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Thema: Japanische Sagen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich habe zu Hause ein Buch mit mehreren japanischen Sagen/Märchen.

    Das Buch heißt "Blütenkind".
    Die Autorin heißt Edith Bergner und das Buch ist im Verlag "Der Kinderbuchverlag Berlin" erschienen.
    ISBN: 3-358-01210-7

    Folgende Sagen sind darin vorhanden:

    - Der weiße Hase von Inaba
    - Bauer Strohhalm
    - Die Krabbe und der Affe
    - Momotaro, der Pfirsichjunge
    - Tomo und Giri
    - Urashima Taro
    - Der Steinhauer
    - Migi und Hidari
    - Furu jan mori, der Regen, der durch das Dach tropft
    - Der alte Mann, der verdorrte Bäume zum blühen brachte
    - Kikus Spiegel
    - Blütenkind
    - Die Grasmücke

    Das buch kannst du sogar noch bei Amazon bekommen:
    Amazon

  2. #2
    [QUOTE=Chrissi
    - Furu jan mori, der Regen, der durch das Dach tropft[/QUOTE] Kannst du mir die kurz zusammenfassen? Ich habe mal einen Koma gelesen, der anscheinend auf dieser Geschichte basiert.

  3. #3
    Zitat Zitat von Ianus
    Kannst du mir die kurz zusammenfassen? Ich habe mal einen Koma gelesen, der anscheinend auf dieser Geschichte basiert.
    Ehm, sorry für die späte Antwort. ^^°
    Klar kann ich das machen, muss es nur eben rauskramen.

    Also, es geht darum, dass ein altes Ehepaar zusammen mit einem blauen Pferd leben. Als es anfängt zu regnen, fragt die Frau ihren Mann, was das schlimmste wäre, was passieren könnte. Darauf antwortet er: "Wenn ein Dieb käme und unser blaues Pferd stähle." Die alte Frau antwortet wiederum darauf: "Oder ein Wolf kommen würde und unser blaues Pferd reissen wollte."
    Darauf beschließen sie, still und wach zu bleiben, um jeden Dieb oder Wolf hören zu können. Jedoch hockten ein Dieb und ein Wolf schon im Verschlag, indem das Pferd wohnte. Allerdings wussten beide nicht von einander. Plötzlich fing es noch heftiger an zu regnen und die beiden Alten wussten, dass dies kein normaler Regen wäre und die Regenzeit begänne. Der alte Mann sagte: "Nun kommt der Furu jan Mori, das schlimmste, was uns wiederfahren kann."
    Daraufhin bekam der Dieb Angst und wollte sich davon schleichen. Er fiel in das Versteck des Wolfes und genau auf ihn drauf. Der Wolf begann im Glauben, dass der Furi jan Mori ihn gepackt hätte, wegzurennen, da er das Gespräch ebenfalls wie der Dieb mitgehört hatte. Der Wolf wollte ihn abschütteln und der Dieb wollte vom Wolf runterspringen, da er glaubte, er sei auf dem Furi jan Mori gefallen. Nachdem der Dieb vom Wolf runter in eine Gruppe gefallen war, atmete er auf. Der Wolf tat es ihm gleich, nachdem er unter einem vorspringendem Felsen Zuflucht gefunden hatte.
    Beide kamen nie wieder zurück in den Verschlag, um dem Pferd schaden zuzufügen.

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