Weil im Sumpf die Beiträge nicht gezählt werden.
Weil im Sumpf die Beiträge nicht gezählt werden.
Es gibt glaube ich auch eine familiäre Häufung von suizidalen Handlungen; das schließt auf eine genetische Komponente. Und mit Suizid hängt auch eine Unterversorgungen von Serotonin im präfrontalen Cortex zusammen.
Auch wenn manche versuchen durch Selbstmord Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, finde ich es bedenklich, welche Methode man wählen, um sie zu erhalten...
Freie Wahl den Tod zu bestimmen... Ich weiß nicht, wie frei man Menschen bezeichnen kann, die aufgrund ihrer aktuellen Probleme einen Suizid anstreben. Würde nicht ein Fehlen der Probleme den Wunsch nach Suizid ausschließen?
ja glaube ist auch so, auch wenn ich die genauen Prävalenzzahlen nicht mehr weiß und ich kann meine Unterlagen auch nicht finden. Borderliner haben auch noch ein hohes Suizidrisiko.Zitat
The tabula of human nature was never rasa and it is now being read.
-- William D. Hamilton, 1997
@Nigthmare:
Hm ich lasse es jetzt mal deinen text zu zitieren, sonst wir das hir nen bischen lang.
Siehst du zum einen sagst du ich könne keinen subjektiven Bezug herstellen. Ist es dir jemals in den Sinn gekommen, dass man auch einen subjektiven Bezug herstellen kann ohne selbst betroffen zu sein? Ich denke du kannst dir nich vorstellen wie es ist, neben jemanden zu sitzen, die dir offen ins gesicht sag, sie will nicht mehr. Und so von depressionen zerrüttelt ist, dass du mein näheren überlegen nur noch denkst. OMG wie konnte es soweit kommen.
Ich denke ich muss da Lysandros Recht geben, ich seh das genau so. Diese Form des Selbstmords wird durch depressionen hervor gerufen. Du musst eines Beachten: Jemand hat ein Problem und die Frage ist, wie der damit um geht. Er kann das alles auf sich schieben. Er kann es dem andern zu schieben oder damit abschließen. Zu welchem gehörst du? Ich denke wir können uns kein Urteil darüber erlauben, was schwach und was normal ist. Depressionen hat man vll mal. Aber auf einen längeren Zeitraum, kann das zu einer ernsthafen Krankheit führen und ich denke das ein zu schätzen liegt nicht in unseren Möglichkeiten.
Aber mal zurück zu der oben genannten Person. Würdest du ihr ins Gesicht sagen: Jeder hat probs warum machste son Aufstand? Ich denke nicht oder?
Also wollt ihr mal was richtiges hören!!!
Ich denke, also ich denke wenn jeder Mensch richtig doll überlegt und richtig den Kopf anstrengt dann weiß er im prinzip schon die Anwort ob selbstmord gut oder schlecht ist! Versteht ihr, die die selbstmord vorhaben sind sich bewusst was sie machen, selbstmord ist eine dramatisierte form von unzufriedenheit! Habt ihr schonmal abends wenn ihr im Bett lagt, den Fernseher angemacht rumgezapt und seit dann auf sowas wie stern TV gelandet? Thema, eine richtig richtig fette Frau, so und und wenn man sowas sieht dann ist das schon seeeeeeeehr schlimm und halt wenn man nicht mal annähernt in so einer schlimmen situation steckt und dann an selbstmord denkt, ist es einfach nur sowas von lächerlich. Deprissionen hin oder her.
Ich rede ausschließlcih über menschen die nicht unbedingt von anfang an an eine krankheit gelitten haben oder so nä!
When Keeping it real goes wrong. <---![]()
Geändert von Tommykn (15.01.2006 um 17:30 Uhr)
@Daltaforce: Ich sprach von keinem realen Bezug.
Aber mal abgesehen davon...
...widersprichst du dir damit selbst...Zitat
Oh, doch. Sehr wohl sogar. Erst recht bei der Anhäufung dieser sogennanten Gründe.Zitat
Ich wurde auch jahrelang in der Schule gemobbt, na und? Da muss man durch. Wir alle wählen unsere Lebensweise und Methoden um mit den Problemen des Alltags fertig zu werden. Der eine heult sich halt die Seele aus dem Leib, andere wiederrum gehen in Therapie und der Glückliche hat sie halt erst gar nicht. Wer hierbei nicht versteht mitzugehen, muss selbst sehen wo er bleibt, aber mir im nachhinhein nicht vorheulen es hätte für ihn keine Alternative gegeben.
