Geschmackssache.Zitat von La Cipolla
Das ist es doch grade. Selbstmordgedanken sind ein Zeichen dafür, etwas am eigenen Leben zu ändern. Und im Gegensatz zum Großteil der Menschen, der sich immer nur über alles beschwert, könnte man bei sich selbst anfangen. SIch mit Leuten treffen, die man mag, mit ihnen chatten, usw, halt die Flucht aus der Einsamkeit nach hinten (bei mir was Gutes.Zitat
). Oder aber eine Welt um sich aufbauen, welche die Einsamkeit akzeptiert. Das wäre die Flucht nach vorn (Auch positiv, wenn auch streitbar). Oder aber vor sich hinleben und unglücklich sein, immer an Selbstmord denken und sich sagen, wie schlecht es einem geht und wie traurig man ist. Ich kenne irgendwie keinen, der versucht hat, sich umzubringen und jetzt noch froh drüber ist.
Stell dir einen Traum vor, aus dem du nicht mehr aufwachst. Du hast keine Möglichkeit, über ihn nachzudenken, du merkst ihn nicht mal mehr. Und es gibt die Gewissheit, dass man nie wiederaufwacht, aber selbst über diese Gewissheit kann man sich nicht ärgern. Du hast doch die Shadowrun-Geschichte gelesen. Cyberarme haben keine Pulsschlagadern.Zitat
Heißt, Suicid-Gedanken sind ein Beweis, dass wir noch Menschen sind und keine gefühlslosen Maschinen oder Hunde.
Letztendlich darf man einfach nicht die Ursachen der Probleme verdrängen, es liegt immer an einem selbst. Wenn die Welt schlecht ist, muss man sich eine andere suchen. Und wenn man stark religiös ist, kann ich den Selbstmord hier nachvollziehen, wenn auch nicht verstehen.
hm Tod ist nicht mal ein Traum, er ist die Negation jeder Wahrnehmung, auch jeder unbewussten. Wenn das Gehirn tot ist, kann man nichts mehr wahrnehmen. Heilslehren mögen etwas anderes predigen, aber ich halte mich da lieber an das, was ich erfahre und orientiere mich nicht an irgendwelche Spektulationen, um mir den Gedanken an einen Tod zu versüßen.
Einen Sinn im Leben muss man sich schon selbst suchen oder man hat einfach keinen. Denn wieso sollte man einen Sinn brauchen; ich halte das für einen Irrglauben. Wir sind da aufgrund der Evolution und Adaptation hat uns zu dem gemacht, was wir sind; unsere Verhaltensprogramme sind dazu ausgelegt, uns fortzupflanzen. Wenn dem so ist, sollten wir einfach diesem Sinn und Zweck entsprechen.
es gibt sogar eine evolutionäre Theorie über den Selbstmord von de Cantanzaro:
"Suzid tritt dann am häufigsten auf, wenn ein Individuum eine dramatisch verringerte Fähigkeit aufweist zu seiner inklusiven Fitness beizutragen. Anzeichen dieser dramatisch reduzierten Kapaziät zur Fitness beinhalten Aussichten auf schwache zukünftige Gesundheit, chronische Gebrechlichkeit, Schande oder Misserfolg, schlechte Chancen in Bezug auf erfolgreiche heterosexuelle Partnerschaften und die Annahme, eine Belastung für die eigene genetische Familie zu sein. Unter diesen Bedingungen erscheint es zumindest plausibel, dass die Weitergabe der Gene eines Individuums ohne das Individuum selbst eine bessere Chance hätte. Wenn jemand eine Last für seine Familie darstellt, so leidet die Reproduktion der Familie und daher auch die Fitness der Person als Ergebnis ihres Überlebens."
aus Buss, D. M. (2004). Evolutionäre Psychologie (S. 143). München: Pearson Studium.
Man diese nun kritiklos hinnehmen oder eine andere Perspektive einnehmen; jedoch finde ich sie interessant.
The tabula of human nature was never rasa and it is now being read.
-- William D. Hamilton, 1997
Dito. o.o Äußerst interessant sogar.Zitat von Lysandros
Gnah, schon der zweite Einzeiler in diesem Thread von mir. Gomen.
"@Lone: Fang mit Argumentieren an, und wenn das Thema noch so doof ist!!!11elf >_<"
Das is nich dein ernst, oder? Abgesehen davon dass ich das aus irgend nem Grund in dem Thread schonmal gemacht habe, finde ich dass es da nix zu argumentieren gibt!
Wenn mich hier ein TE fragt: "Selbstmord? Ja? Nein?" sag ich nööö, und da brauch ich keine Argumente für, wers braucht tut mir leid!
All you maggots
Smoking fags out there on on Hollywood Boulevard
You should´ve never trusted Hollywood
You should´ve never gone to Hollywood
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And wave them like you just don´t care
"...und Zauberer stinken!"
