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Provinzheld
Tja, es ist eben leichter, anderen ihre Schwächen vorzuhalten, als sich selbst zurückzuhalten, richtig?
@Lock:
Du müsstest doch eigentlich wissen, dass Du mit solchen Texten rein gar nichts erreichst. Du hilfst weder anderen, noch Dir selbst. Es ändert sich rein gar nichts. Die Leute tun sich immer noch leid, und Dich wird es nach wie vor nerven.
Du bist doch selbst auf dem "have fun"-Trip, also warum regst Du Dich über Dinge auf, die für Dich von so geringer Relevanz sind? Ein bisschen Toleranz gegenüber den Gefühlen anderer kann nicht unbedingt schaden.
Ich geb Dir schon recht, viele Menschen haben schon wegen Kleinigkeiten und Banalitäten Selbstmordgedanken und versinken in tiefem Selbstmitleid, obwohl genau das das einzige ist, was ihnen wirklich im Wege steht. Von Seiten der Vernunft gesehen ist das nicht besonders clever. Aber in bestimmten Situationen setzt die Vernunft nunmal aus, und wenn das passiert, kann es kein Mensch der Welt einfach abschalten.
Vielleicht ist es keine ideale Lösung, sich bei fremden in einem Forum auszuheulen, aber wenn es einem Menschen Erleichterung bringt - warum eigentlich nicht? Weil es albern ist und andere nerven kann? Na und?
Ich bin selbst dafür, eher mit Menschen zu reden - direkt zu reden, nicht über digitale Hilfsmittel -, um damit seine Probleme zu lösen, aber das kann nunmal nicht jeder. Zumdest nicht zu jeder Zeit.
@Selbstmordgedanken:
Ich glaube, die meisten Selbstmordgedanken, gerade von Jugendlichen, sind eher ein Hilferuf an sich selbst und an andere. Das drückt sich bei manchen Menschen nunmal so aus. Dass es die meisten Menschen (glücklicherweise) trotzdem nicht tun, ist sicherlich kein Zeichen von Inkonsequenz, und vielleicht auch nicht immer ein Zeichen von Angst vorm Sterben selbst, sondern das Ergebnis der letzten vernünftigen Gedanken, die neben dem Suizidgedanken noch überlebt haben. Was passiert nach dem Tod? Mit einem selbst? Mit der Familie? Kann es danach wirklich wieder besser werden? Und wessen Leben wird durch den eigenen Tod eventuell für immer zerstört?
Egal, wie unglücklich eine Person sein mag, der Selbstmord ist nicht der Ausweg, für den ihn viele halten. Und ich bezweifele auch ganz stark, dass er, wie ganz viele Menschen offenbar glauben, der einfachste aller Auswege aus der Verzweiflung ist. Wer so denkt, macht sich zu wenig Gedanken über die möglichen Konsequenzen.
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