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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich selbst bin mit einem starken badischen Dialekt aufgewachsen (ist sowieso der schönste Dialekt ^^ ) und musste mir für die Hochschule und diverse Arbeitsstellen Hochdeutsch angewöhnen. "Schwätzen" tu ich nur mit meinen Eltern, meine Kommis beglücke ich mit einem semi-badisch, welches hauptsächlich an den -schs zu erkennen ist ("Das isch halt so").
    Auf der Arbeit oder meinen Profs gegebenüber schalte ich auf hochdeutsch um, bei dem natürlich trotzdem eine Einfärbung vorhanden ist, dessen ich mich allerdings nicht schäme. Man kann ruhig hören das ich aus dem Ländle komme.

    Andere Dialekte mag ich ebenfalls, nur das hessische und das bayrische find ich nicht so toll, aber das ist reine Ansichtssache.
    Oh und was ich bei den Schwaben zum schreien finde, ist ihre Zählweise "oisafuffzig" "oisasechzig"
    Choong says: Reality! Why don't you leave us dreamers alone?

  2. #2
    Zitat Zitat von Shinigami
    Ich selbst bin mit einem starken badischen Dialekt aufgewachsen (ist sowieso der schönste Dialekt ^^ ) und musste mir für die Hochschule und diverse Arbeitsstellen Hochdeutsch angewöhnen. "Schwätzen" tu ich nur mit meinen Eltern, meine Kommis beglücke ich mit einem semi-badisch, welches hauptsächlich an den -schs zu erkennen ist ("Das isch halt so").
    D
    Badisch 4 da WIN, wer will schon Steak wenn er Schteg haben kann 8)
    Also ich spreche mein lebenlang schon badisch und bin es gar nicht gewöhnt, anders zu sprechen, weil das hier ganz normal ist. Ich mag den Dialekt aber man sollte es auch nich übertreiben, zu stark sollte er auch nicht werden. Weisch

  3. #3
    Zitat Zitat von Diomedes
    Meinung sind, und man sich es bei einem Vorstellungsgespräch mit einem Dialekt schnell verscherzen kann.
    In der Schule wird auch Wert darauf gelegt, immer Hochdeutsch zu sprechen, weswegen ich eigentlich kaum Probleme habe, dies auch anzuwenden, wenns denn verlangt wird. Sobald man den privaten Bereich verlässt, und vor allem wenn man in einer anderen Region als der heimischen unterwegs ist, sollte man es möglichst vermeiden, Dialekt zu sprechen, denn sonst versteht man wirklich kein Wort mehr von dem, was der andere sagt.
    Ich geb dir grundsätzlich recht, aber es ist doch nicht so dass man alle Leute, die Dialekt sprechen, nicht versteht? o_O Ich hab bisher noch keine PErson getroffen, mit der ich micht unterhalten konnte. In der Regel ist es doch eh so, dass die Leute die wirklich tiefsten Dialekt sprechen meist sowieso alles außerhalb ihres Dorfes für Ausland halten und nicht rausgehen. Deshalb ist Dialekt zwar nicht wirklich förderlich für einen selber, aber wenn ihr es nie versteht, unterstelle ich euch einfach mal ein ziemlich schlechtes gehör zu haben.

    Currently out of order. Erreichbar per PN.

  4. #4
    Ich spreche relativ "Normales" Deutsch mit Nord-Deutschem Touch.
    Mir gefällt auch am besten Nord-Deutsch.

