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Thema: Fsk

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Hyperion
    Zwar gilt die Bewertung natürlich nur für die geprüfte Version, aber aus kommerzieller Sicht kann dies z.T. sinnvoll sein, im Kino eine geschnittene Version zu zeigen, um mehr Zuschauer zu bekommen (da mit tieferer FSK jüngere Zuschauer auch ins Kino dürfen).
    Beispiel: Harry Potter 2. Durch die Prüfung der geschnittenen Version (und dessen Ausstrahlung im Kino) konnte mehr Geld verdient werden, da 6-11jährige auch ins Kino durften.
    Aus meiner Sicht ist dies bedenklich, dass Filme geschnitten werden, damit Leute ihn sehen dürfen, die eigentlich gar nicht die Zielgruppe ist.
    Hm, da hast du wohl gerade ein schlechtes Beispiel gewählt^^" Ob es dir passt oder nicht, HP2 hat eindeutig (zumindest von der Seite der Produzenten her) die Zielgruppe ca. 8 bis 14. Auch wenn die neueren HPs immer brutaler werden und auch immer mehr Erwachsenen ansprechen, so ist doch HP1 und HP2 eindeutig Filme mit Kindern als Zielpublikum (dort gibt es auch am meisten Geld zu holen).

    Mir kann das alles egal sein, die Schweiz hat einen eigene Prüfstelle und bis jetzt (mit einer Ausnahme) sind alle Filme sowohl im Kino wie auch auf DvD immer ungeschnitten und meistens zusätzlich schon für Jüngere zugelassen (viele Filme sind ab 14, die in Deutschland ab 16 sind).

    Peace Ikarus

  2. #2
    Zitat Zitat von Ikarus
    Hm, da hast du wohl gerade ein schlechtes Beispiel gewählt^^" Ob es dir passt oder nicht, HP2 hat eindeutig (zumindest von der Seite der Produzenten her) die Zielgruppe ca. 8 bis 14. Auch wenn die neueren HPs immer brutaler werden und auch immer mehr Erwachsenen ansprechen, so ist doch HP1 und HP2 eindeutig Filme mit Kindern als Zielpublikum (dort gibt es auch am meisten Geld zu holen).
    Das Beispiel ist perfekt.
    Den Produzenten zu fragen (sofern er ökonomisch genug denkt), ab wann der Film zugelassen werden sollte, ist in etwa so, als ob man Bill Gates fragen würde, welches Betriebssystem das beste sei.

    Rowling ist hingegen der Meinung, dass ihre Bücher in etwa dann zugelassen werden, wie alt Harry im Buch ist (Geburtstag kurz vor Schulbeginn). Kritiker haben sie damals ausgelacht, da kaum jemand glaubte, dies könnte funktionieren. Demnach wäre HP2 (das Buch) ab ca. 12 Jahren. Die Vorlage ist also weit weg von einem FSK6 und die Handlung ist nicht stark verändert, so dass eigentlich nicht etwas anderes als FSK12 herauskommen sollte.

    Dass nachher (in Deutschland) geschnitten wurde, hat nur ökonomsiche Gründe. Film (uncut) und Buch haben eine ältere Zielgruppe als FSK6 und der nächste Wert ist nun einmal FSK12.

    Aus meiner Sicht ist es auch nicht sinnvoll, die Bücher (besonders die neuen) an Kindern unter 10 zu geben. Die Diskussionen über die FSK in den HP-Filmen finde ich deshalb lächerlich. Schliesslich weiss man ja schon lange, welchen Inhalt die Filme haben werden. Offensichtlich hat es den Eltern (und den Medien) nicht interessiert, was die Kinder eigentlich lesen, aber wenn dann der Film ins Kino kommt...

    Zitat Zitat
    Mir kann das alles egal sein, die Schweiz hat einen eigene Prüfstelle und bis jetzt (mit einer Ausnahme) sind alle Filme sowohl im Kino wie auch auf DvD immer ungeschnitten und meistens zusätzlich schon für Jüngere zugelassen (viele Filme sind ab 14, die in Deutschland ab 16 sind).
    Welche Ausnahme?

    Es gibt mehrere Prüfstellen, da die Alterbeschränkung kantonal geregelt ist (in SG sogar auf Gemeinde-Ebene). Deshalb ist die Zulassung auch je nach Ortschaft unterschiedlich; einige Kantone lassen Jugendliche/Kinder zu, welche 2 Jahre jünger sind, wenn ein Erwachsener dabei ist.

    u.a. aus diesem Grund sind die Filme auch ungeschnitten, da nicht jede Region andere Versionen zeigen kann (hohe administrative Kosten für den Verleiher). Auf der anderen Seite wird generell selten geschnitten. In meinem Umfeld ist es auch so, dass die Eltern auch wissen, was ihre Kinder schauen wollen (und erlauben bzw. verbieten). Dies könnte u.a. auch ausschlaggebend sein, dass die Filme ungeschnitten kommen. Den Begriff "Index" kennen in der Schweiz nur wirkliche Film-Freaks.

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