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Kämpfer
@Frosch
Ja, hast Recht. Ich werde sie mal etwas überarbeiten (die Geschichten sind ja ziemlich alt, damals war mein Schreibstil noch etwas komisch). Das mit dem Kinderbuch ist keine schlechte Idee, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich werde mal sehen, ob ich das mache.
So, ein paar weitere Geschichten:
Kapitel 4: Die Schatzsuche
Wieder einmal ist der Tag in Buschkatzdorf sonnig. Sonnig? SONNIG??? Überhaupt nicht! Es ist dunkel draußen und dicker Schnee fällt auf die Wiese. Die armen kleinen Katzen wissen nicht, dass es Schnee ist. In Buschkatzdorf ist das nämlich der erste Winter überhaupt. Die Kätzchen denken, es wird eine ewige Eiszeit werden. Mietz musste Schnee schippen. Das fand sie sehr gemein. Doch plötzlich sah sie eine Karte im Schnee liegen. Darauf stand: „ Hallo, ich bin Kapitän Holzbein vom Schiff U.S.S GURKE. Ich habe hier in Katzenland meinen Schatz versteckt, mit vielen wertvollen Sachen! Wenn du ihn finden willst, beginnt die Suche beim Katzamala, dem Wasserfall. Doch zuvor musst du durch Katzianischen Urwald, dort verstecke ich den nächsten Hinweis! “
Ohne zu zögern machte sich Mietz auf den Weg! Im Urwald war es trotz Winter heiß, doch die Vorfreude auf den Schatz war groß. Mietz kam in ein kleines Dorf. Sie dachte, ihr Revier gut zu kennen. Aber dieses Dorf hatte sie noch nicht gesehen. Die Dschungelkatzen empfingen Mietz freundlich, und brachten sie zum Empfang ins Schloss der Dschungel-Katzen-Königin.
Die Königin sah ziemlich gruselig und furchterregend aus. Aber sie war freundlich gesinnt. Sie trug eine prachtvolle Blätterkrone, hatte schmale Augen, wie ein Chinese und ihre Krallen waren immer ausgefahren. Die Königin wurde von den Eingeborenen auch als „ seltene Schönheit “ bezeichnet. Mietz und sie erzählten lange. Die Königin erzählte, dass in der Nähe riesige, wunderschöne Blumen wachsen, und dass sich Mietz diese mal anschauen sollte.
Bald verabschiedete sich Mietz und ging weiter. Sie ging zu einer dieser besagten Blumen. Und als sie ankam, staunte sie: Sie waren wunderschön und ganz lila. Doch ein Blatt einer Blume war weiß und leicht gelb, und fühlte sich aber auch gar nicht wie Blume an. Dieses „ Blatt “ war lose und gehörte nicht dazu. Mietz nahm es. Es war ein Blatt Papier. DIE NÄCHSTE NAHRICHT VON HOLZBEIN! Darauf stand: „ Gut, du hast den nächsten Hinweis gefunden. Beim Wasserfall findest du einen Knopf, den musst du drücken! “. Mietz befolgte die Anweisung und ging zum Wasserfall, fand den Knopf und drückte ihn. Das Wasser verwandelte sich in Gold. Mietz wollte es packen, aber es verschwand wieder. In diesem Moment erschien der Geist von Holzbein, dem Piraten und sagte: „ Du warst wohl einer der Gierigen! Tja, nix is mit Gold! Ich habe dich reingelegt. Meinerzeit war ich Meister der Streiche. Und selbst heute, als Geist, veräppele ich gern noch welche. Hihihihiii!" Mietz griff sich an den Kopf: ,,Ohje, und ich bin darauf reingefallen." Der Geist kicherte und verschwand.
Nun ging sie wieder nach Hause und erzählte es ihren Freunden.
Kapitel 5: Wandermietz spielt Gitarre
Der Winter in Katzenland will kein Ende nehmen. Wandermietz wanderte mal wieder durch den Katzenwald, wo sie dem sprechenden Baum begegnet ist. Sie wollte ihn besuchen, doch sie hörte in der Ferne eine Gitarre. Sie folgte dem Geräusch. Da sah sie es: Ein Konzert! Oben auf der Bühne spielte ein Kätzchen Rockgitarre.
