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Thema: And The Nominees are...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @steel
    Narnia, King Kong und War of the Worlds hatten mehr Zuschauer als Star Wars? Ist mir neu. Und mal ehrlich: die deutschen Kinocharts interessieren mich nicht die Bohne. Wenn da so ein Käse wie der Schuh des Manitu über 10 Millionen Zuschauer hat...dann gute Nacht. Klamauk kann ja sogar teilweise intelligent sein - siehe Monty Python & the Holy Grail oder Life of Brian, einfach köstlich - aber sowas? *würg* In den USA und weltweit ist Star Wars bei weitem der erfolgreichste Film des Jahres 2005, und auch die Filme, die noch dieses Jahr laufen, hatten keine Chance gegen Lucas´ Epos and den Kinokassen. 380 Mio. $ in den USA und 850 Mio. $ insgesamt weltweit, Platz 7 in der ewigen US-Tabelle und Platz 11 weltweit aller Zeiten. Nicht schlecht, huh? Star Wars scheiße? Na ja...ich respektiere andere Meinungen. Aber du musst doch zugeben dass Star Wars immer noch besser ist als 95% der Kacke die heutzutzage auf uns losgelassen wird - nehmen wir da mal den typischen Steven Sommers Film als schlechtes Beispiel (ich mochte ja The Mummy - aber The Mummy Returns? Urks...)

    Dein Kommentar zu Narnia und WotW...uhm...ist ja richtig, aber hat der was mit den Effekten zu tun? Gott sei Dank ist sowas wie Narnia nicht für bester Film nominiert worden. Sonst hätte ich noch was gegen meinen PC geworfen...

    Klar muss nicht immer ein SW Film für Effekte nominiert werden - es sei denn, er hat es verdient. Und glaub mir, wenn ein Film geile Effekte hatte, dann Star Wars! King Kong auch, aber mal ehrlich, die Saurier sahen schlechter aus als in Jurassic Park - und der ist 12 Jahre älter...okay, da wars halt der Mix aus CGI und animatronics.

    Ich meinte übrigens, dass sozialkritische oder künstlerisch wertvolle Filme meistens für "Bester Film" in Frage kommen, und das nervt mich. Klar hat Fluch der Karibik abgeräumt...bei den Oskars für technische Sachen, nicht aber für den besten Film. Filme, die einfach nur Spaß machen, werden halt nie nominiert für sowas. Aber ist Kino nicht letztlich für die Unterhaltung geschaffen worden? Damit wir uns mal für 2 Stunden aus der tristen Realität flüchten können? Mir gehts da um die Balance: ich hab nix gegen anspruchsvolle Filme, im Gegenteil. Aber immer nur solche? Warum nicht mal ein schnörkelloses Abenteuer wie Spider-Man 2? Oder Raiders of the Lost Ark? Wunderbare Filme, die nie langweilig werden und für tolle Unterhaltung sorgen. Werden die je bei den Oskars anerkannt werden? Nein. Nie. Nie. Nie.

    Übrigens schön, dass du nicht auf den Zug der "George Luca$ ist ein schei* Regisseur" aufspringst. Wenn man sich Filme wie American Graffiti oder A New Hope ansieht, wird wohl keiner diesen Mann als schlechten Regisseur bezeichnen können. Obwohl das einige sogenannte Star Wars Fans tun. Das ist echt widerlich. wie kann man sich als Star Wars Fan bezeichnen und George Lucas aufs übelste beschimpfen? Kritik ist okay, aber keine kindischen Beschimpfungen. War übrigens nicht auf dich bezogen, ums nochmal deutlich zu machen. Und an eventuelle Lucas Hasser: er ist doch wohl immer noch zehntausend mal besser als ein gewisser Uwe Toilet Boll, stimmts?

    Toll das wir uns einig sind über die Art und Weise wie sich die Qualität eines Films definiert. Du würdest bestimmt nicht anfangen, irgendeinen Film zu mögen, nur weil irgendeine Jury sagt dass er ja soooooo toll ist. Es sagt ja Gott sei Dank auch keiner, dass man Oskar prämierte Filme mögen muss. Richtig aussagekräftig war und wird immer die eigene Meinung sein. Wenn man selbst einen Film mag, ist das doch das allerbeste.

    Sorry wenns ein bisschen unübersichtlich war...und das war nun mein Senf zur miesesten Filmveranstaltung seit Menschengedenken...neben den Razzie Awards.

