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Thema: Ein depressive Gedicht

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  1. #1
    Und eben deshalb müssen die Menschen rechtzeitig lernen, dass Selbstmord niemals eine Lösung ist. Vielleicht weiß ich nicht, wie die Menschen sich fühlen, doch ich weiß, dass man überhaupt nicht erst an Selbstmord denken sollte. Nur dadurch, dass man Suizid als das Unnatürliche, was es ist, hinstellt, kann man zeigen, dass Selbstmord eine Entscheidung ist, für die es niemals einen Grund geben kann.

    Übrigens, würde ich rein logisch argumentieren, so sehe es so aus: Der Mensch wird nur mit seinem Leben geboren, deshalb ist das einzige, was er verlieren kann, auch sein Leben. Wenn man Selbstmord begeht, weil einen die Freundin/der Freund verlassen hat, so müsste jedes Neugeborene sich umbringen.

    @ Virginie: Bei dieser Diskussion geht es schon lange nicht mehr darum, was der Autor mit seinem Gedicht gemeint hat, das ist doch vollkommen unwichtig, schließlich ist es nur die Meinung eines Einzelnen. Die daraus entstandene Diskussion jedoch finde ich um einiges wichtiger.

    Zitat Zitat
    Alles hat 2 Seiten. Fühle dich verurteilt, sobald du deine persönliche Freude, deine persönliche Unterhaltung, dein persönliches Amusement in welcher Form auch immer über das Leid der Welt hebst.
    @ Virgile: Stimmt genau. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass manche Menschen ihre eigenen Probleme und Interessen wichtiger nehmen als sie sind. Z.B. ist ein Hauptpunkt in der Politik der Rechten, dass die Ausländer den Deutschen Arbeitsplätze wegnähmen, das eunser Lebensstand im Vergleich zu dem derer Heimat um einiges größer ist, daran verschwenden sie keinen Gedanken. Überhaupt ist jedes Problem, dass du zu haben glaubst im Vergleich völlig nichtig. Was würde ein hungerndes Kind aus einem Entwicklunsland denken, wenn es sehen würde, wie du nach einem jahrelangen Leben als König/Königin Selbstmord begehen würdest, weil dein Freund/deine Freundin dich verlassen hat? Dies war schon eine große Extreme, aber es verdeutlicht das Verhältnis von Suizidgefährdeten und Scheindepressiven und bringt gleichzeitig einen weiteren Beweis für die Schlechtheit von Selbstmord, denn Selbstmord ist Egoismus!

    Geändert von Cyberwoolf (07.11.2005 um 13:05 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Cyberwoolf
    @ Virginie: Bei dieser Diskussion geht es schon lange nicht mehr darum, was der Autor mit seinem Gedicht gemeint hat, das ist doch vollkommen unwichtig, schließlich ist es nur die Meinung eines Einzelnen. Die daraus entstandene Diskussion jedoch finde ich um einiges wichtiger.
    Warum geht ihr dann nicht in diesem Thread weiter diskutieren? Dafür ist er immerhin da

  3. #3
    Zitat Zitat von Virginie
    Warum geht ihr dann nicht in diesem Thread weiter diskutieren? Dafür ist er immerhin da
    Na ja ... einerseits hat das Gedicht diese Diskussion ausgelöst also ist es nur logisch, auch hier weiterzudiskutieren denn ansonsten würde man den Diskurs ja irgendwohin verlegen, wo die Basis fehlt und man kann gar nicht mehr die Gründe nachlesen, die überhaupt dazu geführt haben.
    Und außerdem ist der von Dir verlinkte Thread im Sumpf. ô_O

    Ach, und nebenbei gesagt gebe ich Cyberwoolf in allen Punkten Recht.

  4. #4
    Zitat Zitat von Ranmaru-kun
    Na ja ... einerseits hat das Gedicht diese Diskussion ausgelöst also ist es nur logisch, auch hier weiterzudiskutieren denn ansonsten würde man den Diskurs ja irgendwohin verlegen, wo die Basis fehlt und man kann gar nicht mehr die Gründe nachlesen, die überhaupt dazu geführt haben.
    Deswegen wäre ich auch dafür gewesen, diesen Thread abzusägen und als eigenen Thread irgendwo hinzustecken!

