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  1. #1
    Ich muss Virginie recht geben, absolut. Der regelmäßige Konsum kann definitiv zu schäden führen. Zumindest aber zu einem sozialem Abstieg. Innerhin ist auch Alkohol ne Droge, und ich habe einmal eine Person, die extrem süchtig war nach dem Zeug erlebt. Wer das 4 Tage mitansehen muss, denkt mehrmals über ein "sinnloses" Besaufen nach (quasi: He, ne Party, cool, saufen bis zum umfallen). Keine Droge ist harmlos - es kommt immer auf die Menge und auf die Person an, die sie konsumiert!

    Die drei kiffenden Typen, die ich noch aus der Schule kenne, sind bis auf einen bis heute nix geworden (werden oder sind schon 27). Die kriegen den Ar*** aber auch nicht mehr hoch. Und Geld fürs Dauerkiffen dürften die Dank Hartz IV auch nicht mehr haben.

    Werdegang: Schule gerade so, jaja. Ausbildung egal, total öde, naja, studier mir halt mal. Und immer weitergekifft! Tja, bis heute nix los mit denen. Keine Freundin, keine Arbeit, keine Ausbildung, abgebrochenes Studium. Das reicht nicht mal fürn Fahrerjob bei ner Paketfirma.

    Einer der drei hatte ne Freundin, die nix vom Kiffen gehalten hat. Der hat n´Job und ne Perspektive.

    Fazit? Es hat nix vom "cool" sein und noch weniger von "kann ja nix passieren". Ich hab den Kram nie angefasst, weil ich nie so sein wollte wie die beiden erwähnten Kiffer. In der Schule waren die "angesagt". Heute sind die abgeschrieben.

    Jeder muss es wohl selbst wissen, was er wie mit seinem Leben macht. Aber keiner sollte es als "harmlos" abtun!!!

    Edit:

    Zitat Zitat von DJ n
    Jeder Mensch muss seine eigenen Fehler machen, nur das es Fehler gibt, die man machen kann und welche, die man lieber nicht machen sollte. Drogen nehmen zum Beispiel ist halt so ein Fehler, den man tunlichst vermeiden sollte.
    DJ n
    Unterschreib ich sofort!!!
    Möchtest Du das Geheimnis des Schmerzes wissen? Wenn Du aufhörst ihn zu fühlen kannst Du anfangen ihn zu nutzen

    (Freddy Kruger)

  2. #2
    Zitat Zitat
    THC kann Psychosen auswirken, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen.
    Es ist sicherlich kein Muss und es wird sicherlich nicht bei jedem passieren - aber dies bei zwei Menschen ERLEBT zu haben, reicht mir.
    "kann sich auf psychosen auswirken" ist wohl eher zutreffend.
    Zitat Zitat
    ich hoffe Dir ist klar, dass mir der Tod der beiden zu seiner Zeit richtig nahe gegangen ist
    hab ich was anderes behauptet?
    genau das ist doch der punkt. mir kommts so vor, als wenn du das ganze einfach so auf ne droge schiebst, anstatt zu überlegen, was villelicht ein wahrerer grund war.
    Zitat Zitat
    Du eigentlich gerade Glück hast, mit solch einem Spruch nicht persönlich vor mir zu stehen.
    das würde ich wohl kaum tun, da ich ja jetzt weiß, wie emotional-unüberlegt du reagierst.
    zu deinem link:

    Junge Leute, die Cannabis konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko, eine Psychose zu bekommen, insbesondere jene mit einer vorbestehenden Prädisposition. Darauf weist die neuere Forschung hin.


    Zwar kann Cannabiskonsum eine Psychose verursachen, aber es ist auch möglich, dass Personen mit einer Prädisposition für Psychosen einfach mit höherer Wahrscheinlichkeit Cannabis konsumieren.


    Cannabiskonsum erhöht das Risiko für psychotische Symptome bei jungen Leuten nur mäßig, hat aber einen wesentlich stärkeren Effekt auf Personen, bei denen es Hinweise auf eine Prädisposition für Psychosen gibt, schlussfolgern die Wissenschaftler.



    nichts anderes hab ich gesagt.

    Aber DU hast noch keinen grund genannt, warum cannabis konsum selbstmordtendenzen auslösen sollte..(psychose ist btw nicht = selbstmordtendenz), du hast nur einen link gepostet, der mich bestätigte.
    Geändert von toho (14.11.2005 um 17:35 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von es
    das würde ich wohl kaum tun, da ich ja jetzt weiß, wie emotional-unüberlegt du reagierst.
    Überlegter hast Du aber auch nicht reagiert, wenn Du meine 'Story' als Lüge abstempelst, weil ich ja gegen die Drogen hetzen will. Ich sage es gerne wieder: Ich habe es (eigentlich, jetzt hab ich mich ja doch eingemischt) aufgegeben, irgendwelche Leute von ihren Drogen bringen zu wollen.

    Zitat Zitat
    Aber DU hast noch keinen grund genannt, warum cannabis konsum selbstmordtendenzen auslösen sollte..(psychose ist btw nicht = selbstmordtendenz), du hast nur einen link gepostet, der mich bestätigte.
    Aber Psychosen führen auch ab und an dazu, sich umzubringen.
    Wobei ich mir bei dem, der aus dem Fenster gesprungen ist, nicht mal sicher sein kann, ob er sich umbringen wollte. Wer weiß, welcher Wahn ihn wirklich hat springen lassen.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Wobei ich mir bei dem, der aus dem Fenster gesprungen ist, nicht mal sicher sein kann, ob er sich umbringen wollte. Wer weiß, welcher Wahn ihn wirklich hat springen lassen.
    siehst du?
    schieb es nicht auf irgend etwas...vor allem nicht auf etwas, bei dem es keinen grund zu der annahme gibt. sowas macht einen nur grundlos negativ gegenüber dingen, die man nicht kennt.

  5. #5
    Okay, um es deutlicher auszudrücken:

    Es ist lediglich bis heute unklar, ob er vor rosa Elefanten durch das Fenster geflohen ist, fliegen wollte oder sich wirklich umbringen wollte - klar ist, dass er eine durch THC ausgelöste Psychose hatte und aus dem Fenster gesprungen ist.

    Und falls es Dich interessiert: Ich habe nie behauptet, nie selber gekifft zu haben!

  6. #6
    Zitat Zitat von es
    Junge Leute, die Cannabis konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko, eine Psychose zu bekommen, insbesondere jene mit einer vorbestehenden Prädisposition. Darauf weist die neuere Forschung hin.


    Zwar kann Cannabiskonsum eine Psychose verursachen, aber es ist auch möglich, dass Personen mit einer Prädisposition für Psychosen einfach mit höherer Wahrscheinlichkeit Cannabis konsumieren.


    Cannabiskonsum erhöht das Risiko für psychotische Symptome bei jungen Leuten nur mäßig, hat aber einen wesentlich stärkeren Effekt auf Personen, bei denen es Hinweise auf eine Prädisposition für Psychosen gibt, schlussfolgern die Wissenschaftler.
    Dir ist schon klar, dass alle diese Argumente dennoch nicht ausschließen, dass Cannabis der Auslöser einer Psychose sein kann? ...
    Sicher wird es nicht bei jedem dazu kommen, und sicher unterstützt es Psychosen bei bereits Psychisch labilen Personen, dennoch können Psychosen auch dadurch entstehen..

  7. #7
    Zitat Zitat von Murasame
    Dir ist schon klar, dass alle diese Argumente dennoch nicht ausschließen, dass Cannabis der Auslöser einer Psychose sein kann? ...
    Sicher wird es nicht bei jedem dazu kommen, und sicher unterstützt es Psychosen bei bereits Psychisch labilen Personen, dennoch können Psychosen auch dadurch entstehen..
    mir ist nur nicht klar, wo das problem dabei ist, ehrlich gesagt.
    bei was kann man denn schon eine psychose ausschließlen?
    fernsehen?
    schokoladensucht?
    waschzwang?
    Geändert von toho (14.11.2005 um 18:42 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat von es
    mir ist nur nicht klar, wo das problem dabei ist, ehrlich gesagt.
    bei was kann man denn schon eine psychose ausschließlen?
    fernsehen?
    schokoladensucht?
    waschzwang?
    Naja schonmal gehört, dass Schokoladensucht Psychosen verstärkt? Ned wirklich.
    Du kannst ned Kraut und Rüben miteinander vergleichen, weil dir kein passender Vergleich einfällt. Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass (abgesehn von Fernsehen im extremen Übermaß) diese Dinge eine Psychose bewirken können...

