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Ritter
Grundsätzlich versuche ich Behinderte so normal wie möglich zu behandeln und mecker die leute auch oft an, die das nicht tun. Umgekehrt kann ich bei manchen Sachen aber auch nicht drüber hinwegsehen. Wenn die Leute zum Beispiel unangenehm riechen oder ähnliches, was ich ihnen nicht vorwerfen will oder so, dann meide ich sie doch häufiger, einfach weil ich mich nicht mit jemanden unterhalten will, der wie unsere alte Mikrowelle aussem Mund riecht (die haben wir mal längere Zeit nicht benutzt, nachdem einige Aufläufe darin übergekocht waren und niemand hat sie geputzt - ihr ahnt nicht, was es für Gestänke auf der Welt geben kann >_>")
Mit mentalen Unregelmäßigkeiten habe ich meistens weniger Probleme, wenn es sich dabei nicht gerade um etwas handelt vor dem ich selber Angst haben muss. Als ich mal eine Freundin in der Psychiatrie besucht habe, hatten sie da einen die hat mit einem Mal Panikattacken bekommen, die erste Zeit haben mir nur andere Leute davon erzählt und es hörte sich noch ganz lustig an, später habe ich aber mal eine dieser Attacken miterlebt und das hat mich ängstlich udn traurig gegenüber diesem Mädchen gemacht. Mir tun solche Leute im Allgemeinen immer furchtbar leid, weil sie vielleicht niemals ganz gesund werden, aber ich hatte wirklich Angst dass sie mir oder wem anders was tut.
Naja, ich denke es kommt immer auf die Gesamtsituation an, wenn man Leute kennenlernt die in irgendeiner Form so eine Krankheit haben, ist man ihnen gegenüber sicherlich abweisender, als wenn man die Leute gesund kennenlernt und sie erst später erkranken.
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