mascot
pointer pointer pointer pointer

Ergebnis 1 bis 20 von 413

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Zitat Zitat
    Sieh's so, Selbstmord ist einfach eine Problemlösung. Sie hat nur den Haken, dass sie endgültig ist - wobei man als Toter sowieso nichts mehr bereut.
    Richtig! Was daran liegt, dass man gar nicht mehr die Möglichkeit hat, irgendetwas zu fühlen. Schonmal drüber nachgedacht, dass es ein Toter vielleicht bereuen würde, wenn er es könnte? =_= Alle, die ich kenne und die es überstanden haben, sind früh darüber, ausnahmslos. Und teilweise waren die Gründe bei diesen Menschen bitterernst.
    Zitat Zitat
    Warum weiterleben und auf Zwang seine Probleme zu lösen versuchen, wenn man die Hoffnung schon verloren hat?
    Wenn man die Hoffnung verloren hat, stirbt man. Da müssen wir nicht mehr über Selbstmord diskutieren, denn bei Menschen ohne Hoffnung ist es selbstverständlich, die würden auch nicht mehr (hier) darüber reden, weil sie sich nichts mehr erhoffen. Wenn aber der Mensch auf der Brücke auch nur eine Sekunde lang daran denkt, weiterzuleben, oder wenn man auch nur ein einziges Mal daran zweifelt, dass das Leben nichts mehr für einen bereit hält, hat man noch Hoffnung, Und dann sollte man beginnen, die Gründe für die scheinbare Hoffnungslosigkeit zu suchen. Ich habe übrigens noch nie jemanden ohne Hoffnung kennengelernt, was meienr Meinung daran liegt, dass sie alle tot sind. Wer auch nur ein einziges Mal zweifelt, hat noch Hoffnung. Wer nicht, mag sich gern umbringen. Aber redet euch nichts ein. >_> Wer hier über Selbstmord spricht, hat btw. noch Hoffnung, schließlich hofft er, Antwort auf seine Fragen zu finden.
    Zitat Zitat
    Ab dem Zeitpunkt, ab dem man ernsthaft einfach alles beenden will, kann man das Leben nicht mehr wertvoll nennen.
    Ja, wenn man keien Hoffnung mehr hat, ja. Wobei ja niemand weiß, was der Tod ist, rein wissenschaftlich gesehen ist das Leben selbst dann noch wertvoll, weil besser als der Tod. (Besser teuflisch vernichtende Empfindungen als gar keine) das ist aber wieder nüchtern.

    Zitat Zitat
    Naja ich würde meinen s du nicht einfach sagen kannst ob jemand nüchtern mit diesem Tema umgeht oder nicht da du nicht wissen kannst welche erfahrungen mit Selbstmord oder Selbstmordgedanken hier von einigen schon gemacht wurden.
    O_o Bitte lies, was ich geschrieben hab, musste bei der Antwort grad selbst nochmal schaun, das mein Account nicht gehackt wurde. o.o
    Davon abgesehen, dass ich es von vielen weiß (darum gehts aber nicht), ist nüchtern oder emotional nichts subjektives. Wenn ich die Sache rein psychologisch und wissenschaftlich betrachte, ist es nüchtern, wenn ich Emotionen hinzunehme, nicht mehr. Du sagst es sei feige, was sehr pauschalisiert ist. Was ist mit jemandem, der den ganzen Tag nur von allen geschlagen und getreten wird, der keine Freunde hat und auch sonst nichts, das ihn ernsthaft interessiert. Seine Ideale sind nicht vorhanden, Träume hat er eh nicht mehr, weil er desillusioniert ist. Und doch lebt er Tag für Tag mit Sorgenfalten im Gesicht vor sich hin, lässt sich schlagen und später mobben, bleibt ewig alleine und macht nichts in sienem Leben. Am Ende stirbt er im Altersheim, ohne jemals auch nur im Ansatz glücklich gewesen zu sien. Ist das nicht auch feige?

    Du solltest nicht nur von deinem Erfahrungsstand ausgehen. Du kannst sagen, dass du es feige findest, aber es ist nicht feige. Obwohl ich diese Einschätzung in den meisten Situationen begrüße, ist es oft vollkommener Unsinn. Verstehst du, was ich mit nüchtern meien? Wenn jemand in einem kurzem Abstand alles verliert, das er hatte, spürt er unglaubliche Schmerzen, die ich selbst bspw. glücklicherweise noch nicht fühlen musste. Meinst du wirklich, er denkt darüber nach, ob das, was er tut, feige ist?
    Selbst wenn es das ist, hilft es nicht, wenn du das feststellst, denn für die miesten Leute ist Suizid keine nüchterne Sache.