  9. #9
    Zitat Zitat von Murasame
    Naja schonmal gehört, dass Schokoladensucht Psychosen verstärkt? Ned wirklich.
    Du kannst ned Kraut und Rüben miteinander vergleichen, weil dir kein passender Vergleich einfällt. Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass (abgesehn von Fernsehen im extremen Übermaß) diese Dinge eine Psychose bewirken können...
    also ist etwas "böse" weil es möglicherweise, in einigen fällen, bei denen eh bereits die anlagen bestehen, bei einname unter den falschen bedingungen, psychosen auslöst?
    das ist dumm.

    was hast du jetzt eigentlich gesagt, ausser das schokolade keine psychosen auslöst?
    und das ich keine passenden vergleiche habe, natürlich.

    psychedelische drogen könne übrigends auch eingesetzt werden, um psychosen entgegen zu wirken, aber hier gehts ja um kinder die kiffen.

    kinder + kiffen = doof?
    hm.
    *nachdenk*

    Uninformierte kinder + kiffen = doof

    so kann ich das glaube ich stehen lassen.

  10. #10

    Amaurosis fugax Gast
    Zitat Zitat von Zareen
    Kiffen ist imo nicht wirklich schlimm... Viele tun's und kaum einer geht daran kaputt. Bei mir jedenfalls hatten die Kiffer nicht mehr schulische Probleme, als Leute, die aus völlig legalen Gründen nicht sonderlich viel Motivation zum Lernen hatten.
    Problematisch am Kiffen ist imo, dass es der leichteste Einstieg in die Welt der illegalen Drogen ist. Mit Kiffererfahrung ist man gegenüber härteren Substanzen, die einen richtig kaputt machen können, bestimmt aufgeschlossener als ohne.
    Mh da bin ich nicht ganz einverstanden, auch das Kiffen selber ist nicht unbedingt harmlos. Irgendwie hab ich auch selbst gemerkt, dass es manchmal ganz verführerisch ist, einfach mal einen zu rauchen statt sich um sein Zeug zu kümmern. Einige Leute beginnen dann, zu oft zu kiffen, und irgendwie spürt man da dann auch, dass es schädlich sein kann; sie werden irgendwie labiler und unausgeglichener. Gegen einen "gesunden" Konsum habe ich aber nichts einzuwenden.
    Zitat Zitat von es
    also ist etwas "böse" weil es möglicherweise, in einigen fällen, bei denen eh bereits die anlagen bestehen, bei einname unter den falschen bedingungen, psychosen auslöst?
    das ist dumm.
    Nicht böse, aber gefährlich. Eine Anlage zur Psychose kann ein Leben lang eine Anlage bleiben. Auch macht sie sich nicht unbedingt bemerkbar, bis sie dann eben z.B. durch Cannabis ausgelöst wird. So gesehen ist es sicherlich nicht falsch, vor dem Einnehmen von Cannabis zu warnen, zumal das Risiko auf jeden Fall besteht. Ich verstehe deshalb nicht, weshalb du Virginie so anfährst.

  11. #11
    Zitat Zitat von avrael
    Mh da bin ich nicht ganz einverstanden, auch das Kiffen selber ist nicht unbedingt harmlos. Irgendwie hab ich auch selbst gemerkt, dass es manchmal ganz verführerisch ist, einfach mal einen zu rauchen statt sich um sein Zeug zu kümmern. Einige Leute beginnen dann, zu oft zu kiffen, und irgendwie spürt man da dann auch, dass es schädlich sein kann; sie werden irgendwie labiler und unausgeglichener. Gegen einen "gesunden" Konsum habe ich aber nichts einzuwenden..
    Natürlich kann man es übertreiben, aber dem Alltag entfliehen kann man imo auch ganz gut ohne Drogen...
    Naja, ich bin auf dem Gebiet alles andere als ein Experte, aber ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass Leute nicht richtig abgestürzt sind, solange nur Cannabis im Spiel war.