... aus ebenjenem Grund besteht mein gesamter Freundeskreis heutzutage aus, ein Glück, selbstständig denkenden und handelnden Personen.
Es geht nicht darum herauszufinden wer der Verursacher seiner persönlichen Probleme ist, denn damit löst man sie erst recht nicht. Es geht auch gar nicht darum wie man mit Problemen umgeht denn jeder Umgang dazu sollte doch vorallem Lösungsorientiert sein. Viele von denen stammen Diffus jeglicher Verantwortlichkeit und wer an denen zu Bruch geht hat in meinen Augen eine eher zu unselbstständige Erziehung genossen als dass ebendiese so maßgebend erdrückend wären und bedarf, so oder so, dringends Hilfe. Es gibt Therapien gegen zu geringes Selbstbewusstsein. Wer diese nicht wahrnimmt um im Rahmen seines Elends seine "Würde" vor jenen zu behalten die ihn doch in ebendiesen Zustand trieben, ist auch nicht mehr zu helfen. Vorallem da diese Maßnahmen logisch, und niemals definierend sind...
Es sind doch stets nur unsere emotionalen Belangen, die uns zu der oder der Handlung antreiben, findest du nicht? Freiheit ist im Rahmen unserer eigenen Antriebe stark relativ anzusehen.Zitat
MfG
Nigthmare
Ich frage mich schon einige Zeit, ob du mir zustimmst oder nicht, oder ob deine Aussage einfach keinen Zusammenhang zu meiner hat.Zitat von Nigthmare
"Ich weiß nicht, wie frei man Menschen bezeichnen kann, die aufgrund ihrer aktuellen Probleme einen Suizid anstreben." "Freiheit ist im Rahmen unserer eigenen Antriebe stark relativ anzusehen." -> Um genau das geht es! Ich würde einen Suizidgefährdeten angesichts der für ihn nicht bewältigbaren Probleme, als weniger frei bezeichnen oder man könnte auch die Innenperspektive nehmen und sagen, er ist aufgrund des sozialen Drucks und der damit verbundenen emotionalen Reaktionen weniger frei, als jemand der diese nicht hat.
The tabula of human nature was never rasa and it is now being read.
-- William D. Hamilton, 1997
Nja ich denke das ist deine persönliche Einstellung, allerdings könnte ich nicht mit dem gedanken klar kommen, dass ich noch was hätte tun können. Wenn ich dem (so wie du) sowas ins gesicht sagen würde.
Nun gut, dass ist deine Meinung und klar Respektiere ich das. Was meintn der Rest dazu? Sieht der das genau so? Oder anders?
Diese Umstände greifen doch nicht nur Suizidgefährdete. Gänzlich viele unserer "körpereigenen Antriebe", welche stets unsere emotionale Reaktion antreiben, schrenken, oder erschweren vielleicht auch nur, die Anzahl unserer freien Entscheidungen ein. Wenn wir Hunger haben essen wir. Wenn wir Durst haben trinken wir. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht den Kontakt mit anderen. Wenn wir verliebt sind, schweifen unsere Gedanken unbändig um betreffende Person. Jede dieser Dinge sagt unsere nächste Reaktion unter berücksichtigung des eigenen Intellekts, des sozialen Stands und des momentanen psyschichen Standes vorher.Zitat
Genuso wie ich vorhersagen kann dass auf kurz oder lang, abhängig der von euch zur verfügbar stehenden Zeit, ihr auf diesen Beitrag eingehen werdet, schlicht weil ihr etwas hier findet, dass euren eigenen Vorstellungen, Überzeugungen oder eurem besserem Wissen widerspricht. Natürlich, auf gleichem Wege könntet ihr dass hier auch gekonnt ignorieren, da es dafür jedoch keinen Grund gibt, werdet ihr viel eher dem Pfad folgen dass auch nur im geringstem eurem Interrese entspricht. Der Einfluss unseres Unterbwusstseins treibt uns dazu an oder vielleicht das dringende Bedürfnis, dies und das zu tun, denn wir sehen ja dass unsere Behandlung in Kindertagen massgebend für unsere Entwicklung und Entscheidungen heutzutage ist. Daher ist der freie Wille als etwas sehr relatives anzusehen.