    Du beleidigst mit diesem Spruch nur die, die es überstanden haben, dadurch, dass sie an eine feige Sache gedacht haben. Denk bitte bitte bitte erst nochmal länger drüber nach, und antworte dann erst. danke~
    Geändert von La Cipolla (18.05.2006 um 15:40 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von La Cipolla
    Richtig! Was daran liegt, dass man gar nicht mehr die Möglichkeit hat, irgendetwas zu fühlen. Schonmal drüber nachgedacht, dass es ein Toter vielleicht bereuen würde, wenn er es könnte? =_= Alle, die ich kenne und die es überstanden haben, sind früh darüber, ausnahmslos. Und teilweise waren die Gründe bei diesen Menschen bitterernst.
    Das kann er aber nicht, ergo gilt dieser Aspekt nicht. Ich glaube dir ja, dass deine Bekannten jetzt froh darüber sind, aber wären sie gestorben, würde das auch keinen Unterschied mehr machen (außer für die Hinterbliebenen - aber ich stelle hier das persönliche Wohl über das der Mitmenschen).

    Zitat Zitat
    Wenn man die Hoffnung verloren hat, stirbt man. Da müssen wir nicht mehr über Selbstmord diskutieren, denn bei Menschen ohne Hoffnung ist es selbstverständlich, die würden auch nicht mehr (hier) darüber reden, weil sie sich nichts mehr erhoffen. Wenn aber der Mensch auf der Brücke auch nur eine Sekunde lang daran denkt, weiterzuleben, oder wenn man auch nur ein einziges Mal daran zweifelt, dass das Leben nichts mehr für einen bereit hält, hat man noch Hoffnung, Und dann sollte man beginnen, die Gründe für die scheinbare Hoffnungslosigkeit zu suchen. Ich habe übrigens noch nie jemanden ohne Hoffnung kennengelernt, was meienr Meinung daran liegt, dass sie alle tot sind. Wer auch nur ein einziges Mal zweifelt, hat noch Hoffnung. Wer nicht, mag sich gern umbringen. Aber redet euch nichts ein. >_> Wer hier über Selbstmord spricht, hat btw. noch Hoffnung, schließlich hofft er, Antwort auf seine Fragen zu finden.
    Eben, wer keine Hoffnung mehr im Leben sieht, bringt sich um und das ist meiner Meinung nach auch zu vertreten. Wo ist da jetzt das Argument?

    Zitat Zitat
    Ja, wenn man keien Hoffnung mehr hat, ja. Wobei ja niemand weiß, was der Tod ist, rein wissenschaftlich gesehen ist das Leben selbst dann noch wertvoll, weil besser als der Tod. (Besser teuflisch vernichtende Empfindungen als gar keine) das ist aber wieder nüchtern.
    Also ich bin lieber erlöst, als zu leiden. Weiß ja nicht, ob du für die Euthanasie bist, aber hier ist es das gleiche: Besser sterben als tagtäglich immense Schmerzen zu verspüren (ganz egal, ob diese von seelischer oder körperlicher Natur sind).

  3. #3
    Zitat Zitat von Lucian
    Das kann er aber nicht, ergo gilt dieser Aspekt nicht.
    Kannst du nicht mit hundert-prozentiger Sicherheit sagen. Auch wenn ich das selbe vermute, man kann es nicht sicher sagen, bis man nicht selber tot ist. Bis auf, dass man dann wohl das Problem hat, lebenden Menschen nicht mehr viel mitteilen zu können.
    Abwesend.

  4. #4
    Zitat Zitat von Dingsi
    Kannst du nicht mit hundert-prozentiger Sicherheit sagen. Auch wenn ich das selbe vermute, man kann es nicht sicher sagen, wenn man nicht selber tot ist. Bis auf, dass man dann wohl das Problem hat, nichts mehr zu lebenden Menschen mitteilen zu können.
    Damit hast du Recht, aber dann können wir gleich auch davon ausgehen, dass nach dem Tod in jedem Fall ein wunderbares Paradies wartet, in dem uns alle Wünsche erfüllt werden und wir nie wieder Sorgen haben - ebenso wahrscheinlich und unwahrscheinlich wie die Idee, nach dem Tod etwas zu bereuen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •