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  1. #1
    Ein Druck in der Magengegend... eine sich drehende Welt vor seinen Augen... Schmerz am ganzen Körper... was war das bloß? Was war das für eine unheimliche Macht?
    Weder er, noch Kamisamaru waren auf das vorbereitet, was sie soeben erlebt hatten. Der Schmerz war grausam... er brannte überall... und es war nicht der körperliche Schmerz, der ihn am meisten peinigte; die alten Wunden seiner Seele waren aufgerissen... und mit ihnen ein Teil seines Wesens, das er lieber ganz tief in sich verborgen hätte, es totgeschwiegen... doch dazu schien es nun zu spät...
    Die Knie berührten kaum den Grund, als er schon einen heftigen Tritt gegen den Kopf abbekam und einige Meter zur Seite flog; Schmerz, alles umfassender Schmerz pulsierte in seinem Kopf und seinem Herzen... er hatte nicht die Kraft, gegen zwei Gegner gleichzeitig zu kämpfen...

    Trials spottende Stimme drang langsam an DJ ns Ohren; sie erzählten etwas, von einem sinnlosen Unterfangen, einem Selbstmordkomando, sich mit einem Plagegeist anzulegen und dem so gut wie sicheren Tod. Doch mit dem Tod hatte sich der Blondschopf noch lange nicht abgefunden!
    Langsam, schwankend richtete er sich auf, sein Schwert noch immer fest in der Hand haltend; das Licht der Klinge war schwächer geworden, doch war es noch da. In seinem Kopf war eine Stimme erwacht, die ihn anspornte, seine Kraft in den Kampf zu legen und seinen Feind zu besiegen.
    Wie eine heilende Woge flossen diese Worte durch ihn durch und gaben ihm neue Kraft; das Licht der Klinge begann heller zu leuchten und wurde immer intensiver. Die Schatten, die zuvor sein Sichtfeld getrübt hatten, lösten sich in Schwaden auf und gaben das Schlachtfeld preis.

    Ehrliche Verwunderung zeichnete sich auf Trials Gesicht ab, als er seinen augenscheinlich schon besiegten Gegner wieder auf beiden Füßen stehen sah und die neue Kraft spürte, die ihn zu durchströmen schien. Wenige Augenblicke begann Trial zu grinsen; anscheinend würde der Kampf doch noch interessant werden.
    Wortlos nährte Trial sich seinem nun weiß gekleideten Gegner mit dem glühenden Schwert. Ohne Vorwarnung starteten beide einen Angriff auf den Gegner in einer für Menschen kaum noch nachvollziehbaren Geschwindigkeit.
    Wenige Augenblicke später standen sich beide Kämpfer erneut gegenüber; DJ n wies eine neue Platzwunde an der Stirn auf und an Trials rechten Arm prangte eine große Schnittverletzung und das austretende Blut ließ bereits den Stoff um die Wunde feucht glänzen.

    Urplötzlich begann DJ n in einem hysterisch hohen Ton zu lachen. Seine sonst eisblauen Augen hatten sich verdunkelt und leuchteten matt. "Zwei Gegner waren wohl zu viel für mich. Hahahaha!". Die Stimme des Blonden überschlug sich vor Hysterie und seine Augen waren geweitet. "Ich dachte, ich könnte ihn aufhalten und dich besiegen, aber das war wohl nichts...". Der Schwertkämpfer brach in einen Kicheranfall aus und musste sich mühsam wieder unter Kontrolle bringen. Trial verwirrte das sonderliche Verhalten seines Gegners zusehenst. "Wird Zeit, dass wir diesen Kampf zu Ende bringen, was?" kicherte DJ n und hielt sein Schwert in Kampfstellung. Trial begab sich ebenfalls in Kampfposition, doch der Angriff, der folgte, überraschte ihn.
    Die Klinge des Schwerts begann immer stärker zu leuchten und bald erhellte das Licht den gesamten Platz und war so stark, dass sich die Umstehenden mit den Armen die Augen verdeckten mussten, um nicht geblendet zu werden.
    Ein schriller Schrei DJ ns und eine Lichtexplosion folgten und als sich das Licht wieder normalisiert hatte, standen sich Trial und DJ n erneut gegenüber; Trials linker Arm blutete nun ebenfalls stark und sein Gesicht war übersäht von Schnittwunden, ebenso wie DJ ns Gesicht. "Mit dem nächsten Angriff werde ich dich töten..." kicherte der Blonde hysterisch und spannte die Faust um den Griff zu einem neuen Angriff, als es plötzlich eine gewaltige Explosion von irgendwo weit in der Ferne gab.
    Bei genauerem Hinsehen wurde allen Anwesenden klar: Im schwarzen Turm von Bremen war etwas passiert, denn er brannte!


