Wobei man natürlich nie wissen kann, ob das eigene Stepping überhaupt bekannt ist. Beispielsweise habe ich zum Stepping meines Athlon64 3000+ keinerlei Informationen gefunden. Okay, ich habe vorerst nicht vor, ihn zu übertakten, aber wenn ich wollte würde ich nach der oben genannten Methode vorgehen und mich langsam an die maximale Taktzahl herantasten. Zumal ich aus Kostengründen auf noname-Speicher setze, bei dem man die Kapazitäten gar nicht abschätzen kann.

Idealerweise hat man natürlich ein Mainboard, bei dem die Fähigkeiten genau bekannt sind, einen Prozessor mit einem bekannten Stepping und zum System passenden Markenspeicher. Allerdings können low end-Tweaker sich derartigen Kram teilweise nicht leisten und müssen halt damit leben, sich den Kram selbst erarbeiten zu müssen.
Es stellt sich eben immer die Frage, wie viel einem die zusätzliche Leistung wert ist.