Letzten Endes wird sicher jeder seinen eigenen Weg finden - aber ich denke, gerade für einen Anfänger (und an die richtet sich dieses Tutorial ja in erster Linie) ist es hilfreich zumindest mal einen groben Überblick zu haben, was es bei einem ausgewogenen Spielkonzept alles zu bedenken gibt.Zitat von Daos-Mandrak
Da ist im Grunde durchaus was dran, allerdings denke ich, dass der durchschnittliche Maker-Anfänger generell dazu neigt, sich zu überschätzen, was den Umfang seines Spieles angeht. Bevor also jemand am Ende zwar 50 Charakterprofile vor sich liegen hat, aber keinen Bock mehr auf die Umsetzung des Spiels, weil ihn der Berg an Arbeit den deren Umsetzung erfordert (z.B. Interaktion der Charaktere untereinander;Reaktionen von NPCs wenn X in der Party ist) förmlich erschlägt, wäre ein allgemeiner Hinweis darauf, dass man es mit der Zahl der Hauptcharaktere nicht übertreiben soll, durchaus eine sinnvolle Sache.Zitat von Daos-Mandrak
Wenn der Macher eines Spiels sein Handwerk noch nicht versteht (und wiederum: wir sprechen hier von einem Anfänger, der im Normalfall nicht auf große Erfahrungen im Geschichtenerzählen verfügt) besteht zudem die große Gefahr, dass er, wenn er sich denn eine zu große Zahl von Charakteren zumutet, diese nicht überzeugend oder detailliert genug darstellt. Sei es, dass wichtige Ereignisse/Charaktereigenschaften/etc. weglässt, weil er der irrtümlichen Meinung ist, der Spieler wirds schon rausfinden, oder weil er schlicht und einfach den Überblick verloren hat - letzten Endes schadet das dem Endprodukt, das der Spieler frustriert in die Ecke pfeffert, weil er nicht mehr durchblickt.
Da ist es IMO sinnvoller, sich für den Anfang auf einige wenige Hauptcharaktere zu konzentrieren, um diese richtig rüberzubringen. Für die epischen Werke mit 50-Mann-Party ist immer noch Zeit, wenn man sein Handwerk beherrscht und über Tutorials hinausgewachsen ist![]()






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