Untitled (achtung Schweizerdeutsch)

Mängmol tuäts eifach weh, s läbä und all dä scheiss,
me wött, dass es uufhört, s schiisst ein aa, ich weiss,
aber muäsch dra denkä, dass es immerno mönsche git,
wo zu dir stönd, au währänd dä hartä ziit,
wo di gärä händ und dich nid wönd verliärä,
und tönd über diis Läbä studiärä.
Du bedütisch ihnä näbis, au wennds nid versteisch,
si stönd immer hinder dir, au wennds nid weisch.
Wennd dich wiiter so hängä losch mached si sich sorgä
und händ grossi angscht vor em nögschtä morgä,
dass du nid meh chöntisch bi ihne sii
und diä angscht isch gar nid mol so chlii.
äs hilft, wenn me mit dänä lüüt redä tuät,
äs bringt eim und dä andernä wider meh muät
und wennd würkläch glaubsch s seg verbii,
denn säg nä doch wenigschtäns wiä guät, dass si si gsii...

Dieses Gedicht habe ich für einen guten Freund geschrieben, als es ihm besonders schlecht ging. Ich muss sagen, es ist eine riesen ehre, wenn ich für jemanden ein Gedicht schreibe. Es zeigt meine Zuneigen zu der betreffenden Person.
Ich schreibe es auch noch auf hochdeutsch auf, aber in dieser Version tönt es nicht so gut:

Manchmal tut es einfach weh, das Leben und all der Scheiss
Man möchte, dass es aufhört, es kackt einen an, ich weiss
aber du musst daran denken, dass es noch immer Menschen gibt,
die zu dir stehen, auch während der harten Zeit,
die dich gerne haben und dich nicht verlieren wollen
und über dein Leben nachdenken.
Du bedeutest ihnen was, auch wenn du es nicht verstehst
sie stehen immer hinter dir, auch wenn du es nicht weisst.
Wenn du dich weiter so hangen lässt machen sie sich Sorgen,
und haben grosse Angst vor dem nächsten Morgen,
dass du nicht mehr könntest bei ihnen sein,
und diese Angst ist gar nicht mal so klein.
Es hilft, wenn man mit diesen Leuten spricht,
es bringt einem und den andern wieder mehr Mut,
und wenn du wirklich glaubst, es sei vorbei
dann sag ihnen doch wenigstens wie gut sie waren.