Ergebnis 1 bis 20 von 30

Thema: Tutorial: Konzept zur Erstellung einer eigenen Welt

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Im großen und ganzen ist das ganze nett gemacht und man sieht, dass du dir Mühe gegeben hast. Als Inspiration ist das Tutorial bestimmt für einige Leute ganz nett, aber ich persönlich finde es weniger hilfreich.

    Das liegt zum einen daran, dass sich das ganze wie ein Handbuch zum Storyschreiben ließt. Aber ich denke, dass jeder seine Story selbst konzepieren sollte und jeder seinen eigenen Weg findet um eine Geschichte aufzubauen.
    Der zweite Punkt, der mich erheblich stört, sind deine eigenen persönlichen Wertungen. Beispielsweise, dass du Tabuthemen festlegst. Vampire werden zwar bereits oft verwendet, aber das ist kein Grund kein Spiel mehr darüber zu machen. Im Gegenteil. Mich überzeugen die wenigsten Vampirspiele und ich würde es sehr willkommen heißen ein professionelles Vampirspiel zu zocken in dem neue Ideen vorkommen. Ergo heißt das, dass ein Thema, das schon jeder kennt nicht langweilig sein MUSS.

    Als weiteres Beispiel gibst du an, dass man nicht mehr als 7 Charaktere nehmen soll. Eine (aus meiner Sicht) hirnrissige Regelung. Schau dir Suikkoden an. Über 100 (!) Charaktere. Das Spiel basiert sogar darauf. Baldurs Gate2 mit ca. 15 Charakteren. Es gibt genügend Umsetzungsmöglichkeiten für größere Partygruppen.

    Nur mal so als Beispiele, ich habe gerade nicht viel Zeit und wollte das wenigstens mal kurz angemerkt haben.

  2. #2
    Zitat Zitat von Daos-Mandrak

    Als weiteres Beispiel gibst du an, dass man nicht mehr als 7 Charaktere nehmen soll. Eine (aus meiner Sicht) hirnrissige Regelung. Schau dir Suikkoden an. Über 100 (!) Charaktere. Das Spiel basiert sogar darauf. Baldurs Gate2 mit ca. 15 Charakteren. Es gibt genügend Umsetzungsmöglichkeiten für größere Partygruppen.
    Das hat schon seinen Grund. Ich wollte nicht, dass man bei diesem Punkt zu viele Nebencharas erstellt. In der Regel hat ein Spiel nicht mehr als 2 oder 3 Hauptcharas und ich rede jetzt wirklich nur für absolute 100% Schlüsselcharas. Wenn ich jetzt sagen würde: macht alle Hauptcharas die euch einfallen und jemand will es wie Suikkoden machen (also 100 Charas erfinden), wobei noch nicht einmal die Hauptgeschichte steht, wird das sehr schnell unübersichtlich und auch kritisch, da dann die Wahrschenilichkeit steigt, gewisse Charaktertypen mehrmals zu machen.
    Bei diesem Punkt geht es ausschliesslich darum, die Schlüsselpersonen zu entwerfen, weitere Partymitglieder, Subbosse, Freunde und Verwandte. etc kommen erst unter dem Punkt "Nebencharaktere".

    Das erfinden der Personen, die nicht gerade den Helden wiederspiegeln, werden also erst während dem eigentlichen Entwerfen der Story vorbereitet.

    Es hat also durchaus einen Grund, man soll sich nicht zu sehr auf die Charaktere versteifen, bevor man nicht den HQ hat.

    Noch zu den Vampiren: Es stimmt, dass es durchaus wünschenswert wäre, dass auch ein andereres erfolgreiches Vampirspiel rauskommt, aber jetzt mal ehrlich: Dieses tutorial ist für Anfänger und Fortgeschrittene gedacht und für die Gruppe ist einfach nicht ratsam, sich das schwerste vom schweren vorzunehmen: ein Spiel, dass den Kult von VD2 gleichsetzen kann (sonst wird es ja nichtmal beachtet). Deshalb sind Vampire für alle, die die Hilfe dieses tuts in Anspruch nehmen ein Tabuthema.


    Peace Ikarus

  3. #3
    Zitat Zitat von Daos-Mandrak
    Das liegt zum einen daran, dass sich das ganze wie ein Handbuch zum Storyschreiben ließt. Aber ich denke, dass jeder seine Story selbst konzepieren sollte und jeder seinen eigenen Weg findet um eine Geschichte aufzubauen.
    Letzten Endes wird sicher jeder seinen eigenen Weg finden - aber ich denke, gerade für einen Anfänger (und an die richtet sich dieses Tutorial ja in erster Linie) ist es hilfreich zumindest mal einen groben Überblick zu haben, was es bei einem ausgewogenen Spielkonzept alles zu bedenken gibt.
    Zitat Zitat von Daos-Mandrak
    Als weiteres Beispiel gibst du an, dass man nicht mehr als 7 Charaktere nehmen soll. Eine (aus meiner Sicht) hirnrissige Regelung. Schau dir Suikkoden an. Über 100 (!) Charaktere. Das Spiel basiert sogar darauf. Baldurs Gate2 mit ca. 15 Charakteren. Es gibt genügend Umsetzungsmöglichkeiten für größere Partygruppen.
    Da ist im Grunde durchaus was dran, allerdings denke ich, dass der durchschnittliche Maker-Anfänger generell dazu neigt, sich zu überschätzen, was den Umfang seines Spieles angeht. Bevor also jemand am Ende zwar 50 Charakterprofile vor sich liegen hat, aber keinen Bock mehr auf die Umsetzung des Spiels, weil ihn der Berg an Arbeit den deren Umsetzung erfordert (z.B. Interaktion der Charaktere untereinander;Reaktionen von NPCs wenn X in der Party ist) förmlich erschlägt, wäre ein allgemeiner Hinweis darauf, dass man es mit der Zahl der Hauptcharaktere nicht übertreiben soll, durchaus eine sinnvolle Sache.
    Wenn der Macher eines Spiels sein Handwerk noch nicht versteht (und wiederum: wir sprechen hier von einem Anfänger, der im Normalfall nicht auf große Erfahrungen im Geschichtenerzählen verfügt) besteht zudem die große Gefahr, dass er, wenn er sich denn eine zu große Zahl von Charakteren zumutet, diese nicht überzeugend oder detailliert genug darstellt. Sei es, dass wichtige Ereignisse/Charaktereigenschaften/etc. weglässt, weil er der irrtümlichen Meinung ist, der Spieler wirds schon rausfinden, oder weil er schlicht und einfach den Überblick verloren hat - letzten Endes schadet das dem Endprodukt, das der Spieler frustriert in die Ecke pfeffert, weil er nicht mehr durchblickt.
    Da ist es IMO sinnvoller, sich für den Anfang auf einige wenige Hauptcharaktere zu konzentrieren, um diese richtig rüberzubringen. Für die epischen Werke mit 50-Mann-Party ist immer noch Zeit, wenn man sein Handwerk beherrscht und über Tutorials hinausgewachsen ist

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •