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  1. #1
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Tatsache ist aber trotzdem, dass es Abfallfleisch ist
    Man(n) isst Kutteln, Hirn und Markklößchen. Ist das jetzt Abfall, weil die Bestandteile auch in Hundefutter vorkommen können? Gut, es besteht ein Unterschied in der Herstellung, aber trotzdem.

  2. #2
    Aber man isst keine Geflügelkarkassen, mit Leberegel befallene Lebern, Brühwasserlungen und ähnlich Ekelerregendes.
    Dies alles und noch mehr ist zwar nicht genußtauglich, wird aber nach entsprechender Erhitzung zur Herstellung von Hundefutter verwendet.
    Wie gesagt, für Raubtiere und Aasfresser adäquat, nicht aber für den Menschen.
    Und wenn man schon einen Weg weiss, wie man in Krisengebiete Nahrung bringen kann, dann kann man sich doch um Gotteswillen dazu durchringen, es mit menschlicher Nahrung zu versuchen, oder nicht?

  3. #3
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Aber man isst keine Geflügelkarkassen, mit Leberegel befallene Lebern, Brühwasserlungen und ähnlich Ekelerregendes.
    Dies alles und noch mehr ist zwar nicht genußtauglich, wird aber nach entsprechender Erhitzung zur Herstellung von Hundefutter verwendet.
    Wie gesagt, für Raubtiere und Aasfresser adäquat, nicht aber für den Menschen.
    Hallo! es geht hier um verhungernde Menschen, ich habe schon Berichte über Menschen gesehen, denen es vergleichsweise gut geht, weil sie am Rande eines Müllbergs leben, über den sie jeden Tag ihre Kinder schicken auf der Suche nach irgendwas Essbarem, und glaube mir, dagegen sind wahrscheinlich abgekochte Brühwasserlungen noch harmlos .
    Zudem sind Hunde ebenfalls Allesfresser genau wie der Mensch, also selbst wenn es für einen Verhungernden schwerer verdaulich wäre, ist es alle male besser ein paar Blähungen zu kriegen, als zu sterben o_O
    Zitat Zitat
    Und wenn man schon einen Weg weiss, wie man in Krisengebiete Nahrung bringen kann, dann kann man sich doch um Gotteswillen dazu durchringen, es mit menschlicher Nahrung zu versuchen, oder nicht?
    an wen geht das jetzt, an die Hundefutterfirma? na ich denke mal, die haben halt nur Hundefutter, sonst würden sie sicherlich auch andere Konserven abgeben.
    Gebannt wegen Verstöße gegen § 1 und § 6 der Netikette ~ Knuckles

  4. #4
    Zitat Zitat von Dhan
    Keinesfalls, es wird nicht die Lebenszeit verteilt sondern Essen und unter einem gewissen Nährwert stirbt man so oder so, d.h. 1 Person mit Nahrung für 1 Person lebt wesentlich länger als 100 Personen mit Nahrung für 1 Person
    Das ist mir klar das keine Lebenszeit verteilt wird,hältst mich für Doof oder wie???

    Hmm...merkwürdig,wie hat dann meine Oma den 2 Weltkrieg überlebt?????Ich kanns dir sagen,in dem sie jeden tag 20 minuten lang auf einem kleinen Stück Brot rumgekaut hat.
    So lang du dann noch genug zum Trinken hast,kannst du ziemlich lange davon leben.

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    Gruß

    StormDragon

  5. #5
    Wenn's schmeckt... Andere Länder - andere Sitten

  6. #6
    Ich würde sowas nie essen, aber wer weiß... Wenn ich in Hungersnot wäre, würde ich es wahrscheinlich doch mit Freude annehmen!

    Gruß
    Dave-d






  7. #7
    drücken wirs mal so aus: Als ich zuletzt Hundefutter gegessen habe, wars geschmacklich nichtmal so übel. Nur die konsistenz hat das ganze Unterfangen etwas ekelhaft gemacht. An Katzenfutter hab ich mich nicht gewagt, Schildkrötenfutter konnte ich nicht kauen, ich bewundere unsere Schildkröte dafür, dass sie das sogar ohne Zähne schafft. Vogelfutter ess ich zuweilen im Sommer, recht lecker, aber nicht wirklich nahrhaft oder sättigend. Katzenfutter kommt mir nicht vor die Nase... Hundefutter eigentlich auch nicht mehr.

