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Thema: Lektüre

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich persönlich fand den Vorleser nicht so pralle, hatte imo ein paar Längen und ich konnte mich nicht wirklich in die Hauptcharakterin reinversetzen.

    Emilia Galotti und Andorra sind relativ kurze Werke, wenn du nicht allzuviel lesen möchtest würde ich vor allem Andorra empfehlen, hat mir gut gefallen, Emilia dagegen weniger, das Ende kam mir da zu gehetzt vor.

    Sansibar oder der letzte Grund war soweit ich mich noch erinnern kann ein relativ erfrischend zu lesendes Buch mit gewissen komischen Passagen, ob freiwillig oder nicht weiß ich leider nicht mehr. ^^

    Wenn du bisschen Freude an Dichtung hast, ist Faust garnichtmal so schlecht. Ich finde, man sollte so einem großen Klassiker durchaus mal eine Chance geben.

    Ich weiß nicht, aber zählt Dracula auch zu den Klassikern ? Jedenfalls ein sehr feines Buch, man muss aber schon ein gewisses Faible für Vampire und ähnliches aufbringen und auch mal über gewisse Längen hinwegsehen.

  2. #2
    Zitat Zitat von Schotti
    Ich weiß nicht, aber zählt Dracula auch zu den Klassikern ? Jedenfalls ein sehr feines Buch, man muss aber schon ein gewisses Faible für Vampire und ähnliches aufbringen und auch mal über gewisse Längen hinwegsehen.
    Welchen Dracula meinst du....glaub da gibts einige...die bekannteste is IMO "Bram Strokers Dracula"....

  3. #3
    Zitat Zitat von Xelll
    Welchen Dracula meinst du....glaub da gibts einige...die bekannteste is IMO "Bram Strokers Dracula"....
    Jopp, den meine ich, quasi DER Dracula-Roman aus dem Jahre 1899.

  4. #4
    @Cyberwoolf und Stan: ich bin auch für Sandmann, aber die Klasse wollte es wegen dem schweren Sprachstiel nicht >_>
    Das sind solche faulen Säcke >_>
    Ich werde die restlichen Vorschläge noch vorstellen, mal sehen was draus wird T_T
    tnx für alles ^^

  5. #5
    Arrr

    Ich sollte besser Thread-lesen lernen...

  6. #6
    Gratulation. Du liest eines der schönsten Bücher die es gibt. Viel Spaß damit und genieße es. Kannst ja einen Thread im Literaturforum dazu aufmachen, es gibt sicherlich den ein oder anderen User () der dir bei der Lektüre helfen könnte.

  7. #7
    Da kann ich Stan nur beipflichten, auch wenn ich das Buch nur ausschnittsweise gelesen hab. Goethes Sprache ist einfach nur noch Genuss. Ich hab mir deshalb fest vorgenommen nach dem Abi unbedingt Faust zu lesen, weil wir es im Unterricht nicht mehr behandeln (kein *Sternchenthema*), was ich btw sehr schade finde.
    Aber trotz aller Liebe zu Goethe, bleiben seine Werke unseren Geistern doch nur schwer zugänglich. Deshalb bin ich persönlich auch mehr der Schiller-Fan, sowohl von der Person, als auch von seinen Dramen.
    Kabale&Liebe ist z.b. eines seiner herausragendsten Stücke, ganz zu schweigen von Die Räuber. Beide sehr lesenswert *empfehl*.

  8. #8
    Zitat Zitat von Mantis
    Da kann ich Stan nur beipflichten, auch wenn ich das Buch nur ausschnittsweise gelesen hab. Goethes Sprache ist einfach nur noch Genuss. Ich hab mir deshalb fest vorgenommen nach dem Abi unbedingt Faust zu lesen, weil wir es im Unterricht nicht mehr behandeln (kein *Sternchenthema*), was ich btw sehr schade finde.
    Aber trotz aller Liebe zu Goethe, bleiben seine Werke unseren Geistern doch nur schwer zugänglich. Deshalb bin ich persönlich auch mehr der Schiller-Fan, sowohl von der Person, als auch von seinen Dramen.
    Kabale&Liebe ist z.b. eines seiner herausragendsten Stücke, ganz zu schweigen von Die Räuber. Beide sehr lesenswert *empfehl*.
    Ich fand Goethe bisher immer vielschichtiger als Schiller. Allerdings kann man beide wohl lesen ohne jemals Zeit zu verschwenden. Würde für den Anfang eher "Kabale und Liebe" als "Die Räuber" empfehlen.