ALLESZitat von Lonegunman81
das ist zwar jetzt nen bisschen unübersichtlich, aber ich hab mir nochmal gedanken gemacht.
sterben tust du automatisch am ende deines lebens, also warum der natur ins handwerk pfuschen?
Geändert von so und so (30.01.2006 um 15:41 Uhr)
"wenn ich tot bin, kann ich endlich relaxen"
Sorry, aber ich glaub so langsam bin ich dem hiesigen Forenalter endgültig entwachsen. lol
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Hey, besser als "Sephie ist mein Geliebter und Kleinkinder gehören ermordet!!111!! Weiß Sephie es gesagt hat!!!"Zitat von Lonegunman81
OK., mal langsam. Gut? Homsexualität ist Grund für Selbstmord? Jeez, der Herr ist ein homphober NAZI! Das würde, btw bedeuten, dass Frauen nach der Menopause die höchste Selbstmordrate überhaupt haben müssten. Sie sind biologisch ja nutzlos und die Natur würde sich durch ihre Entsorgung einen Gefallen tun.Zitat
Geändert von Ianus (29.01.2006 um 20:44 Uhr)
Das bestätigt mich.Zitat
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Wer der Meinung ist, nichts wert zu sein, sollte sich zu was "Wertvollem" machen, wie auch immer. Natürlich braucht man da Willenskraft, ne?
Ich find den Threadnamen ja auch abschreckend dämlich, aber man kann doch hier nicht verallgemeinern, wenn man die Leute nicht kennt.Zitat
Ich werd mich hier jetzt raushalten, is irgendwie doof. <.<
Ich glaube, der Forscher hat eher den Umkehrschluss gezogen: Nämlich statistisch gesehen ist die Suizidrate bei Homosexuellen höher und das wäre eine Erklärung dafür. Ich kenne aber leider nicht die Zahlen bei zeugungsunfähigen Heterosexuellen. Du hast aber auch auf die inklusive Fitness vergessen; Frauen nach der Menopause als auch Homosexuelle tragen sehr wohl zur inklusiven Fitness bei. Bei Genen geht es nicht nur um Individuen.Zitat
Und erfolgreiche Parnerschaft würde ich nicht als ewig währende Zweisamkeit deuten, sondern es geht nämlich um die inklusive Fitness, also Nachkommen zeugen.
"Suzid tritt dann am häufigsten auf, wenn ein Individuum eine dramatisch verringerte Fähigkeit aufweist zu seiner inklusiven Fitness beizutragen."
es tritt am häufigsten auf; dabei geht es nicht um Wertung! Es geht um statistische Maße.
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-- William D. Hamilton, 1997
Sterben heißt für mich meine Belohungung einfahren für das schreckliche Leben was ich bisher hatte, das Leben in dem ich Perosnen gesehen habe die ich liebte und trotzdem haßte dadurch dass sie meine Liebe nicht erwiderten, sie es wußten und dann auch noch dumme Sprüche brachten like "schön dich wieder zu sehen" während aus meinem haß nur heruas ich nur hätte sagen können sowas wie fahr zur Hölle!
Ich haße euch ja ich haße euch, ja euch nein dich ich haße dich X....!Weißt du weswegen? Wenn nicht bist du stinkint dumm,....aber es ist wie alles andere im Leben egal!
...! Jetzt habe ich grade eine Ich-hasse-die-Welt-Phase, in der ich am liebsten alle anderen umbringen würde, und dann das. In dem Fall wäre die Belohnung für die anderen unangebracht. Also muss ich mich doch selbst töten. Ja, das ist zur Zeit eine super Idee! Aber dann sind die anderen mich los (ich seh sie schon Freundentänze aufführen) und den Triumph will ich ihnen auch nicht gönnen. Ach, verfluchte Zwickmühle!Zitat von M.Sepi
Mord, Selbstmord... bei dir klingt das wie fehlgeleitete Aggressionen auf was weiß ich. Vielleicht solltest du dir darüber Gedanken machen und nicht ob Mord oder Selbstmord eine Lösung dafür ist.Zitat von purpelkiss
Menschen können oft nicht zeigen, was sie empfinden, aber es reicht im Prinzip schon eine Person, von der man glaubt, dass man ihr etwas bedeutet. Ich kenne deine Situation nicht, aber ein Leben ist nie leicht und die einen habens leichter, die anderen weniger. Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen und schlussendlich kommt es auf einen selbst an, was man aus dem Leben macht. Wenn man nicht an irgendwelche religiöse Vorstellungen glaubt und auch wenn man daran glaubt, würde ich es trotzdem nicht darauf ankommen lassen, dann hat man nur dieses eine Leben und es ist wenigstens einen Versuch wert, sich das Leben so zurecht zu biegen, dass es lebenswert ist. Andere kann man nur schwerlich verändern und bei einem selbst ist auch nicht leichter, aber erst wenn man tot ist, kann man sagen, man ist gescheitert.Zitat
Der Tod ist keine Belohnung, er ist das Ende. Der Tod wird dich auch nicht belohnen, er nimmt dir dein einziges Leben weg, das du hast.
