infolge der Kampagne eines bestimmten Mediums leider nicht zu.“ Damit nahm sie Bezug auf Titelstorys der „Bild“-Zeitung in den vergangenen Wochen, worin ihre Auftritte in der TV-Show als peinlich kritisiert wurden.
Simonis tanzte für UNICEF
Simonis' Leistungen bei der Show waren zwar auch nach eigener Einschätzung nicht so gut wie die der Konkurrenz. Trotzdem avancierte sie zum Publikumsliebling. Die frühere Regierungschefin begründete ihre Teilnahme auch damit, dass sie eine Spende für UNICEF bekomme. Das SPD-Mitglied, das sich selbst als ehemals „echte Vollblutpolitikerin“ beschreibt, ist seit Jahresbeginn ehrenamtliche Bundesvorsitzende von UNICEF Deutschland. (ia/dpa/ddp/AP)
MEINE MEINUNG: Endlich ist sie weg! Ich fand sie gruselig!
mfg,




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