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Original geschrieben von DamienX
Sollte eine Geschichte gleich im vollen Geschehen starten?
genau das. natürlich wäre es nicht mehr das selbe, wäre das in allen RPGs so, aber imho ist es doch eher die ausnahme und deshalb gefällt es mir so.
ich finde es stinklangweilig, wenn alles ruhig beginnt, zum beispiel in einer stadt wo alles friede freude eierkuchen ist und man auf die reise geschickt wird oder so.
ich meine genausowenig, dass der plötzliche anfang nur aus einer FMV bestehen soll und es danach in-game doch ruhig anfängt (FF8, obwohl das intro endgenial war ^^).
ich habe es am liebsten, wenn man als spieler gleich am anfang in eine völlig neue, ungewohnte situation geworfen wird, mit der man zunächst nichts anfangen kann. es wird auch nicht einfach erklärt, worum es geht. der spieler muss einfach erstmal machen, alles weitere kommt später. es dürfen anspielungen gemacht, aber nicht einfach ausgesprochen werden, was es damit auf sich hat. ich liebe das gefühl, gleich zu beginn in die extreme zu gehen und erst später die lösung zu bekommen. mir geht es dabei darum, dass das das interesse des spielers weckt und ihn gleich zu beginn zum weiterspielen ermutigt, weil man doch eine antwort auf diese fragen haben möchte.

solche anfänge sind bei mir u.a. in FF6 und 7 gewesen. genau so, wie ich es gern habe ^^ gleich action oder mystery oder beides ...
speziell in FF7 diente es dazu, ein wenig zu klären, worum es geht. dass shinra den planeten ausbeutet, dass rebellen dagegen kämpfen etc.. wie wäre der anfang sonst geworden, wenn nicht gleich "bombing mission" und "makou reactor" gespielt werden würde, wo es besonders bei letzterem einem eiskalt den rücken runterlaufen kann. wie arm wäre das denn gewesen, würde avalanche vom hauptquartier aus starten ? so wie es ist, wird man in das spiel "hineingeboren".

in FF8 wäre das beispielsweise so, wäre die "attack on dollet" mission der anfang gewesen.

versteht mich nicht falsch, ich meine auch kein FFX mit blitzball turnier, denn das bekommt man ja von anfang bis "ende" mit. ich möchte etwas, das schon im gange ist, wenn man gerade auf "new game" geklickt hat. ich könnte mir z.b. eine stadt vorstellen, von der man ein bewohner ist und die gerade von feindlichen mächten angegriffen wird, zu fallen droht. eine art traumatisches erlebnis. und man muss eben irgendwie aus dieser stadt fliehen, mit freunden, die einem ein wenig über die angreifer erzählen (natürlich nicht so, als wenn der charakter nichts darüber wüsste, aber eben so, dass der spieler klar informationen da herausfiltern kann).

es muss auch nicht zwingend action sein. in einem FF6 war es imho eher ein wenig gruselig aufgemacht mit der esper und so ^^
es kommt meiner meinung nach nur darauf an, dass es ein spielerisches erlebnis ist, das einem im gedächtnis hängen bleibt. völlig egal, wie das spiel später wird, kann man dann sagen "DAS war mein erster eindruck" ...

das genaue gegenteil von dem, wie ich es mir wünsche, wäre zum beispiel grandia oder kingdom hearts. andere spiele, die mehr oder minder diesen forderungen entsprechen wären etwa vagrant story oder im miniformat auch Seiken Densetsu (FFA/MQ) ...

btw., cooler thread

btw.², die leute sind meiner meinung