Zu meinem Scham muß ich mitteilen, daß ich das Musikvideo nicht kenne. Als Song fiction mag das dann vielleicht sogar so durchgehen. Aber eine Wende. Schwierig, sowas für eine Geschichte zu entwickeln, die man nicht selber geschrieben hat. Aber im Prinzip geht es ja immer darum, den Leser in irgendeiner Form zu überraschen. Versetz Dich in ihn hinein und überlege, was Du jetzt erwarten würdest, was passiert; und dann schreibe etwas anderes.
In dem Fall wäre es zum Beispiel interessant gewesen, das Mädchen auf die Seite der Soldaten zu schieben, denn das hätte ich persönlich während des Lesens nicht erwartet.
Prinzipiell hast Du recht, hin- beschreibt immer vom eigenen Standpunkt aus weg, her- zum Standpunkt aus hin. Meistens korrigiere und schreibe ich allerdings immer nach Bauchgefühl, und "hereinpassen" habe ich noch nie gehört ... von daher dachte ich, daß es -- unabhängig vom Standpunkt des Erzählers -- immer "hineinpassen" heißen müßte. Ich kann mich aber auch irren, müßte man mal nachschlagen.Zitat





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