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Thema: Contest: Tutorial zum Programmieren eines Taschenrechners

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Rolus
    Habe ich nicht mitbekommen, dass Assembler Programme neuerdings ein Runtime Environment brauchen oder habe ich deinen Beitrag falsch verstanden? Meiner Meinung nach gibt es noch etliche andere verwendbare Sprachen außer den von dir genannten.
    Also ich hätte nichts dagegen, dass man nur Programme abliefern darf, die ohne zusätzliche Runtime's etc. laufen. Dass die Programme trotzdem an ein Betriebssystem gebunden sind ist klar. Das sollte unter Windows aber auch keine Probleme geben, solange man einfach nur die Win-Api nutzt. Also kernel32.dll und user32.dll sollte wohl jeder halbwegs vernünftige Windows-Rechner haben, denke ich ...

    freundliche Grüße, Rolus
    Es gibt einige - aber alle interpretierten Sprachen fallen damit von vorneherein weg. Assembler auch, weil kein geistig gesunder Mensch ein GUI-Programm in Assembler schreibt. Und alle etwas weniger bekannten Sprachen an sich auch, weil es da meist keine Compiler gibt - oder nur welche in Sprachen, die ihrerseits interpretiert sind oder eine Runtimebibliothek brauchen.
    Man kann wohl davon ausgehen, daß nur die Sprachen verwendet werden können, die die GCC in der Version 3.4 kompilieren kann - das sind C, C++, Objective-C, Fortran und Ada. Java geht wohl nicht, weil man dafür zum Arbeiten GNU Classpath benötigen würde, was wohl unter die Runtimeklausel fällt.

    Des Weiteren würden damit C und C++ nur dann verwendet werden können, wenn zur Grafikausgabe ausschließlich die WinAPI (oder ein komplett selbst geschriebenes Toolkit) genutzt wird - und ich bezweifle, daß die User hier, die sich nie mit der WinAPI befaßt haben (und teilweise nicht mal ein windows zur Hand haben), mal eben schnell lernen, mit einem GUI-Toolkit zu arbeiten, mit dem sie sonst nie etwas zu tun haben.

    Um ehrlich zu sein ist die WinAPI wirklich das letzte GUI-Toolkit, das ich jemals anfassen würde. Da würde ich eher für Cocoa schreiben. (Begründung: Die WinAPI ist codetechnisch ziemlich häßlich, unportabel und für ein Betriebssystem, das ich nur zur Abwärtskompatibilität überhaupt noch laufen habe.)

    Daß C++ auch eine Runtimebibliothek braucht (für die STL) lasse ich mal außen vor, weil diese Bibliothek überall vorhanden sein sollte.


    @mq: Das Kunststück ist, die zum Laufen zu kriegen.

  2. #2
    Zitat Zitat von Jesus_666
    Assembler auch, weil kein geistig gesunder Mensch ein GUI-Programm in Assembler schreibt.
    Hey, keine Beleidigungen bitte. Assembler und Win-API ist eigentlich eine nette Mischung. Gut, der Code ist unschön, bringt OOP-Fans zum Kotzen und ist in der Regel extrem lang. Aber die Programme sind grundlegend, klein, schnell und mächtig (oder können es zumindest sein). Für manche Bereiche ist es jedenfalls recht praktisch.
    Zitat Zitat von Jesus_666
    Um ehrlich zu sein ist die WinAPI wirklich das letzte GUI-Toolkit, das ich jemals anfassen würde. Da würde ich eher für Cocoa schreiben. (Begründung: Die WinAPI ist codetechnisch ziemlich häßlich, unportabel und für ein Betriebssystem, das ich nur zur Abwärtskompatibilität überhaupt noch laufen habe.)
    Ich möchte eigentlich keine Diskussion über Begriffsdefinitionen führen, aber die Win-API würde ich nicht als Toolkit bezeichnen. Die Win32-API ist die Programmierschnittstelle von Windows. Eigentlich jedes Windows Gui-Toolkit - und die damit erstellten Programme - greifen auf die Win-API zurück. Von daher ist es gar nicht so abwegig, sich mit der grundlegenden Win-API direkt zu beschäftigen.
    Btw, Windows ist nunmal noch das meist verwendete Betriebsystem. Man sollte vor lauter Torten das Brot nicht vergessen, denke ich. Den Windows-Bezug als Argument gegen die Win-API zu nennen ist doch etwas über-subjektiv, oder nicht?

    freundliche Grüße, Rolus

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