„ Das will ich auch machen! “ sagte sich Wandermietz. Sofort rannte sie zurück. Im ihrem Häuschen war aber keine Gitarre, und so war Wandermietz enttäuscht. Doch da sah sie Holz, Schnüre und ein paar Nägel. Ob man daraus eine Gitarre machen konnte? Sie bastelte ewig daran, schraubte hier und da einmal, schliff das Holz, und spannte die Saiten (na ja, eher die Schnüre). Als sie ihr fertiges Werk betrachtete, war sie stolz auf sich, da es so toll gelungen war. Nun wollte sie zur Probe darauf spielen. Sie nahm die Gitarre in die Pfoten und zupfte sanft eine Saite. Doch sie wollte ihren Ohren nicht trauen. Anstatt ein wohlklingendes „Zoing“ zu hören war, krächzte die Gitarre laut: KROAKIRAKEOEKR!!!
Kein Wunder, auf ein paar Schnüren kann man nicht spielen, nur auf echten Saiten. Wandermietz war enttäuscht und wollte die Gitarre zum Fenster hinauswerfen, doch da kam plötzlich die halbe Buschkatzdorfbevölkerung und staunte über dieses sonderbare Geräusch. Sie fragten: „ Wandermietz, hast du gerade solche Töne von dir gegeben? “ „ Ja, aber es klang furchtbar, nicht? “ „ Überhaupt nicht! Wandermietz, du hast gerade eine neue Musikart erfunden. “
„ Wirklich? Ich werde diese Musikart Krächzer nennen. “ Und so konnte Wandermietz öfters auf der Bühne ihre Musikart Krächzer spielen. Und ihr Traum ging in Erfüllung.
Kapitel 6: Der Dieb
Nun ist der tiefste und verschneiteste Winter in Katzenland. Mauki sitzt mit ihren Freunden am Tisch und gemeinsam essen sie Abendbrot. „ Mmmh, Hirsebrei ist mein Leibgericht!“ loben die Freunde das Essen. Draussen ist es ziemlich dunkel. Der Schnee fällt. Aber man kann noch die Lichter der anderen Häuser sehen. Mauki`s Freunde wollen diese Nacht bei ihr übernachten. Nach einer Weile hören sie plötzlich ein lautes Krachen an der Haustür. KRACH!!! Sie springen vor Schreck in 10 Meter Höhe. „ Was war das? “ „ Ich weiß es nicht.“ „Oooh, ich habe Angst! “. Aber Mauki erzählte ihnen, dass es sicher nur wieder dieser freche Kater Klaus vom Nebenhaus ist, der immer mit den Schneebällen gegen die Türen schießt. Das beruhigte alle und sie setzten ihr gemütliches Abendmahl fort. Nach geraumer Zeit schepperte es plötzlich im Nebenzimmer. KLONG!!!
Erneut schossen Mauki und ihre Freunde vor Schreck in die Luft, Mauki sogar vollständig an die Decke. Autsch! „ W...w...was war das denn jetzt wieder? “. Eigentlich war die Tür zum Nebenzimmer abgeschlossen. Wie sollte da jemand reinkommen? Sie hörten außerdem noch das Knarren eines Tisches. Die drei Freunde hielten vor Angst die Luft an. Alles war nun still. Jemand musste im Nebenzimmer durch das Fenster hineingekommen sein. Dumpfe Schritte waren zu hören. Bomm...bomm...bomm...bomm. Sie näherten sich der Tür, die zum Raum führte, wo Mauki und die ihre Freunde saßen. Kurz vor der Tür hörten die Schritte auf. Man konnte hören, dass jemand in einer Schublade wühlte. Kurz darauf hörte man einen Fensterriegel klacken und der “Jemand“ verschwand auf nimmer-wieder-sehen. „ Ob das ein Dieb war?“ fragte sich Mauki.