    [occ]Trial, ich hab das mal abgekürzt, damit wir mal weiter kommen[/occ]
    Geändert von Simon (13.02.2006 um 15:29 Uhr)

  2. #2
    [ooc]
    Zitat Zitat von BlackRose
    @Tyrant: sry, ich hab dich einfach mal zum Kämpfen rangezogen^^
    Dann hab ich wenigstens was zu tuen.
    [/ooc]

    Nach seinem erneuten Kampf mit den DM Soldaten beobachtete er Trial und DJ n. Er konnte nicht eingreifen, denn die beiden hätten in ihrem Kampfrausch warscheinlich Kleinholz aus jedem Störenfried gemacht. "Was ist bloß mit Trial loß?" dachte er sich, "Haben die ihm im Gefängnis irgendwas eingepflanzt, oder war das Essen einfach nur schlecht?" Während die beiden immer noch kämpften, dachte er darüber nach wie er diesen Wahnsinn beenden könnte, doch seine Gedanken wurden jäh von einem lauten Knall unterbrochen! Alle drehten ihre Köpfe zum DM Turm, wo gerade eine Explosion stattgefunden hatte. Tyrant wollte nicht länger warten. Er lief zu einem Auto das am Straßenrand stand und brach es mit Hilfe der anderen auf. In der Hoffnung das Trial und DJ n wieder zur Vernunft kommen würden, startete Tyrant den Motor und gab ihnen ein Zeichen.
    Geändert von Tyrant (14.02.2006 um 14:55 Uhr)

  3. #3
    "Scheisse mann!", schrie Marco. Die Ruhe im Fahrstuhl war durch eine gewaltige Erruption aprubt beendet worden. Phil sprang auf und drückte zehnmal hintereinander den Knopf zum Obersten Geschoss. Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung und Marco zückte bereits das Gewehr. Auch Phil machte sich kampfbereit und lud seine Kanone durch. Der Fahrstuhl stoppte, die Türen öffdneten sich - alles ruhig. Phil und Marco pirschten langsam nach vorne und sahen sich um in dem Raum, in dem sie gelandet waren. "Es ist voll ruhig hier...", meinte Marco und sah um sich herum.
    "Ja... ein ganz kleines bisschen zu ruhig...", sagte Phil daraufhin, und plötzlich waren Scheinwerfer, Taschenlampen, grelle Lichter auf sie gerichtet. Ein Dutzend DM-Soldaten stand um sie herum. Einer von ihnen schrie: "Alle Waffen runter ihr verdammten Spalter!!!". Phil und Marco gehorchten und warfen ihre Waffen weg. "Wir hätten nach unten fahren sollen...", murmelte Marco Phil zu, der diesen Spruch mit einem zickigen Blick quitierte.
    Eine weibliche Stimme war zu hören: "Macht Platz!" "Colonel Bydra, wir haben die Attentäter!", antwortete einer der Soldaten, und sie antwortete: "Sehr gut, zeigt mir ihre Gesichter!"
    Zwischen den Soldaten erschien eine dunkelgrün-haarige, zierliche Dame, circa 19 Jahre alt, mit einer pinken Gasmaske auf dem Gesicht. Ihr Gesicht passte wohl nicht zum athletischen Körper von ihr, weshalb sie es verbarg. Ein schweres Maschinengewehr in der rechten Hand, und eine typische DM-Uniform samt violettem Barret - so stand sie vor Phil. Schwere Atemgeräusche waren durch die Gasmaske zu hören.
    "Bringt sie zu diesem anderen Rebellen-Idioten! Je mehr, desto höheren Druck können wir auf diese Spaten ausüben!", kommandierte sie, und der Soldatenhaufen setzte sich mit Phil und Marco in Bewegung...
    Geändert von T.U.F.K.A.S. (14.02.2006 um 17:03 Uhr)