    Zitat Zitat von Ranmaru-kun
    Und außerdem ist der von Dir verlinkte Thread im Sumpf. ô_O
    HAST DU ETWAS GEGEN DEN SUPF????? }

    Zitat Zitat von Justy
    Was ist los? Leben wegschmeissen weil man verlassen wurde? Ich wurde noch gar nie beglückt. Was soll denn ich sagen? Schwer zu sagen. Ich werf es weg weil ich noch nie verlassen werden konnte?
    Entschuldige, aber den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht! Nur weil du nicht verlassen wurdest soll es ein Grund sein, dass du dich nicht schlecht fühlen kannst oder wie jetzt? Ich hab jetzt echt irgenwie ein Brett vorm Kopf!

  5. #5
    Zitat Zitat von Pursy
    Deswegen wäre ich auch dafür gewesen, diesen Thread abzusägen und als eigenen Thread irgendwo hinzustecken!


    HAST DU ETWAS GEGEN DEN SUPF????? }


    Entschuldige, aber den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht! Nur weil du nicht verlassen wurdest soll es ein Grund sein, dass du dich nicht schlecht fühlen kannst oder wie jetzt? Ich hab jetzt echt irgenwie ein Brett vorm Kopf!
    Nicht schlecht fühle ich mich doch gar nicht. Aber auch nicht gut.
    Aber wie du schon sagtest: Von Nichts kommt Nichts. Und dadurch kann nicht einmal das Negative kommen, aber auch nicht etwas positives. In meiner Situation musst du zwar nie heulen, kannst dich aber auch nie freuen. Und das ist der Grund wieso ein "verlassener" sich nicht schlechter fühlen muss als ich. Trotzdem machen sie immer so ein Theater.
    Und wegen sowas suizid... das ist IMHO der einzige unverständliche Grund denn ich je haben werde. Liebe ist vergänglich und es ist nur dann wirklich vorhanden wenn es reflektiert wird. Und irgendwo kannst du das nicht mehr reflektieren wenn ein Reflektor ausgefallen ist. Aber damit muss man halt leben. Andere habens viel bodenständiger und das ist für die reiner Hohn. Grundsätzlich bei den ganzen Storys gilt: Man hat sich etwas angeeignet was nicht selbstverständlich (wie selbstverständlich es ist weiss ich sehr gut) ist und muss lernen loszulassen. So geht es nicht wenn man seine Flossen nicht vom Gut was keines ist wegkriegt da es vergänglich ist.

    Geändert von Justy (08.11.2005 um 03:10 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von Justy
    Nicht schlecht fühle ich mich doch gar nicht. Aber auch nicht gut.
    Aber wie du schon sagtest: Von Nichts kommt Nichts. Und dadurch kann nicht einmal das Negative kommen, aber auch nicht etwas positives. In meiner Situation musst du zwar nie heulen, kannst dich aber auch nie freuen. Und das ist der Grund wieso ein "verlassener" sich nicht schlechter fühlen muss als ich. Trotzdem machen sie immer so ein Theater.
    Und wegen sowas suizid... das ist IMHO der einzige unverständliche Grund denn ich je haben werde. Liebe ist vergänglich und es ist nur dann wirklich vorhanden wenn es reflektiert wird. Und irgendwo kannst du das nicht mehr reflektieren wenn ein Reflektor ausgefallen ist. Aber damit muss man halt leben. Andere habens viel bodenständiger und das ist für die reiner Hohn. Grundsätzlich bei den ganzen Storys gilt: Man hat sich etwas angeeignet was nicht selbstverständlich (wie selbstverständlich es ist weiss ich sehr gut) ist und muss lernen loszulassen. So geht es nicht wenn man seine Flossen nicht vom Gut was keines ist wegkriegt da es vergänglich ist.
    So einfach kann man das aber nicht sagen... es ist etwas anderes, wenn man jemanden hat, den man sehr liebt und diese Person dann verliert. Deswegen sagt man ja auch, dass man den wahren Wert von etwas erst schätzen kann, wenn es weg ist.
    Deswegen fühlen sich Personen, die zwar jemanden anderen haben, besser, deswegen kannst du aber nicht sagen, dass es dann nicht so schlimm sein kann, wenn man verlassen wird, ja sogar verletzt.
    Das wäre genauso als würdest du sagen, dass es jemand ertragen können muss, wenn sein bester Freund/beste Freundin ihn hinter seinem Rücken über ihn lästert und ihn einfach hintergeht, obwohl man ihm doch so sehr vertraut hat. Dann müsstest du so tun, als wäre dir weder Freundschaft noch Liebe von bedeutung.
    Jemand, der wie du niemanden hat fühlt sich so zwar auf Dauer schlecht, aber jemand der verletzt wurde oder einfach verlassen wurde fühlte sich vorher gut und hat nun einen riesen Abgrund vor sich... Und der scheint manchmal tiefer, als er wirklich ist!
    BTW: Du wirst schon noch den richtigen finden!

