-
Ehrengarde
Gute Freunde sind selten, bin aber immer froh wenn es sowas gibt. Ich hatte nicht die Freude solche Freude zu haben, jedenfalls nicht wirklich.
In einer wahren Freundschaft, sollte man meiner Meinung nach alles miteinanderer offenherzig austauschen können, obwohl ich sowas (fast) nie erlebt habe.
Und wenn man mir jetzt sagen, will das ich doch etwas offener sein sollte und mehr auf andere zu gehen sollte, da meine Erfahrungen ja nicht so schlimm sein könnten, dem sage ich jetzt was.
Von einer mieserablen Kindheit, wo man seit der Grundschule als Außenseiter gilt, keine Freude bis zur 3 Klasse gehabt hat. Dann denkt man, man hat ein paar Freunde gefunden und dann verrät einer einen, ein wahrlich wunderschönes Erlebnis 
Gut kommen wir zur nächsten Station die Hauptschule... wenn man in der Grundschule als Außenseiter deklariert worden ist, würde man dort als Abschau der Nation deklariert werden... 90 % der Schule waren gegen mich, hatte aber noch den "einen" Freund aus der Grundschule, der mein einziger halt, in den 5 Jahren "Hölle" war. Nun ja, obwohl er mich immer wieder verraten und verkauft hat, habe ich naiv weiter dran festgehalten, ihn als Freund zu haben, da ich eine Stütze gebraucht habe, oder zumindest dachte ich das, natürlich habe dort auch einen gleichgesinnten gequälten kennengelernt, der mir 2 Jahre Hölle etwas versüßt hat. Doch das war nicht das Problem, das Problem war der ehemalige Freund, den ich immer noch als Freund betiteln und betrachten musste, da seine Eltern ja gut mit meinen Eltern befreundet waren 
In den 5 Jahren habe ich es gut gerlernt, innere Probleme gut zu maskieren und zu vertuschen. Nach dem Quali ist der ehemalige weggezogen und das fand ich mehr als nur gut... nun ja..
was habe ich in den 9 Jahren Grund- und Hauptschule gelernt..
- vertrau niemanden, nur dir selbst.
natürlich waren das nicht alle Ereignisse. es gab noch viel schlimmere, aber das sind die an die ich mich noch erinnere, den Rest meiner Kindheit habe ich mit Absicht im Unterbewusstsein verschlossen und erinnere mich nicht mehr daran.
Soll das heissen ich habe keine Freunde?
Nein, im Gegentei ich habe einige und die mag ich auch sehr, das beruht auch auf Gegenseitigkeit.
Dennoch belaste ich sie nicht mit meinen Problemen (1 Ausnahme gibt es), trost spenden und zuhören kann ich und mach ich immer, bin auch immer für andere da wenn sie mich brauchen. Aber wirklich ausweinen tue ich mich nicht bei meinen Freunden, sondern bei meiner Verlobten.
Ich habe gesagt ich hänge nicht an Menschen (Ausnahme: verlobte), warum ist ganz einfach.
Ein Leitspruch der sich immer bewahrheitet hat.
Traust du zu viel wirst du verraten
Traust du zu wenige verletzt du
Nicht das ich es mögen würde, wenn ich meine jetzigen Freunde verlieren würde, ich wäre zwar schon traurig, da ich mich wirtklich überwunden habe welche zu finden. Doch wegen ihnen Leben tue ich nicht, das meinte ich mit nicht daran hängen.
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln