Naja, ich würd's so oder so nicht einfach machen... Je nachdem, wie viel Erfahrung der Runner mit der Sache hat. Wenn man sich noch nie selbst hochgehoben hat wird man fiese Koordinationsprobleme haben - es ist schon ein Unterschied, ob man etwas von außen levitiert oder sich selbst, wo die Beobachtungsperspektive ganz anders ist.
Wenn andererseits der Runner sich darauf spezialisiert hat, in der Luft akrobatische Levitationskunststückchen zu machen kann er meinetwegen gerne versuchen, einen auf Superman zu machen. Richtiger Flug dürfte immer noch tierisch anstrengend werden, aber hey, für einen netten Effekt sorgt's immer.

BTW, das mit den Kräften meinte ich für Aktionen wie beispielsweise ein plötzliches Abbremsen. Mit der Levitation übst du eine Kraft auf das zu levitierende Objekt aus - irgendwie mußt du es ja bewegen. Um einen Gegenstand zum Stehen zu bringen übst du eine Kraft aus, die seiner Bewegung entgegengerichtet ist und hältst ihn dann in der Luft fest.
Wenn du jetzt mit 50 Sachen auf eine Betonwand zurast und dich abbremsen willst mußt du irgendwie deine Beschleunigungsenergie loswerden - im Falle der Levitation durch eine dem Flug entgegengerichtete Kraft. Wenn du den Flug mit einem Schlag abfangen willst wirken zwei Kräfte auf dich: Der Schwung, der dich vorwärts treibt und die Levitation, die dich rückwärts treibt. Die Kräfte wirken genau so, wie wenn zwei Autos frontal zusammenprallen - auf dich wirken also effektiv die Kräfte für einen Aufprall mit 100 km/h.
Falls du genug Zeit hast kannst du aber auch sachte abbremsen, dann wirkt einfach für eine gewisse Zeitspanne ein erträglicher(er) Druck auf dir. Natürlich bringt dir das nichts, wenn du ohnehin nur eine halbe Sekunde lang fliegst... Dann kannst du allenfalls hoffen, genug Bewegungsenergie loszuwerden, um den Aufprall abzufangen. Wenn du von 50 auf 30 Stundenkilometer runterbremsen kannst ohne dir die Rippen zu zerbröseln ist die Betonvergiftung gleich schon viel weniger schlimm.


Zumindest ich würde die Regeln so interpretieren, aber IANAES (I Am Not A Erfahrener Spielleiter), ganz besonders nicht im Bereich "Magie".