Niemand kann auf freiem Willen depressiv, glücklich oder einem alles egal sein. Es sind stets die Umstände, die einem dazu antreiben. Einzig eine langefristige Umstellung der Lebensart kann das ändern. Aber das beschreibt doch so nett, von was ich rede: Ist die Fläche, auf der wir glauben freie Entscheidungen zu treffen, wirklich so groß?Zitat
Ach, und jetzt freu ich mich schon auf die behlehrenden Beiträge.![]()
MfG
Nigthmare
Ich würde eher von einem Kontinuum sprechen, als wie von einer Dichotomie. Es geht hierbei nicht um eine Anzahl, sondern um eine je von der Situation abhängige Freiheit. Automatismen, starke Emotionen sind auf der einer Seite zu sehen, während eine willentlich herbeigeführte Handlung ohne gegenläufiger Tendenzen auf der anderen Seite zu sehen ist. Jemand, der kurz vor dem Suizid steht, ist weniger frei als jemand, der nicht davor steht. Freier Wille ist relativ, deswegen kann ich das auch behaupten. Er ist nicht absolut, weil ein Suizidgefährdeter weniger die Möglichkeit hat davon Gebrauch zu nehmen, als jemand ohne Suizidgefahr. Ich verstehe nicht, warum du mir das immer umfangreicher erklären willst...? obwohl ich eigentlich außer bei der Divergenz bezüglich Kontinuum und Dichotomie derselben Meinung bin.Zitat von Nigthmare
The tabula of human nature was never rasa and it is now being read.
-- William D. Hamilton, 1997
Niemand verbietet dir dich umzubringen, aber angesichts dieser Tat wäre es wohl besser einen Therapeuten aufzusuchen, da das menschliche Einschätzungsvermögen, wann das Leben wirklich nichtmehr lebenswert ist, doch relativ leicht zu trüben ist.
MfG
Nigthmare
Ein Therapeut redet dich meist schön und nach einigen Tagen hat man wieder diese Gedanken. Ich weiß manchmal nicht warum die Leute Selbstmord als grausam ansehen. Ob es eine Erlösung für Leute wäre, die durch eine bestimmte Krankheit ständig Depressionen bekommen oder es einfach nicht mehr aushalten, hat man sich bisher als Frage nicht gestellt.Zitat von Nigthmare
Ich sehe es als eine schlechte Lösung an aber was ist wenn man zu diesem Problem keine andere Lösung findet?![]()
Also wenn ich da kurz was einwerfen darf: Ecstasy!
Ähm, nee. Ich meinte eigentlich einwerfen im Sinne von widersprechen.
Also. (Verdammt wie kann so ein Post noch ernst genommen werden >.> aber manche Dinge müssen eben mal gesagt werden)
Kant "verbietet" dir sehr wohl - HEY die Vögel sind zurück!* - ähm, Kant "verbietet" dir sehr wohl, dich selbst umzubringen ^^ das haben wir gerade in Ethik, er meint, dass das Leben niemals als Mittel zum Zweck missbraucht werden sollte. Das eigene Leben ist nämlich ein Selbstzweck. Er widerspricht damit der Tatsache, dass es für einen Menschen nur wichtig ist, dass er glücklich wird. Denn genau in diesem Falle müsste der Mensch sich umbringen, wenn er unglücklich ist, da er durch seinen Tod "glücklich" werden kann.
Wie gesagt, das Leben ist allerdings kein Mittel zum Zweck, deswegen hält er Selbstmord für moralisch verwerflich.
Das nur so am Rande. Es gibt schon Leute, die zumindest versuchen, dir den Selbstmord zu verbieten... fragt sich nur wieviel Einfluss ein Toter auf dich hat, was diese Entscheidung betrifft
Apropos, ist der Threadersteller eigentlich noch aktiv? Der meldet sich gar nicht mehr, schade eigentlich.
*) Wow, hier flog gerade ein RIESIGER Schwarm von Vögeln DIREKT am Fenster vorbei, das sah vielleicht krass aus O_O
Ja so am Rande ich bin noch am Leben was mich selbst ein wenig verwirrt, ich persönlich versuchte mich letztes Jahr einmal selbst umzubringen nämlich mir die Pulsadern mit Rassierklingen auf zu schneiden und genau aus dem Grund wie Kant es schon sagte aus dem Grund des Unglücklich seins! Es ist leider so und ich denke immer noch ganz oft an selbstmord,........Zitat von Schattenläufer
Naja, wenn man an solche Gedanken kommt, dann sollte man sich sagen: " Für was Umbringen, du stirbst sowieso irgendwann, also mach das Beste aus dem Leben, mit welchem Weg auch immer... "Zitat von M.Sepi
[FONT="Tahoma"][/FONT]
Zu dem Thema Selbstmord hätte ich da noch was zu sagen.