Da man sich nun sicher war, dass der “Jemand“ nicht mehr im Haus ist, öffnete man die Tür zum Nebenzimmer, wo die Geräusche zu hören waren. Sie öffneten nur einen Spalt und schoben langsam ihre Köpfchen hindurch, sicherheitshalber. Alles war wie immer. Die Kommode stand an ihrem Platz, der Tisch war in Ordnung, die Schubladen geschlossen. Ja, und nur das Fenster, das stand noch offen. Mauki ging hin, machte es zu und sprach dabei, fast flüsternd:
„Es sieht nicht so aus, als ob jemand hier gewesen wäre...“. Ihre Freunde stimmten zu und meinten, dass es nun Zeit wäre, ins Bett zu gehen. Während sie die Treppen in Maukis Zimmer hinaufgingen, ging den drei Freunden die sonderbaren Geräusche nicht mehr aus dem Kopf. Dabei hatte Mauki doch alles fest abgeschlossen...außer dem Fenster. Darüber wollten sie sich aber jetzt nicht mehr Gedanken machen, weil sie sich im Bett zusammen noch etwas vorlesen wollten.
Sie machten das Licht im Zimmer aus, als sie vom Vorlesen genug hatten. Nun war es so dunkel, dass man seine Pfote vor Augen nicht mehr sehen konnte. Und so schliefen sie und schliefen. Doch in der Nacht wachte Mauki wegen eines fürchterlichen Traumes auf. Sie konnte gar nicht mehr schlafen. Nach einer Weile scharrte es. Allerdings im unteren Stockwerk in der Küche. Mauki weckte ihre Freunde und zusammen gingen sie mit der Taschenlampe in die Küche unten. Alles war normal. Am Fenster war nichts. Doch da knatterte es an der Tür im Korridor. Und hast-du-nicht-gesehen schossen die drei dorthin. Die Tür war einen Spalt geöffnet worden...und zwar mit einem Messer. „ Oweh, oweh, “, weinten Maukis Freunde „ , nun wird es uns schlimm ergehen! “. Die drei versteckten sich hinter einem Tischbein. Die Zeit verging, bis plötzlich eine schwarze Gestalt sich durch die Tür quetschte. Ob dies nun der Dieb war? Er schlich sich in die Küche, öffnete den Ofen und den Kühlschrank und das Küchenfenster.
Obwohl Mauki es abgeschlossen hatte. Die Gestalt suchte zuerst den Kühlschrank ab, und ließ einen Joghurt, eine Cornflakes-Schachtel und eine Tafel Schokolade in den Mantel gleiten. Lautlos schloss die Gestalt den Kühlschrank wieder und machte sich nun am Ofen zu schaffen. Sie nahm eine Pizza und einen Kuchen daraus mit. Als die Gestalt nun einfach wieder du-mir-nichts-ich-dir-nichts durch das Fenster verschwinden wollte, flüsterte Mauki hektisch zu ihren Freunden: „ Jetzt oder nie! “ Mit einem Satz sprangen die drei auf den Dieb und brachten ihn zu Fall. „ Jetzt haben wir dich, du Übeltäter! „ sagte der eine Freund. Mauki zog dem Dieb die Maske vom Gesicht und zum Vorschein kam ein alter Kater. „ Los, erzähl! Warum tust du das!? “ „ Nur, wenn ihr bitte von mir runter geht! „ „ Na gut. “ Der alte Kater rappelte sich auf und erzählte: „ Ich bin Alois und gehörte einmal zu der reichsten Familie in Katzenland. Mein Vater war Graf und ich habe für mein Leben gern Streiche gespielt. Doch einmal war eine meiner Streiche anscheinend zu derb und ich wurde enterbt. Nun bin ich Dieb geworden und klaue, um etwas essen zu können. “
„ Du Ärmster! “ sagten die drei Freunde gleichzeitig. „ Aber du kannst doch mit bei mir wohnen! “ sagte Mauki, denn sie half gern anderen Katzen. So fand es für Alois doch noch ein Gutes Ende und Mauki hatte endlich einen neuen Freund!
Geändert von Agent Cat (26.10.2005 um 09:02 Uhr)
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