  4. #4
    [occ] JUCHUUUU, es geht weiter! Schlagt mich dafür, dass die brontale Action unterbreche, aber ich hab euch so lieber^^
    Was wird eigentlich mit dem FRPG, wenn Spliffys Herrschaft zuende ist? [/occ]

    Rose seufzte vor Glück kurz auf. Vielleicht würde Trial wieder zur Besinnung kommen, wenn sie DM-Soldaten vermöbeln konnten. Sie folgte erst Tyrant in Richtung Wagen, aber da weder DJn, noch Trial Anstalten machten ihnen zu folgen, entschloss sie sich, todesmutig Trial zu schnappen und ihn auf die Rückbank des Renault Laguna in teufelsschwarz zu zerren. Da er von DJns letztem Schlag noch ko war, vesuchte er auch gar nicht erst, Rose umzubringen, was diese als sehr hilfreich empfand. "Von Spionin über Laufmädchen zu Sanitäterin in wenigen Stunden, toll..." dachte sie, als sie Trial Wunden vom Kampf notdürftig versorgte. Autoverbandskästen waren schon was feines, auch wenn sie dadurch an zuhause errinnert wurde. Nachdem Sh@dow auch den inzwischen bewusstlosen DJn ins Auto geschleppt hatte, aber sicherheitshalber auf den Beifahrersitz, Konnte es losgehen. Tyrant kurfte für seine Verhältnisse (in der Ausbildung der Plagegeister hatte er Rose regelmäsig um den Verstand gebracht) zielsicher und gut durch Bremen.
    Rose hatte damit begonnen, Trial Wunde am Arm zu versorgen als dieser wie in einer Art Fiebertraum aufwachte und mit seinem gesunden arm ihre Wange berührte und etwas flüsterte, dass Rose aber nicht verstand. Aber es klang wieder normel, und das machte Rose glücklich. Sie verband weiter seinen Arm. DJn rührte sich nicht, allgemein herrschte eine unheimliche Stille. Tyrant konzentrierte sich aufs Fahren, Sh@dow sich auf DJn und Trial war nun ruhig und streichlte Roses Wange, als wäre das ein Beruhigungsmittel. Und Rose lies es geschehen.
    Geändert von Caro (14.02.2006 um 16:40 Uhr)

  5. #5
    [ooc]@ Rose - Ne jetzt, nicht dein Ernst! Entschuldige mal, aber so sehr ich auch deine Ablehnung gegen Gewalt noch verstehen kann, dass du zwei vollkommen unkontrollierte Psychopathen mit so einem übertriebenen Kampfstil mitten aus dem Gefecht reisst, erscheint mir nun doch etwas sehr unwahrscheinlich! oO

    Abgesehen davon stand nirgendwo, dass ich k.o. bin. Eigentlich würde ich diesen Knick in der Handlung ignorieren, aber jetzt machen wir mal das beste draus. [/ooc]

    Trial betrachtete die Sache immer ratloser. Der einzige Grund, warum nicht längst Anstalten machte, seinen Körper zurückzufordern, war dass der unsagbare Plagegeist sein einziger Schlüssel war um hinter das Geheimnis der Ministry zu kommen. Doch nun entwickelte sich die Sache immer mehr zu einem Kampf zwischen zwei nahezu göttlichen Mächten. Er musste eingreifen.

    Gebannt sahen sie sich in die Augen, hochkonzentriert auf jede Zuckung ihres Gegenübers. Schweissperlen standen beiden auf der Stirn, ihr irres Grinsen nur eine Maskerade über ihrer Anspannung.

    Der Knall. Mit einem Mal war alle Konzentration auf einen Punkt zerschlagen und der Plagegeist für einen Augenblick verwirrt. Die Chance für Trial, wieder Oberwasser zu bekommen.

    Er spürte, wie Adrenalin durch seine Blutbahnen geschossen wurde. Und er spürte die Schmerzen. Ohne die dunkle Kraft des Plagegeistes war sein Körper hoffnungslos überfordert. Die dunkle Kraft die ihn umschleierte verschwand, dafür wurde es ihm schwarz vor Augen, als er zu Boden fiel. Auch DJn war wohl näher am Ende seiner Kräfte, als ihm lieb war, der Anblick seines gefallenen Gegners und Freundes schien ihm seine Kraft zu rauben, als man ihn wortlos ins Auto zerrte.

    ER betrachtete die Sache mit Skepsis. Hinter die Handlungsweise dieses Menschen würde er wohl noch weniger kommen, als hinter die der restlichen Menschen. Doch so leicht lies er sich nicht abschütteln.


    Als Trial erwachte, konnte er nur schemenhaft die Umrisse einer Frau erkennen, die seine Wunden versorgen zu schien. Und er spürte, dass er in einem Auto saß. Waren sie dabei, Bremen zu verlassen? Er wusste, dass er noch nicht gehen konnte, noch war er nicht am Ziel. Er wollte es erklären, soviel seinen Kameraden erzählen, ihnen erklären, was eigentlich los war. Einzig die Kraft schien ihm dazu zu fehlen.

    Instinktiv ging seine Hand nach oben, er wusste selbst nicht genau wieso, er wusste nur, dass er dabei war, wieder zu gehen. Er musste es einfach tun. Er musste einfach die Sache beenden und wenn er dazu einen Pakt mit einer der infernalischsten Mächte abschließen musste, die man sich nur ansatzweise vorstellen konnte.

    Zögernd erhob Rose ihre Hand und umschloss damit die von Trial, der gerade dabei war, wieder in eine Art Ohnmacht zu fallen. Komisch, wieso überkam sie einmal so ein kaltes Gefühl...

    Der Aufschrei von der Rückbank hätte beinahe dazu geführt, das Tyrant das Steuer herumgerissen hätte. Zumindest reichte es für eine derbe Vollbremsung. "Himmel noch mal, was geht bei euch?" schrie Sh@dow nach hinten, wo Rose sich ihre gebrochene Hand hielt.
    "Trial..." sagte sie mit einer seltsam teilnahmslosen Stimme. "Er hat auf einmal meine Hand gepackt und dann...dann..."
    "Was dann?" rief der nun auf einmal aus jedem Schockzustand zurückgekehrte DJn
    Rose musste schlucken. "...dann ist er aus dem Auto gesprungen."

    Ein schneller Blick in den Rückspiegel zeigte, wie Trial in einem Irrsinnstempo auf einen der Türme zurannte. "Verdammt!" murrte Tyrant, dem die Szene bekannt vorkam "Nicht schon wieder!"

    Doch in diesem Moment hatte Trial auch schon fast den Eingang erreicht...
    Geändert von Trial (14.02.2006 um 17:45 Uhr)

  6. #6
    The Game ging zu Erell ins Gästezimmer.
    "Mein Herz, du schäfst ja noch. Aber im Schlaf hört man ja am besten zu...
    Du hast es geschafft. Du wolltest zu mir, nun bist du hier. Meinen Respekt hast du, nur weiß ich nicht, ob dies dir weiterhelfen wird...
    Ich habe dich, eigentlich. Spliffy schafft es nicht, dich zu töten, aber glaub mir, ich werde es tun, wenn du mir gefährlich wirst. Du kannst hier wohnen, aber spiel dich nicht auf! Du bist hier kein Gast, sondern Gefangene. Spliffy wird dich zwar umgarnen, Daoph allein weiß, wieso, aberwenn du das Richtige tun willst, dann bleibst du ruhig. Das Zimmer, in dem du dich befindest, ist quasi unausnehmbar. Wenn wir nicht wären, würdest du hier erbärmlich verhungern oder verdursten.

    Also, auch wenn du grade schläfst, du speicherst es... bitte nimm es dir zu Herzen. Morgen werde ich wieder kommen und dir ein paar Fragen stellen. Bis dahin wünsch ich dir schöne Träume, UNgläubige!"

  7. #7
    Ich, manman werde die Übernahme verhindern, was auch immer das sein soll.
    Immer zweimal mehr wie du!

  8. #8
    Zitat Zitat von manman
    Ich, manman werde die Übernahme verhindern, was auch immer das sein soll.
    Ein man ein Wort.

  9. #9
    Es war wie eine neue, unglaublich große Macht. Due Aura des entfesslten Schwertes umgab den gesamten Platz. Sh@dow stellten sich die Nackenhaare auf, so etwas hatte er noch nie gespürt. Es war zwar nie seine Absicht gewesen, gegen den neuen Trial zu kämpfen, aber das erneute Auftauchen DJn's enthob ihn jeder Verantwortung. Alle Umstehenden begriffen sofort, dass jetzt Mächte am Werk waren, denen sie nicht Paroli bieten hätten können.

    Sh@dow ging einige Schritte zurück und machte Platz für den langasam anrückenden DJn. Er umschloss die Schwertgriffe, aber wusste, dass er nur im absoluten Notfall eingreifen sollte. Mehr wollte er auch gar nicht. Alle Fasern seines Körpers waren angespannt, als die beiden Parteien vor einander Aufstellung nahmen...


    [ooc] Mist, jetzt müssen wir wohl euch beiden das Spielfeld überlassen...

    Macht nicht allzu lange rum... Ihr wisst ja: Keep it short, keep it simple. [/ooc]

  10. #10
    Es war einfach unfassbar! Diese Frau! Diese FRAU! Sie machte ihn allmählich wahnsinnig! Es fehlte nicht mehr viel und er würde sich nicht mehr nur mit verbalen Angriffen gegen sie begnügen und ihr zeigen, wie gut er mit Kamisamaru umgehen konnte.
    Es war einfach unfassbar; noch nie hatte es jemand - geschweige denn eine Frau - geschafft, ihn so aus dem Konzept zu bringen und ihn jegliche Selbstdisziplin vergessen zu lassen... nein, es gab so eine Frau, von der allein ein unschuldiger Augenaufschlag, ein Blick, eine kaum auffallende Geste, ein Lächeln oder nur ein Wort genügte, um ihn seine Kämpfernatur vergessen zu lassen, seinen Geist zu verwirren und ihn "menschlich" zu machen. Sie war es, die ihm gezeigt hatte, dass es nicht nur diesen Körper gab, der mit der Macht des Schwertes in der Lage war, Leben zu nehmen, es gab in ihm auch ein fühlendes Herz, das in ihm schlug und bei dem Gedanken an sie gleich an Tempo zunahm.
    Mit einem kurzen Kopfschütteln wischte DJ n diese Gedanken bei Seite und wandte sich seinem alten Freund Trial zu; er hatte sich verändert, war etwas magerer geworden und ansonsten war da etwas an ihm, was der Blondschopf nicht einzuordnen vermochte.
    "Wir haben uns lange nicht gesehen, alter Freund." brachte der Schwertkämpfer mit einem flüchtigen Lächeln vor und betrachtete Trial ruhig. Dieser nickte nur und versetzte: "Da hast du Recht; verdammt lange nicht mehr gesehen.". Egal was dieses Neue an ihm war, es konnte nicht die alte Bande zwischen ihm und Trial trüben.
    "So süss es auch ist, Karottenkopf sentimental zu erleben, sollten wir das Wiedersehen doch lieber draußen fortsetzen..." spöttelte Black Rose und es war mehr als nur offensichtlich, dass sie damit mal wieder eine Kurzschlussreaktion bei DJ n provozieren wollte; doch dieses Mal wollte sich der Kämpfer nicht darauf einlassen, sondern wandte sich lächelnd zu der Frau um. "Ich glaube, da muss ich dir ausnahmsweise mal zustimmen.".

    Ohne einen weiteren Wortwechsel machte sich die Gruppe auf den Weg durch das Gebäude, BlackRose vorran, Sh@dow und Trial hinter ihr und DJ n als Rückendeckung.
    Die Gruppe schwieg, um nicht durch ihre Unterhaltung möglicherweise weitere Wachen aufmerksam zu machen, als sie plötzlich stoppten.
    Ein gepresstes Aufkeuchen Roses war zu hören und kurz darauf fragte Sh@dow: "Was ist los?". DJ n kam der jungen Frau mit der Antwort zuvor: "Es ist nichts; nur ein paar Wachen... gehen wir weiter...". Ein ungläubiger Blick Sh@dows legte sich auf den Blondschopf, der wenig später an dem Bild kleben blieb, was sich vor ihm auftat:
    blutgetränkter Bode, eine undefinierbare Anzahl an leblosen Körpern und Blut an den Wänden und an der Decke.
    DJ n schob sich sachte an Trial und dem perplexen Sh@dow Sn@ke vorbei und gesellte sich zu Black Rose, die - so hatte es im Zwielicht des Ganges den Anschein - kreidebleich angelaufen war. "Soviel zum Thema, ich sei ein schlechter Kämpfer, Schätzchen..." zischte der Blonde eisig und setzte den Weg unbeührt von dem Szenario fort und ein diabolisches Grinsen zeichnete sich langsam auf seinem Gesicht ab...


