Schlaf... eigentlich eine Erfindung, die für die Regeneration aufgebrauchter Kraftreserven da war. Doch in seinem Fall führte der Schlaf nicht nur dazu...
Er stand an einer hohen Klippe und blickte auf ein großes Tal herab; die Sonne ging unter und tauchte die Szenerie in ein goldgelbes Licht. Es war das Ende eines Frühsommertages und eine leichte Briese blies ihm warmen Wind ins Gesicht.
Eine Hand fuhr duch seine Haare und als er dem dazugehörigem Arm in dessen Verlauf folgte, trafen seine Blicke die einer jungen Frau mit wunderschönen rehbraunen Augen. Ihr Gesicht war mit ebenso braunem Haar eingerahmt, das von einer weiteren leichten Briese in ihr Gesicht geweht wurde.
Mit einer vertrauten und zärtlichen Bewegung seiner Hand strich er ihr das Haar aus dem Gesicht, seinen Blick weiterhin magisch gefesselt von dem braunen Augenpaar, das ihn strahlend und erwartungsvoll anblickte. Mit gleicher Vertrautheit schlang er seinen Arm um die Taile der jungen Frau und drückte sie an sich; er spürte, wie sich sein und ihr Herzschlag beschleunigte und noch immer sahen sich beide tief in die Augen.
Wie in Zeitlupe näherten sich ihre Gesichter langsam einander an, beide Schlossen die Augen Stück für Stück und ihre Lippen berührten sich in einem innigen Kuss. Wärme duchfloss seinen Körper und er drückte die junge Frau fester an sich; er war glücklich...
als plötzlich unter ihnen die Erde zu beben begann. Der Kuss löste sich und beide blickten in Panik um sich; der Himmel hatte sich verfinstert, kein Mond war zu sehen und das Tal unter ihnen stand in blau schimmernden Flammen. Schreie der Qual und des Schmerzes drangen von unten zu ihnen herauf und erfüllten ihn mit Schrecken.
Die junge Frau begann bedrohlich zu schwanken aufgrund eines weiteren Bebens und bevor er ihre Hand greifen konnte, fiel sie in den Abgrund und er schrie... er schrie seinen Schmerz hinaus, seine Verzweiflung und seine Wut über die eigene Ohnmacht!
Im nächsten Augenblick wurde alles schwarz und er spürte, dass er fiel... er wusste nicht, wie lange er fiel oder wohin... er fiel einfach in der Dunkelheit...
Eine weiß gekleidete Person erschien neben ihm und blickte ihn bersorgt an. Er kannte diese Person; es war Kamisamaru, sein alter Freund, Wegbegleiter, Mentor und Quelle seiner Kraft. Der weiß Gekleidete streckte den Arm aus und zeigte auf einen weißen Punkt, der langsam immer größer wurde. "Gehe ins Licht..." sagte Kamisamaru und verschwand.
Er wusste nicht, warum er es tun sollte, doch befolgte er die Anweisung. Er konzentrierte sich auf den weißen Punkt, der nun immer schneller näher kam; das Licht wurde immer greller und er musste seine Augen schließen...

Ein harter Aufprall. DJ n befand sich in einer hell leuchtenden Umgebung, in der viele Gebäude standen. Vor ihm stand Kamisamaru und neben ihm... ein schwarzes Abbild seiner Selbst; und dieses Abbild hatte Kamisamaru eine Hand auf die Schulter gelegt. Der Blick seines Freundes war traurig.
"Wer bist du?" fragte der Blonde und bemerkte, dass er sein Schwert in der Hand hatte. Sein schwarzes Abbild verzog das Gesicht zu einem Grinsen. "Wer ich bin? Es tut weh, diese Frage zu hören, nachdem ich so viel für dich getan habe...". Die Stimme seines Abbilds war unnatürlich hoch und hatte einen hysterischen Unterton. "Was du für mich getan... moment mal! Du warst das?". DJ n fiel es wieder ein. Während seines Kampfes mit Trial war da eine Stimme in seinem Kopf, seitem der sein Bankai entfesselt hatte. Diese Stimme war immer lauter geworden, mit jedem Treffer, den Trial gelandet hatte und erst recht, nachdem er diese Zahlen beschworen hatte. Danach konnte er seine eigenen Handlungen nur noch beobachten, als wäre er nicht mehr Herr seines Körpers.
"Dir ist es also doch eingefallen." kiecherte DJ ns Negativ. "Dank mir bist du noch am Leben, dank mir bist zu stärker als vorher, dank mir hast du nur eine Kostprobe der Macht gesehen, die in deinem Bankai steckt, mein Lieber.".
DJ n taumelte rückwärts; warum war er wieder aufgetaucht? Warum war er ihn nicht losgeworden? "Wie... wie bist du wieder zurück gekehrt?" stammelte DJ n. Sein Negativ grinste und lachte laut auf. "Zurück gekehrt? Ich war niemals weg! Ich habe nur auf den richtigen Augenblick gewartet, um mich dir zu zeigen. Der Augenblick, in dem du einsehen wirst, dass du allein keine Chance gegen deine Gegner haben wirst. Der Augenblick, in dem du dir wünschts, stärker zu sein, als du es dir vorstellen kannst. Der Augenblick, in dem du mich brauchen würdest!". Sein Negativ hatte sich während seiner Ansprache im Ton und in der Lautstärke gesteigert und seine Augen waren weit aufgerissen und leuchteten.
Kamisamaru blickte weiterhin traurig zu Boden. DJ n wusste nicht genau, warum er es tat, aber er packte mit der anderen Hand ebenfalls den Griff seines Schwertes und begab sich in Kampfstellung. "Wenn du meinen Körper haben willst... kämpfe mit mir um ihn!" forderte der Blonde von seinem Abbild. Dises grinste nur und ließ Kamisamaru los. Aus dem Nichts erschien ein weißes Katana, das Negativ seines Schwertes und eine grüne Aura umgab ihn nun. "Na gut... the winner takes it all."
...


[occ]Rose, lass meinen Chara bitte noch weiter schlafen, dieser Teil wird wichtig für meinen Chara ^^'[/occ]