  12. #12
    Zitat Zitat
    ch verstehe deshalb nicht, weshalb du Virginie so anfährst.
    ich habe sie so angefahren, weil sie einfach mal so behauptet hat, cannabis hätte ihren freund umgebracht. und das ist einfach nur blödsinn, egal, wie sehr sie deswegen heulen mag. gegen das warnen habe ich nichts, aber dann sollte man auch vor den wirklichen gefahren warnen, nicht vor irgendwelchen psychosen, die bei drei von hundert eintreten können.
    cannabis ansich ist nicht gefährlich, sondern der konsum in der falschen umgebung und der falschen verfassung. die sogenannte staatliche drogenaufklärung amcht sei jahrzehnten genau dasselbe: sie warnt vor sucht, vor arbeitslosigkeit, vor psychosen etc - und was bringt es? sie amchen sich damit lächerlich, anstatt die jugendlichen, die sowieso konsumieren, ob man ihnen nun erzählt, das sie einen horrortrip haben werden oder nicht, aufzuklären (nein, nicht vollzulügen oder mit halbwissen zu bombadieren) und dafür zu sorgen, das sie lernen, mit drogen umzugehen, anstatt sie als ein pures wegschießmittel zu benutzen.
    Zitat Zitat
    Keine Droge ist harmlos - es kommt immer auf die Menge und auf die Person an, die sie konsumiert!
    nichts ist in den falschen mengenn und der falschen umgebung "genossen", harmlos!

    Zitat Zitat
    Werdegang: Schule gerade so, jaja. Ausbildung egal, total öde, naja, studier mir halt mal. Und immer weitergekifft! Tja, bis heute nix los mit denen. Keine Freundin, keine Arbeit, keine Ausbildung, abgebrochenes Studium. Das reicht nicht mal fürn Fahrerjob bei ner Paketfirma.
    tolle definiton von "aus denen ist nix geworden"...sie passen nicht ins bild der tollen gesellschaft, wie schrecklich. wenns ihnen wirklich dreckig geht, werden sie schon ändern. bis dahin seh ich das problem nicht. aber vielleciht kann ich das auch nicht,da sich meine weltsicht scheinbar grundlegend von der von den meisten leuten hier unterscheidet, und ich eh schon (aus voller absicht) minimalistisch lebe.
    (und NEIN ich kiffe nicht)
    Geändert von toho (14.11.2005 um 21:55 Uhr)

  13. #13

    Amaurosis fugax Gast
    Zitat Zitat von es
    ich habe sie so angefahren, weil sie einfach mal so behauptet hat, cannabis hätte ihren freund umgebracht. und das ist einfach nur blödsinn, egal, wie sehr sie deswegen heulen mag. gegen das warnen habe ich nichts, aber dann sollte man auch vor den wirklichen gefahren warnen, nicht vor irgendwelchen psychosen, die bei drei von hundert eintreten können.
    Das ist einfach nur hämisch, zu sagen, das sei keine wirkliche Gefahr. Cannabis hat eine Psychose ausgelöst, die ansonsten vielleicht ein Leben lang nicht ausgebrochen wäre. Da kannst du doch nicht leugnen, dass Cannabis mitverantwortlich für die Folgen und insofern eine wirkliche Gefahr ist. Oder welche Bedingungen müssen deiner Meinung nach erfüllt sein, damit man von einer "wirklichen Gefahr" sprechen kann?
    Zitat Zitat
    die sogenannte staatliche drogenaufklärung amcht sei jahrzehnten genau dasselbe: sie warnt vor sucht, vor arbeitslosigkeit, vor psychosen etc - und was bringt es? sie amchen sich damit lächerlich, anstatt die jugendlichen, die sowieso konsumieren, ob man ihnen nun erzählt, das sie einen horrortrip haben werden oder nicht, aufzuklären (nein, nicht vollzulügen oder mit halbwissen zu bombadieren) und dafür zu sorgen, das sie lernen, mit drogen umzugehen, anstatt sie als ein pures wegschießmittel zu benutzen.
    So schlecht, wie du die staatliche Drogenaufklärung darstellst, ist sie zumindest hier in der Schweiz nicht. Anfangs Sekundarschule konnten z.B. zwei unserer Klasse von der Schule aus an einem Lager teilnehmen, wo sie über die Wirkungsweisen und Gefahren von verschiedenen Drogen informiert wurden. Anschliessend haben sie uns die (durchaus nicht einseitigen) Informationen weitergegeben und wir haben in der Schulstunde darüber diskutiert. Fand ich richtig gut.
    Zitat Zitat
    tolle definiton von "aus denen ist nix geworden"...sie passen nicht ins bild der tollen gesellschaft, wie schrecklich. wenns ihnen wirklich dreckig geht, werden sie schon ändern. bis dahin seh ich das problem nicht. aber vielleciht kann ich das auch nicht,da sich meine weltsicht scheinbar grundlegend von der von den meisten leuten hier unterscheidet, und ich eh schon (aus voller absicht) minimalistisch lebe.
    (und NEIN ich kiffe nicht)
    Mh es handelt sich wohl weniger um Gefährten deiner subversiven Geisteshaltung.
    Das Problem ist, dass man bei übermässigem Konsum sehr passiv wird und irgendwie eine Menge vom Leben verpasst. Und mit diesem "Verpassten" sind nicht mal unbedingt gesellschaftliche Pflichten gemeint, sondern ganz einfach Dinge, die man selber gern mal gemacht hätte.
    Geändert von Amaurosis fugax (14.11.2005 um 23:43 Uhr)