    [occ]}[/occ]

  11. #11
    Der Treibstoff des Heli reicht nicht aus und so musste Black Light landen. Er wusste nicht wie weit seine Position vom Turm entfernt war, doch kannte er die Richtung und ging zu Fuß weiter.
    Nach einer halben Stunde kam Black an einer Straße an. "Es ist wohl besser ich gehe der Straße entlang, dann kann ich mir auch ein Auto kapern", ging es ihm durch den Kopf.
    Nach einiger Zeit sah Black einen Van, auf dem groß DARK MINISTRY stand. Black wollte den Wagen gerade aufhalten, als der neben ihm hielt. Die Schiebetür wurde aufgerissen und ein Mann sagte:" Sie sind doch Black Light, Leiter des Thüringer Turms. Brauchen Sie eine Mitfahrgelegenheit?" Black willigte ein und kurze Zeit später betrat er den Turm und ging auf sein Zimmer.
    Er schaltete den Computer ein und ging ins Forum.

  12. #12
    Black Light fragte sich wie lange er geschlafen hatte. Er zog sich seinen, extra für ihn gefertigten, DM-Anzug an und ging in die Zentrale, von ihm auch "Die Brücke" genannt. Wie immer gab es nichts Neues, nicht einmal ein Angriff von Protestanten.
    Als Black wieder auf seinem Zimmer war nahm er sein Handy und wählte die Nummer seiner Schwester. "Wie geht es ihr", diese frage ging Black Light schon ziehmlich lange durch den Kopf.
    Plötzlich riss ihn die Stimme seiner Schwester aus seinen Gedanken.


    [ooc]Na schwester jetzt bist du mal wieder dran![/ooc]

  13. #13
    Der Blick von dem zerstörten Ibis Hotel in Wandsbek auf die Ruinen war zwar nicht gerade sehr positiv, dennoch fühlte sich DJ n gut; Kamisamaru sah den Blondschopf aus den Augenwinkeln an. "Du hast es also auch gespürt, oder?" fragte DJ n seinen treuen Freund ohne diesen direkt anzusehen. Die Antwort des in weiß gekleideten Mannes kam nicht sofort. "Ja, habe ich. Ich spüre, dass Steel die Stadt verlassen hat... und mit ihm seine Anhänger... sie reisen gen Norden...". Aus der Stimme seines Freundes sprach Enttäuschung. "Dir wäre es lieber gewesen, wenn er hier geblieben wäre, oder?" fragte der junge Mann mit den eisblauen Augen und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Eine frische Briese blies ihm die kalte Winterluft ins Gesicht und mit ihr einige Schneeflocken, da es über den Tag zu schneien begonnen hatte. "Es ist nicht seine Flucht, die mich stört." begann Kamisamaru ernst. "So lange Steel nicht tot ist, können wir nicht sicher sein, dass er und seine Kämpfer nicht wieder zurückkehren. Und selbst wenn er sich auf Dauer im Norden einrichtet, so würde die Ministry weiterhin die Kontrolle über den Rest des Landes innehaben.". DJ n verstand, worauf sein Freund hinauswollte. Er wandte sich dem Weißhaarigen zu und lächelte grimmig, die Fäuste geballt. "Wir werden es der Dark Ministry schon zeigen! Die sollen uns mal richtig kennenlernen!". Das grimmige Lächeln übertrug sich auf Kamisamaru, der wenige Sekunden später verblasste und verschwand.