    Zitat Zitat
    Dennoch lässt sich das Drama leicht interpretieren
    Der Werther ist kein Drama!

    Zitat Zitat
    Der Inhalt selber ist ehrlich gesagt nicht so interessant, die sprachliche Form ist zwar genial gemacht, man muss aber als Goethe-Laie manchmal einen Abschnitt zweimal lesen um genau zu verstehen, was Werther überhaupt darin ausdrücken will.
    Ja, aber das macht doch nichts. Gerade das schult doch das Verständnis. Auch das Verständnis von Forenposts.

  9. #9
    Stan, danke dass du hier so reinpostest.

    Und ich habe mich schong gefragt, warum niemand den Werther vorgeschlagen hat. Es ist einfach ein geniales Buch. Mal anders gefragt: wann werdet ihr sonst mal ein Buch aus der Romantik/Sturm und Drang Zeit lesen? Wann werdet ihr sonst lernen, wie sich Deutschland entwickelt hat? Warum die Gesellschaft so ist, wie sie ist?

    Ihr solltet froh sein, dass ihr in der Schule mal anspruchsvolle Literatur lest, sowas werden viele sonst nämlich nie machen. Und wie sonst soll man mal einen Draht dazu bekommen? Die Schönheit einer ausgewählten Sprache zu schätzen lernen?

    "Will ich nicht, brauch ich nicht, interessiert mich eh nicht" sind alles schöne Aussagen, aber ziemlich kurzfristig und geistig beschränkt, ohne einen weiten, offenen Horizont wird man im Leben nicht weit kommen. MAn muss nicht alles mögen, aber zumindest kennen sollte man so etwas schon.

    Ansonsten könnte ich noch die Physiker empfehlen, ist glaube ich auch noch nicht genannt worden. Aber die Sache ist ja eh zumindest hier, gegessen.

  10. #10
    Zitat Zitat von [KC]Cunner
    Stan, danke dass du hier so reinpostest.

    Und ich habe mich schong gefragt, warum niemand den Werther vorgeschlagen hat. Es ist einfach ein geniales Buch. Mal anders gefragt: wann werdet ihr sonst mal ein Buch aus der Romantik/Sturm und Drang Zeit lesen? Wann werdet ihr sonst lernen, wie sich Deutschland entwickelt hat? Warum die Gesellschaft so ist, wie sie ist?

    Ihr solltet froh sein, dass ihr in der Schule mal anspruchsvolle Literatur lest, sowas werden viele sonst nämlich nie machen. Und wie sonst soll man mal einen Draht dazu bekommen? Die Schönheit einer ausgewählten Sprache zu schätzen lernen?

    "Will ich nicht, brauch ich nicht, interessiert mich eh nicht" sind alles schöne Aussagen, aber ziemlich kurzfristig und geistig beschränkt, ohne einen weiten, offenen Horizont wird man im Leben nicht weit kommen. MAn muss nicht alles mögen, aber zumindest kennen sollte man so etwas schon.

    Ansonsten könnte ich noch die Physiker empfehlen, ist glaube ich auch noch nicht genannt worden. Aber die Sache ist ja eh zumindest hier, gegessen.
    Ich kann dazu nur sagen, was ich schon vorher gesagt habe. Gegen das Buch und die Story an sich hab ich nix und die Sprache find ich nur deswegen so schwer, weil ich erst seit knappen 3 Jahren hier in Deutschland bin. Ich hab nicht so wirklich Lust jedes 2te Wort nachschlagen zu müssen oder mir den Satz 5 oder 6 Mal durchlesen zu müssen um ihn zu verstehen. In dem Tempo werd ich wohl erst in der 12 fertig mit dem Buch. Ich hab mich zwar an das Umgangssprachliche gewöhnt, aber nicht an das überdimensional hohe oder alte Deutsch. Das ist auch alles.

  11. #11
    Ich hätte da ja eher ein nettes Drama wie "Don Carlos" von Schiller vorgeschlagen, aber "Die Leiden des jungen Werther"... *urks*
    Das Buch war bei mir Ende der 11ten Klasse der Grund, warum ich Deutsch-LK gewählt habe... klingt paradox, aber in der 11ten haben wir das Buch gelesen und ich habe es gehasst! Ich hasse es noch immer, aber als ich Ende der 11ten gehört hatte, dass in der 12ten "Die Leiden..." im Grundkurs drankommen sollten, habe ich lieber den Leistungskurs gewählt ^^' Na ja, mit Erfolg aber (ne schöne 1); hat das Bucht doch was Gutes an sich ^^'

    Btw: Wie kommt ihr damit eigentlich voran?

    DJ n

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