  2. #2
    Zitat Zitat von Sifo Dyas
    Hm? Hast du was an Spider-Man auszusetzen??
    Wit hatten die Wahl: Spider Man 2 oder Scary Movie 2 und auch wenn wir mit Spider Man begannen, zu Ende gesehen haben wir schlussendlich den Scary Movie.
    Wenn du nun fragst warum, dann sage ich dir: Weil Toby die ganze Zeit entweder so aussah, als ob er Fieber hätte oder verprügelt worden wäre und schauspielerisch genau diese beiden Zustände herüber brachte.
    Doc Ock verhielt sich wie ein Idiot "ZOMG!! Meine Frau ist Tod, diese Dinger in meinem Rücken treiben mich in den Wahnsinn!!! MUAARRGH! MUSS_GROßE_MASCHINE_BAUEN!!!" und der Übergangsfehler bei dem Kampf vor der Bank war offensichtlich (hallo? Geldsack aus dem nichts!)
    Besonders enttäuscht aber waren wir, dass die Pretty Woman Geschichte zwischen dem Millionenerben und dem armen Studenten Peter Parker nicht ausgespielt wurde, es war zu offensichtlich wie sehr es zwischen den Schauspielern gefunkt hat. Stattdessen hängt er an einer bitch, die es mit einem College-Baseball-Quarterback-Raumfahrer mit entsprechendem IQ treibt. "Ich werde in einer Kirche heiraten!"

    OOOOH! CAPTAIN FUCKING OBVIOUSE!!!!



    Nicht in der Tittie-Bar?

    Oh, und bevor ich das entscheidendste Vergesse: Der Film vergewaltigt den Spiderman mit dem ich aufgewachsen bin. Mit einem Bulldozer, der an der Spitze einer Maschine zum Tagabbau von Braunkohle einen Erdbohrer zur Ausbohrung des Transatlantiktunnels schiebt, flankiert von drei bis vier Boeing Passagierflugzeugen. Langsam und der Spider Sense wird nicht anschlagen. Wie immer außerhalb des Kostümes.

    Ah ja, das Kostüm! Das habe ich vergessen! Die Regie hat sich offensichtlich von der japanischen Spiderman Fernsehserie inspirieren lassen! - http://www.hedonistica.com/archives/...ese_spider.php - Denn alles, aber besonders der Spider Sense scheint ja nur zu funktionieren, solange er in Spandex gekleidet ist. Ich warte auf den Spider-Mecha in Teil fucking drei. Denn was Spiderman mal ausmachte - den lakonischen Humor - werden wir nicht mehr zu sehen bekommen. BTW, ich bin mir sicher, dass Catull Tobey gemeint hat, als er vom "Jüngling mit dem blassen Lippen am Morgen sprach". That is no makeup, my boy, no makeup.

    Wir vereinbarten, das nächste mal "Happy Together" und "Brockenback Mountains" anzusehen und wie es sich gehört bittere männliche Tränen der Leiden männliche Männer wegen zu vergießen. Danach sehen wir "Connan, der Barbar" und "Predator" an und als Kontrastprogramm wird "Pearl Harbour" folgen, welches von uns mit der "Kimigayo" und "Nippon Banzai!"-Rufen kommentiert werden wird. Es gibt nämlich eine Grenze, an der metrosexualität nicht mehr spaßig ist und die wurde von Jack Sparrow gezogen. Dahinter, eine Tagesweite außer Sichtweite steht Tobey. Im Spandexanzug. Mit blassen Lippen.

    Nach Spiderman sollte man eigentlich in einen Ruheraum geführt werden, in dem man sich die beste Szene von "Meet Joe Black" in Endlosschleife ansehen kann.

    An welchem Punkt war es eigentlich, dass die Hauptdarsteller von Blockbustern so verdammt verweichlichten, dass einem NOCH MAL so RICHTIG ins Auge springt, wie MÄNNLICH sich die Figuren oben genannter Filme verhalten? Außerdem: Ihr habt die Produktion dieses Mistes (siehe: Spiderman) bezahlt und bekommt nicht mal Gratiskarten?


    Capitain Obvouse says: You have been riped off.

  3. #3
    Zitat Zitat von Ianus
    Ah ja, das Kostüm! Das habe ich vergessen! Die Regie hat sich offensichtlich von der japanischen Spiderman Fernsehserie inspirieren lassen! - http://www.hedonistica.com/archives/...ese_spider.php - Denn alles, aber besonders der Spider Sense scheint ja nur zu funktionieren, solange er in Spandex gekleidet ist. Ich warte auf den Spider-Mecha in Teil fucking drei.
    Die Serie ist godlike. You save my day

    @topic:
    Kuckt man die Verleihungen also nicht nur wegen den mehr oder minder komischen Kommentaren der Moderatoren ?

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