    In einem Zimmer des Hotels hörte DJ n den Rebellen noch immer wie einen Rohrspatz fluchen; nachdem ihn der Blonde von dem mutmaßlichen Rückzug der Ministry aus Hamburg erzählt hatte, war Phil zunächst in schallendes Gelächter ausgebrochen und konnte sich erst dann wieder einkriegen, als plötzlich ein statisches Knacken durch die Lautsprecher auf den Straßen hallte. Eine raue Männerstimme verkündete stolz und mit einer großen Portion Überheblichkeit, dass der Wiederstand die Dark Ministry aus der Stadt gejagt hätte und sich die Stadt Hamburg von nun an wieder "Freie und Hansestadt Hamburg" nennen konnte.
    Der allgemeine Jubel, der aus den Ruinen hervorschallte, gepaart mit dem vereinzelnten Weinen schien Phil dann doch von dem Wahrheitsgehalt von DJ ns Nachricht überzeugt zu haben; zur Feier des Tages hatte Phil sich dazu entschlossen, den Inhalt einer intakten Minibar im Hotel allein zu plündern und zu vernichten. Das Ergebnis war ein Vollsuff, der den Rebellen zum notorischen Nörgler machte und seit einigen Stunden - die Nacht war schnell vergangen - Phil zum Dauerfluchen wegen des "gottverschissenen" Katers veranlasste.
    Einige Augenblicke beobachtete DJ n das Schauspiel, bevor er sich mit ernster Miene auf einen Sessel im Zimmer setzte und Phil ansah. Dieser schien zuerst keinerlei Notiz davon zu nehmen, doch nach einigen Minuten hob er den Kopf und blaffte DJ n an: "Was ist? Noch nie 'nen Kerl mit 'nem gottverschissenen Kater gesehen?". Der Blondschopf zog es vor, dieser Frage keinerlei Beachtung zu schenken und kam gleich zur Sache: "Ich habe vor, nach Bremen zu gehen und die Stadt von der Dark Ministry zu befreien. Willst du lieber hier bleiben und Aufbauhilfe leisten oder willst du mitkommen?"


    [occ]So, jetzt kommt Schwung in den Laden [/occ]

  14. #14
    Black Light landete am DM-Turm. Er fuhr mit dem Lift in die Nachrichtenzentrale und fragte ob es was Neues gäbe. Der Leiter der Zentrale antwortete:"Sir geschätzter Weiße die hälfte der Thüringer Bevölkerung!" "In einer Stunde möchte ich die genauen Daten sehen!"
    Als Black sein Zimmer betrat und sich aufs Bett legte, schlief er ein, auch wenn nicht gewolt.


    [ooc]Skydea, zeichnest du die Bilder selber?[/ooc]

  15. #15
    Trotz aller erwartungen war das Auto nicht so schnell wie es sein sollte. Naja, viel sollte man von einer Audi 80 nicht erwarten, aber es war immer noch besser als gar nichts. Den Turm erreichte sie in einer knappen halben Stunde. Erell ließ das Auto nicht weint vom Turm stehen. Eins war klar: es war nahezu unmöglich unbemerkt in den Turm einzudringen, aber ein Versuch war es wert. Schnell wie ein Schatten schlich sie sich in die Nähe des Turms. Vor dem Eingang standen ein Paar Wachen und quatschten über die vergangenen Ereignisse. Auf Erells Gesicht blühte ein Lächeln auf.
    "Das gibts doch nicht... Er ist tatsächlich hier..." aber die fröhlichen Gedanken wurden sofort unterbrochen von viel ernsteren: "...was ist wenn es eine Falle ist...er weis sicherlich, dass ich hier bin..." sie schüttelte den Kopf. Woher sollte er? Das Grinsen breitete sich wieder auf ihrem Gesicht aus. Sie zog ihre Schwerter und drückte sich näher an die Wand. Erell zog ihre Maske wieder an. In ihrer schwarzen Lederkleidung verschmolz sie mit der dunklen Ausßenwand. Sie kam dem Eingang immer näher. Bei einer Lachexplosion schreckte sie auf, aber kriegte sich schnell wieder ein. Adrenalin spielte auf den Spitzen ihrer Finger, aber sie durfte jetzt nicht überreagieren, wie sie es in letzter Zeit öffters tat. Plötzlich hörte sie eine tiefe Stimme.
    "Höh, was blinkt denn da vorne?" Erell liefs kalt den Rücken runter.
    "Die Schwerter!" schoss ihr durch den Kopf: "Sie haben das Licht reflektiert, das vom Wachposten kommt!"

  16. #16
    Nachdem ich im Konferenzraum alle Berichte und Daten über dieses Gebiet erhalten habe, zog ich mir den Mantel aus und ging in mein Zimmer. Nicht weit vom Turm soll eine kleine Gruppe sein die gegen die DM rebellierte. Sehr klein. Sie solte ca. 5-6 Leute groß sein. Diese Kleine Truppe würde ihr Wunder erleben, wenn ich gleich Hauptmann Orris, meinen erfahrensten Soldat und seine Leute dorthin schicken würde. Ich ging zur Kommandozentrale und schickte ihm die Nachricht, er solle diesen Widerstand eliminieren.Und zwar SOFORT!
    Denn wer nicht für uns war war des Todes...

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