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-- William D. Hamilton, 1997
...! Hast ja recht.Zitat von Lysandros
Ansichtssache.Zitat von Lysandros
Zeit für Optimisten: Eventuell gibt es ja doch ein Paradies.
hm aber im Paradies bist du tot... dort kannst du auch nicht mehr Leben. Da das Gehirn für jegliche Wahrnehmung in allen Modalitäten zuständig ist und das genauso verwest wie der Rest des Körpers, kann man nachher nichts mehr wahrnehmen, da man es nicht mitnehmen kann. Mit Persönlichkeit sieht auch schlecht aus, man kann sie ja schon während des Lebens verändern oder sie wird verändert, wie beim berühmten Beispiel Phineas Gage. Für die ihn nicht kennen: http://en.wikipedia.org/wiki/Phineas_GageZitat von purpelkiss
Wenn man es aber mitnehmen könnte, würde ich mich lieber schnell töten oder töten lassen, ich möchte ja nicht als schwer dementer alter Mensch im Paradies herumwandeln; ein Pflegefall im Paradies lol so stell ich mir wirklich das Paradies vor... Jedoch als gesunder junger Mensch so lässt es sich sicher eine gewisse Ewigkeit aushalten.
Wenn ich jedoch nach dem Tod nichts nichts mehr wahrnehmen sollte, dann habe ich mein Leben dafür eingesetzt und ich hab bis noch nie jemanden gesehen, der es so einfach wieder bekommen hat. Und selbst wenn es sowas wie Wiedergeburt geben sollte, hat auch nur ein minimaler Teil der Menschheit etwas davon, dier sich an das alte Leben erinnern kann und selbst da kann man es nicht wiederbeleben.
Mal allgemein warum sollte es einem Gott, wenn es ihn gibt, interessieren, ob da von ihm kreierte Wesen im Paradies herumlaufen? In letzter Zeit darf er sich sicher über mehr demente alte Menschen erfreuen, da die Alterspyramide stark ansteigt.^^
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-- William D. Hamilton, 1997
Das mag ja auf den Körper zutreffen, aber woher willst du wissen, dass man da nichts mehr wahrnimmt? Vielleicht lebt dort der Geist weiter oder man wird nicht auf die Erde, sondern in das Paradies wiedergeboren. Ich meine, wäre doch immerhin möglich. Beweisen kann es schließlich niemand.Zitat von Lysandros
und was ist der Geist? Wahrnehmung ist auf die Sensorik beschränkt und die geht zwangsläufig mit dem Tod des Körpers unter; was einzig bleiben könnte ist ein körperloser Geist, ein menschenloser. Um dir zu veranschaulichen, wie schnell unsere Wahrnehmung gestört werden kann, denk einfach an eine Hinrblutung, die deine primären visuellen Areale (V1 bis V3) zertört und schon hast du eine kortikale Blindheit, d.h. obwohl deine Augen in einem perfektem Zustand sind, kannst du dennoch nichts sehen, nur Bewegungen wahrnehmen, der MT ist ja noch intakt, Farben teilweise auch (V4). Sagen wir, wir entfernen bilateral die Hippokampi und schon hast du eine anterograde Amnesie, die so stark ist, dass du nichts mehr Neues lernen kannst, bis auf implizite Gedächtnisinhalte.Zitat von purpelkiss
Gehen wir davon aus, dass der Tod sämtliche Körperfunktionen außer Funktion setzt, inklusive Gehirn, was bleibt dann schon übrig?
Wir könnten bezüglich deiner Wiedergeburtstheorie sicherlich länger diskutieren, gehört aber nicht in diesen Thread. Ich frage mich aber, was den Menschen, seine Identität ausmacht und ob die wiedergeboren wird. Und was heißt es wiedergeboren zu worden, wenn man keine Ahnung davon hat, wiedergeboren zu werden? Für mich bedeutet das, man wird nicht wiedergeboren. Für mich besteht mein ICH-Sein, aus einem vergangenem Ich und einem antizipierten zukünftigem Ich und dem gelebten Jetzt-Ich. Wenn ich nicht wissen würde, wer ich in der Vergangenheit war, würde ich einen großen Teil meiner Identiät verlieren. Und wer sagt mir, dass ich im Paradies noch zukünftige Ereignisse antizipieren kann, wenn ich eine "Ewigkeitsschleife" drinnen bin?
Ich glaube auch, dass wir vielmehr an diesem Körper gebunden sind und auch mit ihm verbunden, als sich jede Religion, jeder Mensch eingestehen würde. Und auch wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, dieses Leben hier auf Erden bekommt man nie wieder zurück. Selbstmord mit der Hoffnung auf ein Paradies ist etwas für Waghalsige, wie ein Lottospiel, nur dass einem da selbst das Glück nicht helfen kann.
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-- William D. Hamilton, 1997
Keks? Vodka? Irrenhaus?Zitat von M.Sepi
Bahnhof!
All you maggots
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