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Thema: Now reading #4

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Habe Faust durchgelesen und muss dazu wohl nichts sagen. Imo einer der Höhepunkt der Literaturgeschichte.

    Habe danach "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick gelesen, ein kurzes, lustiges und zum Andenken anregendes Buch, dass dazu noch von einem sehr kompetenten Mann geschrieben wurde. Beinhaltet auch viele weiterführende Lese-Ideen.

    Dann habe ich "Ein Meister aus Deutschland - Heidegger und seine Zeit" von Rüdiger Safranski gelesen, ein großartiges Buch über Martin Heidegger, dass sehr viel wert auf den Kontext um Heidegger legt (also Sachen wie Existenzialismus, Nationalsozialismus, Romantik, Industrialisierung etc.).

    Als letztes habe ich "Die fröhliche Wissenschaft" von Nietzsche ausgelesen. Fast 400 heitere Aphorismen und Essays von denen viele extrem lesenswert waren, der eine oder andere aber auch wieder - für mich - unverständlich. Dennoch auch hier wieder einmal der unwiderlegbare Beweis: Nietzsche war kein Nazi und wär keiner geworden.

  2. #2
    Zitat Zitat von Stan
    Habe Faust durchgelesen
    Ich auch. Machen wir grad in der Schule...

    Privat bin ich an dem da dran



    ^___^

  3. #3
    Zitat Zitat von aitdFan
    Ich auch. Machen wir grad in der Schule...
    Wo ist die Begeisterung? ^^

    Als letztes habe ich "Vom Schlechten des Guten" (Watzlawick), "Briefe an kleine Mädchen" (Carroll) und jetzt sitze ich gerade an dem dicken Thomas Mann Band mit seinen Erzählungen und Novellen.

    "Vom schlechten des Guten" hat mir wie das andere Buch Watzlawicks sehr gut gefallen. Wenn ich bis jetzt auch noch nicht seine philosophischen Hauptwerke gelesen habe, scheint er mir doch ein toller Autor. Ein sehr vernünftiges, witziges, aber letztendlich auch hilfreiches, weiterbringendes Buch. Eine ganz andere Welt als bspw. Florian Illies, den ich auch gern gelesen habe.

    Die "Briefe an kleine Mädchen" haben mir sehr gut gefallen. Carroll hat einen grandiosen, einzigartigen Schreibstil. Aus den winzigsten Gegebenheiten entiwickeln sich die verrücktesten, teilweise auch kafkaesk bedrohliche, Geschichten. Wegen seiner ihm nachgesagten und imo wahrscheinlichen Pädophilie hinterlässt das ganze einen bitteren Nachgeschmack.

    Die Mann-Novellen gefallen mir, um mich jetzt auch mal bei letmedie unbeliebt zu machen, nicht so sehr. Es tauchen immer wieder tolle Sätze auf, aber letztendlich sind sie imo keine Weltliteratur. Sie sind sehr erzählend, jedes Details ausschmückend und scheinen mir dabei manchmal - herumzulabern. Zentrales Thema bei Mann ist immer wieder der Künstler der in die Welt geworfen wird. Für mich ein wichtiges Thema, das aber durch Manns langsame und sehr ruhige Prosa an brisanz und direktheit verliert.
    Habe die Erzählunge nun bis 1908 gelesen und bin gerade bei "Wälsungeblut", welche, da es doch erst in den zwanzigern erschienen ist, mir seltsam eingeordnet erscheint.
    Zu den besseren Erzählungen gehören imo "Der Wille zum Glück", "Der Tod", "Enttäuschung", "Tonio Kröger", "Luischen" und "Das Wunderkind". Die meisten haben zwar ihre Reize, aber so richtig umgeschmissen hat mich noch keine.

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