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Thema: Schwarzweißmalerei

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @DrateR
    Es ist aber nun mal so, dass Gut und Böse in Stories anders definiert wird als im RL. Dort steht Gut für "rechtschaffen, hält sich an die Normen, hilft anderen" und Böse steht für "grausam, skrupellos, schadet anderen". In den wenigstens Spielen wird jemals von Gut und Böse gesprochen, dass sind dann eher die Leute, die einem Spiel eine 08/15 Story unterstellen, die diese beiden Begriffe hervorholen. Wenn jemand mal etwas als böse bezeichnet, dann ist es vielleicht das Volk gegenüber einer Bedrohung, was ich für ziemlich glaubwürdig halte. Bei uns sehen ja z.B. viele Amerikaner die islamischen Terroristen als böse an und umgekehrt.

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass eine vereinfachte Darstellung der Gesinnung ein ganz normales Stilmittel ist. Überzeichnung findet man ja auch bei vielen anderen Spielelementen.

    Und Gefühle bei Pflanzen? ^^ D.h. Schmerzempfindungen oder menschliche Gefühle? Das zweifle ich aber mal stark an, ich glaube nicht mal, dass Tiere eine Bewußtsein im menschlichen Sinne besitzen.

  2. #2
    Zitat Zitat von NPC Fighter
    Hello there.


    Mir persönlich ist es aufgefallen, dass immer wieder oft rumgemeckert wird, wenn jemand in seiner Story das Gute gegen das Böse kämpfen lässt.
    Jetzt mal ganz allgemein. Menschen gegen Orks, Engel gegen Dämonen, gute Götter gegen böse Götter, schwarz gegen weiß eben.
    In solchen Situationen kommt dann immer gerne mein persönliches Unwort des Jahres: "Das ist ja 08/15!".

    Aber was ist an dem Konzept, Gut gegen Böse spielen zu lassen, eigentlich so schlecht? Es gibt meines Erachtens nach genug sehr bekannte und beliebte Werke, in denen eben dieses "08/15" Element vorkommt.
    Was ist zum Beispiel mit Star Wars? Hier haben wir auf der einen Seite die guten Jedihelden, und auf der anderen Seite die dunklen Sith, die von sich selbst sagen, dass sie böse sind.
    Oder wie ist es denn im Herrn der Ringe? Wir haben ganz unverkennbar die bösen Jungs, das sind die Orks, die Haradrim, die Menschen aus Rhûn. Ihnen gegenüber stehen die Menschen des Lichts, die Gondorianer, die Zwerge, die Rohirrim, allen voran die Elben.
    Ich meine, man sieht diese Elemente auch in der Bibel. Da ist Gott mit seinen Engeln; diese Partei ist das Gute. Und ihnen gegenüber stehen die Erzdämonen und der Teufel höchstpersönlich.

    All diese Werke erfreuen sich größter Beliebtheit und verkaufen sich.
    Warum wird man also angeflennt, wenn man sowas in sein RPG einbaut?

    Diese Geschichten sind alle nicht sonderlich real, warum muss es immer ein RPG sein? Dabei fällt mir gerade die Story von Tuor ein, als er Ulmo trifft und dieser sagt: "Geh, du hast eine Mission zu erfüllen", woraufhin Tuor das einfach so bedingungslos macht. Aber das ist eine andere Geschichte. .,.

    Meinungen, Kommentare?
    Ich hab mich über sowas noch nie beschwert...warum sollte ich auch? Wie schon oft gesagt wurde ist das in vielen Spielen so.

  3. #3
    Es gibt keine Lösung auf die Frage ob SW nun gut oder schlecht ist, es ist vielmehr ein extrem mächtiges Werkzug in der Storybaukiste.

    Menschen haben von Grund auf das Bedürfnis sich in der Sicherheit fühlen zu wollen das "richtige" getan zu haben. Warum sonst erfand man Götter und Gesetze, Werte und Normen?
    Unsere Werte sind zumeist die der westlichen Kultur, wir haben gewisse vorgeprägte Ansichten von gut und böse, schlecht und nicht schlecht und zudem Angst und Abneigung vor allem was anders ist, anders denkt und was wir nicht verstehen. In unserem Weltbild nehmen wir eine Position ein von der wir glauben sie sei auf der guten Seite, auf der Seite von der wir glauben dass wir dort "richtig" sind.
    Diese Überzeugung entsteht durch unsere Wünsche und Prioritäten, das was wir wissen, glauben, glauben wollen.

