Ich finde es lächerlich, wenn man sich in der Schule "rebellisch" gibt. Natürlich gehört es zum Bildungsprozess dazu, auch mal anderer Meinung zu sein als der Lehrer und zu widersprechen, aber das hat mit "rebellisch" meinem Verständnis des Begriffes nach nichts zu tun.Zitat von Zora2
Es geht in der Schule immerhin um die eigene Zukunft, da ist es einfach nur dämlich, wenn man sein Potenzial für irgendeine Form von Blockadehaltung verschwendet. Man hat einfach nichts davon.
Selbst wenn dein Lehrer ein richtiges Arschloch wäre und dich abgrundtief hassen würde, es wäre ihm vollkommen egal, wie rebellisch du dich gibst. Er macht nur seinen Job. Wahrscheinlich würde es ihn sogar noch freuen, weil er seelenruhig zuschauen kann, wie du deine Note nach unten ziehst und dir deine Zukunft verbaust (und vielleicht ebenfalls als Sportlehrer endest ^^).
Außerdem verstehe ich unter "rebellieren" immer ein Verhalten, bei dem man die Ansichten seines Gegenübers ignoriert, ihm nicht zuhört und damit eine Verständigung unmöglich macht. Würdest du es wirklich gut finden, wenn sich jeder so verhalten würde?
Ich bin der Meinung, Lehrer ganz gut um den Finger wickeln zu können. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund halten mich alle Lehrer für einen netten, bescheidenen, klugen Jungen. Ob ich das bin, oder nicht, das ist vollkommen egal. Dass sie mich so einschätzen bringt mir nur Vorteile, also warum sollte ich das zerstören? Sie ebnen mir meinen Weg "nach oben". Soll mir recht sein. Wenn ich erstmal "oben" angekommen bin, kann es mir egal sein, was sie von mir denken. Dann stehe ich über ihnen und (Achtung, Metapher!) SIE müssen vor MIR kriechen. ^^
Schätzt mich jetzt aber bitte nicht falsch ein, das war nur eine theoretische Überlegung. Ich habe (zum Glück von Vielen) kein Interesse an (politischer) Macht. Vor mir braucht sich niemand zu fürchten. ^^

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