Ich denke das Wichtigste ist vorab, dass man nicht versuchen sollte sein Spiel durch die Anzahl von Features oder Innovationen zu definieren.
Ich gehe jetzt einmal von einem klassischen Rollenspiel aus (bei Adventures, Minispielen, etc. sieht die Sache natürlich ganz anders aus):

Worum geht es in einem Spiel? - Ich denke, es geht vor allem darum eine Geschichte zu erzählen und eine eigene, möglichst einzigartige Welt zu gestalten. Ich möchte bei einem RPG in die Story eintauchen können und die Handlung spannend und originell präsentiert bekommen.
Natürlich kann man auch durch pures Lesen eine Geschichte erzählen, doch das hat nichts mit einem Spiel zu tun, da kann man sich genauso gut zu einem Buch greifen.

Bei einem Spiel hat man hingegen viel mehr Möglichkeiten, z.b. durch Akustik und Bildern. Oder aber auch durch Technik, "Features" und Innovationen (ein sehr stark missbrauchtes Wort ^^).
Dabei sollten all diese Dinge, meiner Meinung nach, das Gesamtbild unterstützen und ergänzen, es aber nicht ersetzen. Ich denke, man muss sich immer fragen, was tut dem Spiel, der Geschichte gut und was ist zuviel. Zuviel in dem Sinne, dass es den eigentlichen Kernpunkt des Spiels (der imo auf der Geschichte/Welt liegt) unscharf macht oder auch in dem Sinne, dass es immens viel Zeit kostet, die man dann dafür an wichtigeren Stellen opfert. (Natürlich kann ma auch nirgends "sparen" doch für mich wäre es frustrierend so viel Zeit für all diese "Innovationen"/Features zu opfern).