  14. #14
    Zitat Zitat von es
    ich habe sie so angefahren, weil sie einfach mal so behauptet hat, cannabis hätte ihren freund umgebracht. und das ist einfach nur blödsinn, egal, wie sehr sie deswegen heulen mag. gegen das warnen habe ich nichts, aber dann sollte man auch vor den wirklichen gefahren warnen, nicht vor irgendwelchen psychosen, die bei drei von hundert eintreten können.
    Selbst wenn du nicht ihrer Meinung bist - drück dich einfach ein wenig anders aus. Freundlicher, jappa. Freundlicher ist ein nettes Wort. Sonst kann es vorkommen, dass man dir zurück ans Bein pisst und das willst du doch nicht, oder, Schnucki? Und nun komm mal wieder runter, Rauschmittelexperte.

  15. #15
    Zitat Zitat
    ich habe sie so angefahren, weil sie einfach mal so behauptet hat, cannabis hätte ihren freund umgebracht. und das ist einfach nur blödsinn, egal, wie sehr sie deswegen heulen mag. gegen das warnen habe ich nichts, aber dann sollte man auch vor den wirklichen gefahren warnen, nicht vor irgendwelchen psychosen, die bei drei von hundert eintreten können.
    @ es
    Sogar du schreibst in deinem Post das bei drei von hundert Konsumenten (siehe dick markierter Abschnitt) die von Virginie erwähnten psychosen auftreten können. Wie kannst du ihr dann überhaupt vorwerfen dass sie lügt? Mal ganz davon abgesehen das es unter aller Sau ist, so zu reagieren wenn jemand von persöhnlichen Erfahrungen erzählt.

    Auserdem wundert es mich das minimalistisch Leben für dich bedeutet einen Computer mit Internetzugang oder genug Geld für stundenlanges abhängen in Internetcaffes zu haben.

    @Toppic
    Meine Einstellung zu Drogen ist: "Was du nicht kennst, kannst du auch nicht vermissen." Und auch wenn jetzt sich die ersten schon die Hände reiben und Sätze wie :"Du hast ja eh keine Ahnung." oder diesen netten Smiley posten wollen, spahrts euch.

    Natürlich gibt es Leute die mit Drogen gut zurecht kommen, aber die würden es ohne auch schaffen. Genauso gibt es Leute die auch ohne Drogen zu Grunde gehen...

    Ob legale Drogen wie Bier oder Ziegarretten oder illegal wie Cannabis. Wichtig ist vor Allem "Geniesen in Maßen nicht in Massen". In kontrollierten Mengen und in der richtiegen Gesellschaft kann man mit Drogen Spaß haben. Spaß haben kann man aber auch OHNE. Und in Bezug auf Abhängigkeit und Sucht erinnere ich nur an Murphys Gesetz :"anything that can go wrong, will go wrong!"

    In diesem Sinne schnappt euch lieber n paar freunde als ne Tüte, mit denen hat man auch mehr Spaß!
    Liebe ! Freundschaft ! Gangbang !!!

  16. #16
    Zitat Zitat von Icy 04
    Meine Einstellung zu Drogen ist: "Was du nicht kennst, kannst du auch nicht vermissen."
    Dasselbe kann man dummerweise zu allen möglichen Dingen sagen: Video- und Computerspiele, Sport, Fernsehen, Musik, Fachgebiete, Vergnügungsparks, Autos, usw.

