Wobei man IMhO auf jedenfall anmerken sollte bzw. muss, dass viele Préjugés einfach auch daher rühren, dass man mit bestimmten Bundesländern bestimmtes verbindet. Ich wette das die meisten den bayrischen Dialekt vorallem deshalb nicht mögen, weil es in Gesammt-Deutschland schlicht sehr viele Vorurteile gegenüber Bayern gibt (teils berechtigt, teils nicht). Selbiges gilt auch für Sachsen bzw. den sächsischen Dialekt.
Es ist wohl weniger die Aussprache, der Klang oder die Geschwindigkeit des jeweiligen Dialekts, sondern das, was man diesen Leuten zuschreibt, was man ihnen unterstellt "zu sein". Infolge dessen ist dann jeder "bayrisch" sprechende SO (und nicht anders) und jeder der sächsisch spricht SO.
Es ist wie wenn ich sage "Naja Neger, die mag ich halt nicht so gerne, ich weiß auch nicht warum, sind vielleicht keine schlechten Menschen, aber mit denen will ich eigentlich nichts zu tun haben, weil mir weiße Menschen einfach besser gefallen..."
Die Bewertung ob etwas "gut, schön, angenehm" klingt ist ja absolut subjektiv, diese Subjektivität wird von unseren Erfahrungen, Einstellungen, Werten etc. geprägt. Deshalb kann man nicht sagen "Das ist besser, schlechter oder was weiß ich..."
Was aber klar werden sollte ist, dass jede Einstellung auch wieder geändert werden kann, und man sollte sich versuchen bewusst zu machen, WARUM man (hier einen best. Dialekt) nicht mag, denn das führt vielleicht dazu, dass man nicht mehr so verbissen in eine Sackgasse argumentiert und auf haarspalterische Weise versucht seinen unhaltbaren Standpunkt zu behaupten, wie es einige (ich schaue niemanden an) tun.
Gilt übrigens für jede Art von Vorurteil, oder schöner Préjugés![]()

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) tun.
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