  5. #5
    Zitat Zitat von Nanatsusaya
    aber wenn ihr es nie versteht, unterstelle ich euch einfach mal ein ziemlich schlechtes gehör zu haben.
    Ist ja nicht die Rede von nie, nur von schwer. Jeder Dialekt hat irgendwelche eigenen Wörter, die man zwar durchaus interpretieren kann, aber selten richtig. Es bringt einfach nichts, wenn man sich auf unterschiedlicher Wörterbasis unterhällt, da kann man so gut hinhören wie man will. Außerdem ist der Dialekt für das ungewohnte Ohr oft nur verschwommen wahrzunehmen, weil man bestimmte Aussprachen einfach noch nie gehört hat. Deswegen bringt es gar nichts, genau hinzuhören. Ist genauso, wie wenn man Englisch in der Schule gelernt hat, aber dann in England oder wo auch immer merkt, dass die Aussprache bei manchen Leuten etwas undeutlich ist, und man auch einfachste Wörter auf Anhieb nicht verstehen kann. Also ich denke, dass du an sich Recht hast, und man theoretisch jeden Dialekt früher oder später verstehen kann, oder es manchmal auch reicht, einfach genauer hinzuhören, aber ich würde behaupten, dass das beim ersten Mal nicht wirklich klappt, und man tatsächlich das Gefühl hat, als verstünde man gar nichts.

    Zitat Zitat von Spawn
    Man kann auch Hochdeutsch sprechen UND nebenbei noch Dialekte beherrschen
    Bleibt einem in der Regel auch nichts anderes übrig, weil doch in den meisten Regionen und Haushalten irgendwie Dialekt gepsrochen wird, und man das nach und nach verinnerlicht.
    Zitat Zitat von Duke
    Macht sich auch wirklich nicht gut, wenn der Arbeitgeber kein Wort von dem versteht, was man so von sich gibt.
    Dann ist es in der Regel auch kein Arbeitgeber. Nichmal ein potenzieller

  6. #6
    Ich spreche einen dörfischen Dialekt, kann aber trotzdem ohne Probleme ochdeutsch (weil ich den Dialekt erst später gelernt habe)
    Ich finde ihn cool, da einige , die nicht aus dem Dorf kommen, mich dann nicht so recht verstehen^^
    Außerhalb unseres Dorfes spreche ich aber "normal"
    。。。ロボットで世界を征服するぜ!!! >:]

  7. #7
    Wobei man IMhO auf jedenfall anmerken sollte bzw. muss, dass viele Préjugés einfach auch daher rühren, dass man mit bestimmten Bundesländern bestimmtes verbindet. Ich wette das die meisten den bayrischen Dialekt vorallem deshalb nicht mögen, weil es in Gesammt-Deutschland schlicht sehr viele Vorurteile gegenüber Bayern gibt (teils berechtigt, teils nicht). Selbiges gilt auch für Sachsen bzw. den sächsischen Dialekt.

    Es ist wohl weniger die Aussprache, der Klang oder die Geschwindigkeit des jeweiligen Dialekts, sondern das, was man diesen Leuten zuschreibt, was man ihnen unterstellt "zu sein". Infolge dessen ist dann jeder "bayrisch" sprechende SO (und nicht anders) und jeder der sächsisch spricht SO.

    Es ist wie wenn ich sage "Naja Neger, die mag ich halt nicht so gerne, ich weiß auch nicht warum, sind vielleicht keine schlechten Menschen, aber mit denen will ich eigentlich nichts zu tun haben, weil mir weiße Menschen einfach besser gefallen..."

    Die Bewertung ob etwas "gut, schön, angenehm" klingt ist ja absolut subjektiv, diese Subjektivität wird von unseren Erfahrungen, Einstellungen, Werten etc. geprägt. Deshalb kann man nicht sagen "Das ist besser, schlechter oder was weiß ich..."

    Was aber klar werden sollte ist, dass jede Einstellung auch wieder geändert werden kann, und man sollte sich versuchen bewusst zu machen, WARUM man (hier einen best. Dialekt) nicht mag, denn das führt vielleicht dazu, dass man nicht mehr so verbissen in eine Sackgasse argumentiert und auf haarspalterische Weise versucht seinen unhaltbaren Standpunkt zu behaupten, wie es einige (ich schaue niemanden an ) tun.

    Gilt übrigens für jede Art von Vorurteil, oder schöner Préjugés
    "Du findest eSport gay, weil die Asiaten da nicht gemalt sind" (Medivh VS Don Cuan)

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