    Wenn du mit Unwissenheit zufrieden bist, schön und gut, ich bin lieber informiert. Erst wenn ich grundlegendes kenne, entscheide ich mich, ob ich mich näher auf etwas einlassen will oder nicht (siehe Sig ). Aber das nur so am Rande.
    Electrodynamics:

  17. #17
    Zitat Zitat
    Mh es handelt sich wohl weniger um Gefährten deiner subversiven Geisteshaltung.
    Das Problem ist, dass man bei übermässigem Konsum sehr passiv wird und irgendwie eine Menge vom Leben verpasst. Und mit diesem "Verpassten" sind nicht mal unbedingt gesellschaftliche Pflichten gemeint, sondern ganz einfach Dinge, die man selber gern mal gemacht hätte.
    aber dagegen sage ich doch gar nichts!
    ich hab immer das gefühl, überlesen zu werden;_; *needs a big hug*

    Die Droge ist doch nicht daran schuld, das sie übermässig konsumiert wird, schuld ist der, der sie übermäßig nimmt. darum bin ich doch gerade für eine bessere aufklärung, aber ich bin ebena uch der meinung, das drogen einem durchaus gutes tun können (der meinung muss man nicht sein, ich hab die erfahrung gemacht, deshalb seh ich das so). und gerade canabis wird zu schnell verteufelt, nur weil ein paar kids sich nicht zurückhalten können (weil sie nicht darüber aufgeklärt worden oder eifnach nicht gelernt haben, sich zurückzuhalten.)

    Wenn sich jemand umbringt, ist niemals die droge schuld. das ist immer eine sache, an der derjenige selber schuld ist. wenn jemand denkt er könnte fliegen, es aber nicht testet, bevor er aus dem fenster springt ist er ein verdammter idiot, sorry.
    wer weiß, ob die psychose nicht doch ausgebrochen wäre? genug menschen haben psychosen, die sie in den tot treiben, das hat in den seltensten fällen was mit drogen zu tun, das kann ja wohl nun niemand abstreiten. und zu sagen "Er hat gekifft, das hat ne psychose ausgelöst, darum hat er sich umgebracht" ist ein jämmerlicher erklärungsversuch, weil einem selber nichts mehr einfällt.


    ich habe einen freund gehabt, der an heroin gestorben ist. aber - er war vorher bereits auf dem besten weg, sich fertig zu machen, hat sein zimmer zu hause angezündet und solche dinge, ist dann nach berlin abgehauen, hat auf der strasse gelebt, kam mit drogen in kontakt. am ende hat er sich ne überdosis gesetzt. seine eltern fande gedichte und zeichnungen von ihm, die bevor er starke drogen nahm geschrieben wurden, und die bereits darauf hingewiesen hätten, hätte er sie jemandem gezeigt. in diesem fall war heroin ein weiter schritt in den abstieg,oder eine konsequenz desselben. aber kann man nun sagen, heroin hätte ihn umgebracht? seine mutter (die die beste freundin meiner mutter ist) sagt "ja". ich sage "nein". ich bin keinesfalls für eine verharmlosung von drogennebenwirkungen, aber ich bin genauso gegen eine überspitzende "aufklärung".

  18. #18

    Amaurosis fugax Gast
    Zitat Zitat von es
    cannabis ansich ist nicht gefährlich, sondern der konsum in der falschen umgebung und der falschen verfassung. [...]
    Die Droge ist doch nicht daran schuld, das sie übermässig konsumiert wird, schuld ist der, der sie übermäßig nimmt. [...]
    Wenn sich jemand umbringt, ist niemals die droge schuld. das ist immer eine sache, an der derjenige selber schuld ist. darum bin ich doch gerade für eine bessere aufklärung, und gerade canabis wird zu schnell verteufelt, nur weil ein paar kids sich nicht zurückhalten können (weil sie nicht darüber aufgeklärt worden oder eifnach nicht gelernt haben, sich zurückzuhalten.)
    Du meinst, dass die Droge an sich nicht schuldig ist, sondern sich in einem bestimmten Wirkungsgeflecht negativ auswirken kann. In einem anderen Wirkungsgeflecht kann sie sich möglicherweise auch positiv auswirken. Deshalb kann man nicht behaupten, dass die Droge schuld ist.

    Aber wenn man "schuldig sein" nur noch auf Sachen anwenden kann, die an sich schuldig sind, dann verliert das Wort seine Bedeutung. Der Satz "der Tsunami ist schuld daran, dass ich meine ganze Familie verloren habe" wäre dann auch nicht mehr zulässig, da der Tsunami an sich ja nicht schuldig ist, der entsteht einfach im Meer irgendwo und hat nicht die böse Absicht, eine Familie zu töten. Was kann man dann überhaupt noch als "schuldig" bezeichnen? Also, was ist schon an sich schuldig?