Erst vor kurtzem gab es einen Toten in meiner Familie,ich fand das eigentlich nicht so schlim und ich habe auhc keine Träne für ihn vergossen denoch dneke ich das es besser für ihn gewäsen wäre es nicht zu tun.Naja,...von wem ich rede fragt ihr euch? Von meinem Opa,...er konnte es nicht ertragen das meine Oma ihn verlies...er hat ihr auch gedroht das er sich umbringen wird usw...nun meine Oma hörte nicht auf ihn und ist ausgezogen,...dann hat er sich zu erst mal betrunken bis zum geht nicht mehr und hat sich dann nun ja wie soll ich sagen,...er hat dann einfach selbstmord begonnen.Er ist vor seinen gefühlen davon gelaufen,...er konnte warscheinlich dem schmerz nicht mehr stand halten.Im grunde genommen aht er es auch verdient..ich weiß es klingt hart und ihr werdet warscheinlich auch denken ich sei richtig fies.das bin ich aber nicht.Mein Opa hat es wirklich verdient,den Tot...er hat nähmlcih kurtz vorher seine eigene Ehefrau(Oma) erwürgen wollen was er auch beinahe vollbracht hätte.Mit seiner alkoholfahne die er da hatte wär es ihm auch nicht schwer gefallen.
Doch eines find ich richtig schlim bei dieser Sache,er hat sich den gnadenschuss verpasst als ich geburtstag hatte,...-.-* das muss man sich mal vorstellen.
Ich finde immer noch das Tot keine lösung ist,...ich wette jeder denkt oder hat schon mal daran gedacht,...selbstmord zu begehen.
Ach du meine Güte. Also sowas ist nun wirklich sehr taktlos. Ist doch wirklich die Entscheidung der Großmutter.
Naja, ich hab jedenfalls meine Meinung geändert. Ist wirklich eine blöde Idee sich umzubringen. Lösungen für die (meisten) Probleme gibt es schließlich immer ... man muss sie nur finden.
tja, ich schon wieder mal... x)
naja, ich hatte wiedermal eine depressive Phase (und das mit 16, ich bin n Psycho Oo) in der ich auch mal wieder viel über dieses Thema nachgedacht habe...
und ich hab mich an etwas erinnert, was ich so gut es irgendwie ging aus meinem Gedächtnis verbannt hatte. Ich habe es bereits einmal versucht, und nur dank eines guten Freundes sitze ich nun hier und schreib hier in das Forum. Nur dank ihm kann ich heute sagen, dass ich eigentlich glücklich mit meinem Leben bin, auch wenn's einige Tiefs gab, aber die gibt es immer, die wirds auch immer geben... Nur dank ihm weiß ich nun, dass es in meinem Leben Leute gibt, die sich Sorgen um mich machen, obwohl sie mich teilweise garnicht kennen. Oder nur wenig.
Damals hab ich ziemlich viele Schlaftabletten geschluckt, weiß nicht wie viele es waren, 2 Packungen, à 15 oder 20 Stück. Ich weiß es nicht mehr. Dieser gute Freund hat mich dann gefunden und mir n Brechmittel gegeben, naja, und er hat mich so gerettet... wenn man's so sagen will, ich seh's so...
hin und wieder frag ich mich 'verdammt, warum hast du das getan, warum muss ich durch all die Sch***e hier immer und immer wieder durch??!' und dann gibt es so Momente wie vorhin, wo ich merke, dass ich Leuten helfen kann, was ich nicht könnte, wenn ich nicht mehr hier wäre... klar, vielleicht hätten sie andere Leute gefunden, die ihnen zugehört hätten, aber in diesem Fall bin ich es...
Naja, was ich eigentlich nur sagen will ist, dass ich schon so oft über Suizid nachgedacht habe, ich werde es wohl auch noch einige Male machen, aber ich bin mir zumindest im Augenblick ziemlich sicher, dass ich immer wieder zu dem Ergebnis komme, dass es sich lohnt irgendwie weiter zu machen... und wenn man sich an irgendwelche Strohhalme klammert, von einem 'Event' zum nächsten hangelt, was weiß ich... das ist das was ich nun mache, bis ich einen 100%-tigen Grund finde, weiter zu machen...
vielleicht ist meine kleine husky ja schon mein Grund... kann durchaus sein...
Done
Wie wahr, wie wahr.
Das mache ich eigentlich auch so. Irgendeinen Sinn muss das Leben schließlich haben und bis ich ihn endlich gefunden habe, setzte ich mir immer neue Ziele um wenigstens etwas zu haben, auf das ich mich freuen kann, wenn ich es geschafft habe. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie geben mir doch das Gefühl, dass ich selbst, von mir aus etwas schaffen kann. Und sie bringen mich stückchenweise vorwärts.Zitat von ~QuestGirl~