Ok Dhan, mein Eindruck wird dich erdrücken... ich finde es.... gut!

Mal im Ernst, ich echt verdammt gut geschrieben und, auch wenn es komisch klingt, sogar Vorstellbar. Zum einen das Spiel mit den Charakteraussagen und ihren wahren Meinungen, besonders bei Luzifer, der zwar das Paar darum beneidet, was es fühlt, aber nur weil es dies jetzt fühlt... sehr interessante Sichtweise, und eigentlich bis zum Ende offen.
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Seit Anbeginn der Existenz hatte er nur Glück empfunden. Über Tausende, über Millionen von Jahren nur Glück. Wenn eines den Verstand zermürbt, dann dies.
Er konnte weder weinen noch lachen oder etwas tun, was dazu äquivalent wäre. Er war nur noch benommen. Die Menschen. Wie er sie bewunderte. Könnte er sein Wissen und seine Macht aufgeben, er hätte es getan.
Das ist irgenwie meine Lieblingsstelle... die reibt sich zwar mit den eigentlichen Vorstellungen von Luzifer und so, aber die Vorstellung, dass wir durch zuviel Glück und Zufriedenheit jeglichen Empfindungen gegenüber abstumpfen könnten, ist für mich noch nie so gedacht gewesen... vor allem wenn man sonst an die "Ewigen Liebe" und "Ewiges Glück" denken.
Diese Geschichte regt zum denken an und das Ende bringt zwar eine plötzliche, aber konkret vertrettbare Wendung wieder.
Ich finde es jedenfalls ziemlich genial!