Zu Befehl, Ma´am. >__>Zitat von Vincent D. Vanderol
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[FONT="Verdana"]>>Der Alptraum ist vorbei<< ...vorerst, versicherte Kamui, Mutter und Tochter als er an beide herantrat. Noch immer ihr Kind tröstend umschlingend, nickte Talia erleichtert.
>>Sind die bösen Männer weg?<< , wand sich Lili an Kamui, als sie sich langsam von der atemberaubenden Umklammerung ihrer Mutter befreit hatte.
>>Ja sind sie.<< , versicherte er ihr in einem beruhigenden Ton. >>Wobei ich froh bin, dass deine Mutter trotz ihres Ruhestandes, noch immer eine ausgezeichnete Schützin ist.<<
>>Ich geb dir gleich Ruhestand.<< , belächelnd sah Talia ihn an. Dabei wedelte sie mit dem Bogen drohend vor seiner Nase rum. >>Viktor hat mich ja nicht nur wegen meiner Kochkünste geheiratet. Immerhin hab ich dir das Bogenschießen beigebracht, Mr. Ich-treffe-alles-nur-nicht-das-Ziel.<<
Ein leises Kichern entfuhr Lili.
>>Da fällt mir auch ein...<< , Talia runzelte nachdenklich die Stirn. >>.. wo hast du eigentlich mein Ersatzbogen gelassen? Du hattest ihn doch mitgenommen als du Winhill verließt, nicht wahr?<<
Kamui sah sich hilfesuchend nach einer Ausrede um. Er konnte ihr ja nicht einfach gestehen, dass er das Ding verbummelt hatte. >>Das war ... öhm... also...lange Rede... kurzer Sinn...ich...<<
Ein lauter Knall unterbrach plötzlich Kamuis Rumgestotter und bot ihm die rettende Ablenkung. Der Lärm hatte seinen Ursprung im Dorf und dies konnte eigentlich nur eins bedeuten. Kira…
Nach den zuvor erlebten Ereignissen im Wald schien nun mit der Rückkehr ins Dorf auch langsam die Finsternis der Nacht ein Ende zu finden und die frühmorgendliche Dämmerung setzte gemächlich ein.
Das Chaos hingegen hatte noch immer nicht Winhill aus seinem festen Griff entlassen. Zwar war von der einstigen Bedrohung durch das finstere Heer aus dunklen Gestalten nur noch ein Meer aus schwarzen Kutten am Boden geblieben, doch gleichsam hatten Sophia und Mikau Nö alle Hände voll damit zu tun verletzte Drachentöter am Wegesrand zu behandeln. Viele von ihnen waren gezeichnet von schlimmen Verätzungen und Fleischwunden. Gleichzeitig ließen hektische Rufe und vereinzelte Schreie aus Richtung des nah gelegenen Dorfplatz darauf schließen, dass dort noch immer Kämpfe stattfanden.
Die Situation war angespannt als Kamui Talia und ihrer Tochter nach ihrer gemeinsamen Rückkehr ins Dorf befahl bei den Verletzen zu bleiben um so gut es ging zu helfen. Er selbst machte sich zügig daran nach Kira und Lavitz, die sich laut Mikau Nö auf dem Dorfplatz tummelten, zu sehen.
Doch als er geschwind um die Ecke des großen Rathaus bog, musste er aufgeschreckt zurückweichen. Vor ihm zeichnete sich die bedrohliche Silhouette einer wurmartigen Kreatur ab.
Erst im darauffolgenden Augenblick realisierte Kamui, dass diese sich nicht mehr zu rühren schien. Zusammengesackt lehnten ihre toten Überreste an der Flanke des Rathauses. Der bestialisch zugerichtete Körper trug zweifelsohne Kiras Handschrift. Übersäht von einer Vielzahl tiefer Schnittwunden aus denen eitrige grüne Flüssigkeit trat und von vereinzelten Brandspuren gepeinigt, lag er da und prägte die grauenvolle Szenerie. Kira...
Kamui zwang sich von dem grausigen Anblick los, als ihm ein junger Drachentöter entgegen kam. Einen verletzten Kameraden stützend, schleppte dieser sich eilig vorbei. Kamui besann sich und lief weiter.
