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  1. #21
    Zitat Zitat von Diomedes
    Wenn alles nur aus dem Blickwinkel gesehen wird, dass nichts von Dauer, und oftmals nur sinnlos, unwirtschaftlich und unpraktisch ist, dann ist es nur ne Frage der Zeit, bis man sich selbst die Kugel gibt.
    Danke, dass du mir aufzeigst, was ich noch vom Leben erwarten darf ;)

    Was ich meinte war nicht das Zusammenleben mit einem Partner und auch nicht die Gründung einer Familie, sondern die Ehe an sich. Wenn man sich liebt, dann spielt es eigentlich keine Rolle, ob man verheiratet ist, oder nicht. Ob man sich nun 'nen Ring über den Finger gestülpt hat, oder nicht, ist doch völlig belanglos. Man kann auch eine Familie gründen, ohne verheiratet zu sein. Warum sollte man sich so einem sinnlosen Ritual unterwerfen, das die Gesellschaft einem aufzwängen will? Es ist doch nur ein sinnentleertes Relikt aus einer Zeit, in der die Kirche noch in den Köpfen der Menschen herrschte. Aber heute heiraten ja auch massenhaft Leute, die mit der Kirche sonst überhaupt nichts am Hut haben.

    Zitat Zitat von Diomedes
    Kinder sind was wunderbares für jeden, der nicht nur an sich denkt, und seine eigene Bequemlichkeit stets an die erste Stelle rückt. Das Schöne sehen wollen, mehr als sich selbst sehen, und das an andere weitergeben, was man gelernt hat, das ist die wirkliche Liebe zum Leben. Wer das nicht begreift, sollte sich auch nie an so etwas wie Ehe und Kinder heranwagen. Doch sollte man sich dann auch fragen, zu welchem Zweck man eigentlich noch lebt.
    Es ist schon richtig, dass mir mein eigenes Wohlergehen sehr am Herzen liegt. Ich würde mir selbst aber nicht vorwerfen, egoistisch zu sein. Mir ist durchaus bewusst, dass ich dankbar sein kann, in der heutigen Gesellschaft leben zu können (es hätte mich schlimmer treffen können ^^). Aber ich denke, dass ich der Gesellschaft einen Teil meiner Schuld auch zurückzahlen kann, ohne Kinder in die Welt zu setzen. Um den Fortbestand der Gesellschaft und der Menschheit insgesamt zu gewährleisten, bedarf es mehr als nur einer neuen biologischen Generation.

    Btw, Kinder zu haben würde dich glücklich machen, verstehe ich das richtig? Du zeugst also nicht aus Pflichtbewusstsein gegenüber der
    Gesellschaft (oder weshalb auch immer) Kinder, sondern weil es dir Glücksgefühle verschafft. Ist das nicht ebenfalls egoistisch und eigennützig?
    Mir verschafft es keine Glücksgefühle. Kann man mir daraus einen Vorwurf machen?
    Geändert von derBenny (12.02.2006 um 03:17 Uhr)

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