Ich denke ich habe mich falsch ausgedrückt. Meine Aussage war eigentlich, dass die Menschen, die Selbstmord als "Lösung" wählen ihr weiteres Leben einfach verpassen. Z.B. jemand, der einen Arm oder ein Bein verloren hat. Derjenige wird am Anfang sicherlich sehr verzweifelt sein. Doch wenn er es schafft diese Verzweiflung zu überwinden kann er noch den Rest seines Lebens leben. Was ich damit sagen will ist, dass der Tod die ultimative Entscheidung ist und das man diese nicht leichtfertig fällen sollte.

Desweiteren scheint es für mich, dass du dir ein Leben als Behinderter gar nicht vorstellen kannst (d.h. dass du dir nicht vorstellen kannst, dass diese Menschen leben könnten), für dich scheinen diese Personen keine Menschen zu sein. Nur weil sie Sachen, die sie früher gemacht haben nicht machen können muss ihr Dasein nicht zwangsläufig nur aus Schmerzen bestehen. Durch Gedanken wie diese werden Schwerkranke in ihrer Verzweiflung nur bestärkt und denken, dass sie keine Wahl haben. Nur wenn man ihnen zeigt, dass es auch ein Leben MIT der Krankheit gibt dürfte man sie wählen lassen.

@ Nudelsalat: Und du hast in deinem späteren Leben nichts erlebt, für das sich das Weiterleben gelohnt hätte? Ich will nicht wissen, ob du dich damals hättest umbringen wollen, wenn du eine schwerere Krankheit gehabt hättest, sondern ob du heute noch denkst du hättest es damals tun sollen.