Eingekreist von einigen bewaffneten Drachentötern ragte der zweite Wurm schwer atmend inmitten des Platzes in die Höhe. Stellenweise gezeichnet vom bisherigen Kampf schienen beide Partein dabei gerade in angespannter Erwartung der nächsten Aktion des Gegners verharrt zu sein.
Nach den jüngsten Ereignissen in diesem Drama fixierte Lavitz aufmerksam die Kreatur samt ihrem ätzend triefendem Maul. Er hätte schwören können, dass es sich dabei um die selbe Bestie handelte, von der sie schon in Mysidia angegriffen worden waren. Kein Interesse an Winhill...
>>...von wegen du weißhaariger Spinner!<< , fluchte der Drachentöter aufgebracht.
>>Lavitz!<<
Ohne den Blick von dem Riesenwurm abzulassen, erfasste Lavitz aus dem Augenwinkel den hinter ihm heraneilenden Kamui. >>Lässt du dich also doch noch blicken!?<< , murrte er dabei wenig begeistert.
>>Wo ist Kira?<< Kamui hatte sich zuvor ohne Erfolg nach der weißhaarigen Gestalt umgesehen.
>>Lass mich bloß zufrieden mit diesem Wahnsinnigen!<< , zischte Lavitz wütend und deutete hinüber zum Wurm.
Kamui musterte irritiert die noch immer passive Kreatur. >>Ich versteh nicht.<<
>>Nachdem er das andere Vieh und einige dieser seltsamen Kuttenknilche abgeschlachtet hatte, stellte er sich dieser Irre seelenruhig vor diesen Wurm und schrie provozierend Friss mich!<<
Kamui sah ihn ungläubig an. >>Bitte was?<<
>>Verdammt nochmal! Das Vieh hat ihn eben ohne zu zögern vor meinen Augen verschlungen!<<
Noch immer etwas entgeistert, ergaben Lavitz Schilderung langsam ein abstruses Bild vor Kamuis geistigen Augen, welche zu einer noch abstruseren Vermutung bei ihm führte. Ein plötzliches Aufjaulen der wurmartigen Kreatur, gefolgten von einem krampfhaften Erbeben ihres ganzen Körpers, schien diese nur zu bestätigen. Wahnsinniger Kerl...
>>In Deckung!<< , schrie Kamui im nächsten Augenblick ins Rund und hechtete seinerseits mit einem beherzten Sprung neben sich hinter zwei Mülltonnen.
Die Drachentöter sahen irritiert auf, als der Riesenwurm sich anfing wie wild zu winden und mit einem gewaltigen Knall explodierte. Triefende Eingeweide und zerfetzte Fleischbrocken spritzten in einem Gemisch aus grünen Blut und rotem Schleim in alle Richtung. Viele der Umstehenden, unter ihnen auch Lavitz, schafften es nicht mehr eine schützende Deckung aufzusuchen und wurden im Glanze des Lichtes von der Brühe heimgesucht. Vermischt mit dem neutralisierenden Regen ging die Suppe auf sie nieder.
Als sich die Sauerei wieder gelegt hatte, kam Kamui hinter den Tonnen hervor, putze sich den Staub von seiner zerfetzten Kleidung und sah sich um. Der Geruch von verfaulten Eiern stieg ihm dabei in die Nase. Ein kaum zu unterdrückendes Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab, als er das eklige Szenario begutachtete und dabei kopfschüttelnd an Lavitz vorbei ging. Dieser war gerade, wie alle anderen auf dem Platz auch, dabei den widerlich stinkende Brühe aus dem Gesicht zu wischen.
Kamui stapfte währenddessen unbeirrt durch die am Boden liegenden Überreste in Richtung des Zentrums der Detonation. Dort zeichnete sich eine vom Schleim überzogene Gestalt ab. Unerschütterlich und leidenschaftslos saß sie inmitten der über den Platz verteilten Suppe. Als Kamui stirnrunzelnd an sie heran trat sah, sie triumphierend auf und lachte trocken. >>Ich sagte ja, ich kümmere mich um den Rest.<<
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So und mal schaun wann sich hier noch jemand anders bequemt Story zu schreiben... faules Pack. ò_Ó

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undankbares Gesockse...


