Ich verteidige Selbstmord nicht, sondern ich sage ganz deutlich aus, dass den Leuten, die ihn wählen, nichts anderes in diesem Moment blieb. Ich will mal sehen, wie du an ölverseuchte Seevögel, Mülltrennung oder das Ozonloch denkst, wenn es dir scheiße geht.

Natürlich stimmt deine Meinung, dass Selbstmord keine "Probleme" an sich löst, aber was, wenn man keine "Lösung" mehr kennt? Welchen Ausweg soll man dann nehmen? Ich bezweifle, dass Selbstmorde mehrfach Kurzschlussreaktionen sind, sondern Reaktionen, die sich lange aufbauen und wenn das Fass am Überlaufen ist, dann vollzogen werden. Ob das dann nun richtig oder falsch für die betreffende Person ist, hast weder du, noch ich, noch sonst einer zu beurteilen, sondern nur die Person selbst.