    Was das Verschicken von Hundefutter angeht finde ich das schon nobel genug, dass das Unternehmen das völlig freiwillig macht.
    Was manche hier treiben wäre wie wenn der Pfarrer am Ausgang der Kirche jeden der spendet anbrüllen würde von wegen, man hätte doch auch das doppelte spenden können. Auf der anderen Seite könnte ich mir aber auch nicht vorstellen, dass Pressfleisch so viel teurer zu produzieren ist, aber Hundefutter is womöglich nichts anderes als Pressfleisch.

  8. #8
    Irgendwie schon pervers:
    Zuerst wird den Afrikanern die Nahrungsgrundlage entzogen, durch massive langdauernde und unlösbare Bürgerkriege, hintenrum gefördert von den Industriestaaten, die nicht nur ihre alten Waffensysteme loswerden wollen, sondern auch dafür sorgen, dass in großem Stil Soja angebaut wird, um unsere qualgezüchteten Nutztiere mit leichtverdaulichem Eiweiß zu versorgen, damit sie bei uns einen derartigen Überschuß an Nahrungsmitteln produzieren, dass diese wertvollen für den Menschen gemachten Lebensmittel tonnenweise vernichtet werden, um die Preise zu stabilisieren, dann kommen irgendwelche Firmen auf die Idee (wahrscheinlich winkt irgerndeine dubiose Förderung) alles was sie im Westen nicht absetzen können in die dritte Welt zu verscherbeln. Pestizide und Herbizide und andere *-Zide, die bei uns schon längst verboten sind, werden noch für gutes Geld verkauft. Abgelaufene Lebensmittel, Hundefutter und sonstigen Müll kann man dann immer noch herschenken, um sich die Entsorgungskosten zu sparen und für ein paar Doofe als Lebensretter dazustehen, oder was?!

    Tut mir leid, wenn das jetzt ein wenig giftig klingt, aber da krieg ich die Krise, wenn ich sowas höre!

    Ps.: Wobei ich noch hinzufügen möchte, dass Hundefutter ansich eine gute Eiweißquelle ist, allerdings für Raubtiere und nicht für Allesfresser, wie der Mensch einer ist. Um gut verdaut zu werden müsste es demnach sowieso mit ausreichend Kohlehydraten gestreckt werden, aber das nur nebenbei. Es geht auch gar nicht darum, ob man nicht in Hungerszeiten alles isst. Das ist bei dieser Sache nämlich nicht der Punkt: Natürlich würden diese armen Menschen alles essen, was ihnen vor die Nase kommt! Aber erstens Mal ist diese Hungersnot mit Sicherheit kein Problem, der auf der Welt verfügbaren Nahrungsmittel (denn da gibts genug), sondern ein Nahrungsverteilungsproblem. Und das können die 42 Tonnen Hundefutter auch nicht lösen, sondern nur leistungsfähige Organisationen, welche Erfahrung auf diesem Gebiet haben und welche tatkräftig von Spendern in aller Welt unterstützt werden.
    Und zweitens vermute ich mal stark, dass es sich bei dieser Meldung um ein Mißverständnis, oder um eine zu Showzwecken absichtlich verdrehte Nachricht handelt. Vermutlich wollte der Futtermittelhersteller auf den Gewinn dieser 42 Tonnen Hundefutter zugunsten einer Spende für Afrika verzichten. Das würde Sinn machen und vermutlich wirds auch genauso gewesen sein, bevor irgendjemand die andere Variante witzig fand!
    Geändert von Tigerlily (06.02.2006 um 14:22 Uhr)

  9. #9
    1. Wie schon gesagt. Hundefutter wird hauptsächlich, aus Fleischapfällen und Soja gemacht.

    2. Wir wollen doch nur helfen, und dann sind die noch empört?!*lol*

    3. In der Hungersnot ist alles besser als nichts, ich würde es in so einer Lage wahrscheinlich essen. Aber das kann ich nicht bestätigen.

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