    Die Frage läuft darauf hinaus, ob nur handelnde Subjekte (also z.B. derjenige, die sich für die Droge entschieden hat) als "schuldig" bezeichnet werden dürfen. Ich glaube nicht, denn tatsächlich wird das Wort "schuldig" nun einmal auch für die wichtigsten Teile im Wirkungsgeflecht gebraucht, die zum Resultat beigetragen haben - so wird der Tsunami und im andern Fall auch das Cannabis halt als (mit)schuldig bezeichnet. Dies ist der alltägliche Gebrauch des Wortes, und diesen Gebrauch sollte man bei der Definition des Wortes berücksichtigen.

    Du sagst weiter, dass die staatliche Drogenaufklärung besser informieren sollte, damit man auch genau weiss, wofür man sich entscheidet. Die Drogenaufklärung soll weniger einseitig sein, denn einseitige Information wirkt nicht glaubwürdig. Damit bin ich einverstanden.
    Zitat Zitat
    aber ich bin ebena uch der meinung, das drogen einem durchaus gutes tun können (der meinung muss man nicht sein, ich hab die erfahrung gemacht, deshalb seh ich das so).
    Du sagst ja selbst, Drogen können einem Gutes tun. In einer solchen Situation kann man ja auf jeden Fall behaupten, dass es unter anderem der Droge zu verdanken ist, dass es mir jetzt besser geht.

    Andererseits können Drogen einem auch Schlechtes tun. Und in einer solchen Situation kann man parallel dazu auf jeden Fall behaupten, dass es unter anderem der Droge zuzuschreiben ist, dass es mir jetzt schlechter geht.

    Verstehst du? Natürlich hat sich der Drogenkonsument selber für die Droge entschieden und ist deswegen auf jeden Fall schuldig, und trotzdem kann die Droge zumindest als mitschuldig bezeichnet werden - auch wenn sie an sich nur da ist. Und zwar, weil sie in einem negativen Wirkungsgeflecht wesentlich mitgewirkt hat, das zur Psychose und schlussendlich zum Selbstmord geführt hat.

  19. #19
    Zitat Zitat
    Dasselbe kann man dummerweise zu allen möglichen Dingen sagen: Video- und Computerspiele, Sport, Fernsehen, Musik, Fachgebiete, Vergnügungsparks, Autos, usw.
    Deswegen steht davor Meine Meinung zu Drogen, oder willst du jetzt behaupten dass Video und Computerspiele, Sport, Fernsehen, Musik, Fachgebiete, Vergnügungsparks, Autos usw genauso schnell süchtig machen oder Rauschzustände hervorrufen wie Drogen?

    Und befor jetzt einer die Schiene fährt... Ja man kann von allem abhängig/süchtig werden! Aber eben nicht so schnell wie von Drogen und der Ausstieg ist leichter !

    @TheBiber Falls du interesse hast das jetzt noch weiter zu diskutieren, dann lass uns dass per PN machen. Das weicht nämlich so langsam zu weit vom Thema ab.
    Liebe ! Freundschaft ! Gangbang !!!

  20. #20
    Zitat Zitat von Icy 04
    Deswegen steht davor Meine Meinung zu Drogen, oder willst du jetzt behaupten dass Video und Computerspiele, Sport, Fernsehen, Musik, Fachgebiete, Vergnügungsparks, Autos usw genauso schnell süchtig machen oder Rauschzustände hervorrufen wie Drogen?

    Und befor jetzt einer die Schiene fährt... Ja man kann von allem abhängig/süchtig werden! Aber eben nicht so schnell wie von Drogen und der Ausstieg ist leichter !
    Ich habe keine Lust mit dir darüber zu diskutieren, denn:

    Zitat Zitat
    "Was du nicht kennst, kannst du auch nicht vermissen."
    Wenn du schon selbst zugibst, dich nicht auszukennen, aber trotzdem Aussagen darüber triffst, ist mir das Niveau einfach nicht gegeben.

    Zitat Zitat
    @TheBiber Falls du interesse hast das jetzt noch weiter zu diskutieren, dann lass uns dass per PN machen. Das weicht nämlich so langsam zu weit vom Thema ab.
    Danke, ich passe.
    Electrodynamics:

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