    Mit SW-Malerei kann man schön spielen. In Games ist es eine gute Möglichkeit Handlungsmotivation für den Helden zu erschaffen indem man die Situation so lenkt dass eine Handlung für die vermeindlich gute Seite verständlich ist. Man kann damit sogar die Einstellung des Spielers selbst manipulieren und durch eine Wendung in Form eines Ereignisses und neuer Erkenntnisse sein "Weltbild" in der Spielewelt auf den Kopf stellen. Schwarz-weiss-grau ist ein extrem mächtiges Werkzeug , man kann Illusionen schaffen und zerstören.
    Eine Story in der von vorne rein klar ist wer der Böse ist muss nicht schlecht sein. Der Böse kann ja trotzdem seine Gründe haben und aus seiner Sicht mag er evtl. der Gute sein.
    Beispiel Star Wars:
    Darth Vader der große schwarze Mann. Ist Darth Vader böse?
    Darth Vader und der Imperator unterjochen die Galaxis und zwar um Stabilität zu wahren um innere Kriege zu vermeiden und die Galaxis mit Wohlstand zu versorgen.( wurde in den Filmen nicht gesagt glaub ich , ich weiss ned genau was ich aus den Filmen und was ich aus den unzähligen Romanen und Comics hatte ).

    Fazit: es gibt viele Arten mit gut und böse, schwarz und weiss zu spielen,
    wobei nichts davon Bösewichter ohne Handlungsgrund oder simples "böse sein" rechtfertigt,das spielt auf ner ganz anderen Ebene.

  4. #4

    Users Awaiting Email Confirmation

    Wenn Charaktere motivationslos ist, hat die Story hier ein Leck und das schmälert SEHR WOHL ihre Qualität.

    Immerhin wirken die Charaktere platter, und das Ganze unreflektierender und vor allem viel transparenter. Es macht es meiner Meinung nach einfach zu langweilig und oft viel zu vorhersehbar. Realismus hin oder her, aber meiner Meinung ist das einfach nur die Unfähigkeit, Charaktere wirklich gut auszubauen. Oder man will es halt nicht. Aber ich bleibe dabei: Je simpler eine Story ist, desto vorhersehbarer ist sie. Gut und böse sind selten mitreißend weil jeder weiß um was es geht und weil jeder weiß was ungefähr passieren wird. Zumindest halbwegs.

    Je simpler die Story, desto uninteressanter ist sie für mich persönlich und das schmälert sie schon sehr weil gewisse Fakten der Geschichte einfach außer Acht gelassen werden. Das ist so ähnlich als würde man kochen, sich aber weigern das Salz hinzuzufügen.

    So bleibt der Nachgeschmack oft viel fader, es sei denn man benutzt andere Zutaten.

  5. #5
    Ich finde es schade (Wie du es angesprochen hast),
    das viele Spiele immer mit anderen verglichen werden nur weils halt Änlichkeiten gibt. Denkt doch mal nach was wäre, wen es kein anderes Spiel da vor gab mit Änlichkeiten.

    Und jezt mal zu den Kämpfen Gut gegen Böse.
    Ist es den nicht immer so das es Gut gegen Böse ist ?
    Ich glaube mal in dieser Hinsicht wird sich nichts ändern.
    Gut gegen Böse ist halt...Standart
    Aber man solte dieses Standart nicht als langweilig bezeichnet den
    Gut und Böse ensteht erst wen man die Geschichtenwendung weiß.

    Ach und nur mal so nebenbei ^^
    http://de.wikipedia.org/wiki/08/15

    mfg Sekar

  6. #6
    Hm wenn's spielbar ist,kann man über typische 08/15 Elemente hinwegsehen. Aber Gut gegen Böse ist doch vom Prinzip her fast überall da,in fast jedem Game gibt es halt jemanden,der Böse ist und nen guten,der (wow,hätt man nich erwartet) das Böse besiegt. Also mir ists egal,wenn die Umsetzung sehr gut ist.

    ~Naz

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