  7. #7
    Das Gedicht erreicht beim ersten lesen nicht wirklich, bei mir einen Denkanstoß zu schaffen. Ausser vielleicht den üblichen "brrr, er könnte es in reinem Deutsch schreiben". Schade, verpasste Gelegenheit, vielleicht hat es wirklich potential.

    Dennoch: Es ist einfach etwas merkwürdig, und mir persönlich geht der Wechsel der Sprachen auf den Zeiger. Ich werd es kein zweites mal lesen.



    Zitat Zitat von Cyberwoolf
    Und eben deshalb müssen die Menschen rechtzeitig lernen, dass Selbstmord niemals eine Lösung ist. Vielleicht weiß ich nicht, wie die Menschen sich fühlen, doch ich weiß, dass man überhaupt nicht erst an Selbstmord denken sollte. Nur dadurch, dass man Suizid als das Unnatürliche, was es ist, hinstellt, kann man zeigen, dass Selbstmord eine Entscheidung ist, für die es niemals einen Grund geben kann.
    !
    Absolut richtig. Nur bedarf es einer gewissen Reife, um das auch zu verinnerlichen beziehungsweise zu erkennen. Ganz ehrlich: Als junger Mensch sieht man nicht immer die Bedeutung des Lebens. Ging mir jedenfalls damals so. Und ich kannte auch viele, die so gedacht haben. Es fehlte wohl das Ziel und die Richtung im Leben.

    Ich kannte auch Menschen, die sich selbst schmerzhaft verletzt haben, damit sie spüren, sie leben noch (DAS allerdings konnte ich nie nachvollziehen).

    Selbstmord? Nein, aber das Leben verlor an Wert, als ich meine wirkliche große Liebe an meinen damals besten Freund verloren hatte. Alles ging heimlich, irgendwann fand ichs raus, dass die was miteinander haben. Da "verlor" ich beide. Und ich hatte keine Angst mehr vor dem Tod. Mit 190 über die Autobahn als Führerscheinneuling.............. vollkommen unnötige Risiken! Ich fühlte mich eben alleine - alles aus und vorbei. Jetzt, ein paar Jahre später, kann ich nur den Kopf darüber schütteln und mich freuen, dass alles gut gegangen ist.

    Ergo? Denkanstoss: Es hängst auch von der gefühlten Lebensqualität ab. Und die ist äußerst Subjektiv. In Afrika sind viele Menschen unterversorgt, und trotzdem baut Mann eine Holzhütte, liebt seine Frau und die Kinder sind glücklich (wenn auch nicht wirklich satt).

    In Deutschland? Grundversorgung ist manchen eben nicht genug. Wenn die Basisziele erreicht sind (man möge hier die Bedürfnispyramide zitieren oder was man auch immer will), kommt die Selbstverwirklichung. Wer sich da wertlos und unbedeutend fühlt, kann auf dumme Gedanken kommen.

    Geändert von One winged Angel (07.11.2005 um 15:32 Uhr)

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