Die Texte von Punk-Liedern sind zu meißt plakativ und animieren beim Refrain zum mitgröhlen im alkoholisierten Zustand - in wie weit das mit Emotionen zu tun hat bleibt der Meinung des einzelnen überlassen...
Sicher gibt es bestimmt auch Ausnahmen bei Punk-Songs, räume ich gerne ein, aber die breite Fläche gestaltet sich für mich so wie eben beschrieben.
Jetzt ist die Frage: Willst du ein gemeinsames Merkmal von Gothic-Musik oder der "Gothic-Szene" (hoah.."Szene"..wenn ich das Wort schon höre.. ^^")
Beim Kult an sich geht es für mich darum ,dass man sich unweigerlich angezogen fühlt ohne in der Lage zu sein es genau zu erklären. Es ist einfach optisch für einen das Schönste, was man sich vorstellen kann, man kann sich selbst damit in irgend einer Weise identifizieren und möchte meißt ebenso gekleidet/geschminkt etc. herumlaufen - aus welchen Gründen auch immer. Dazu kommt dann eben als sehr wichtiger Aspekt die Musik, deren gemeinsames Merkmal, da stimme ich gern zu, hauptsächlich auf Liebe,Tod und überhaupt Eschatologie basiert. Es gibt allerdings auch Texte fern ab davon. Im Mittelalter-Bereich z.B. existieren ganze Texte und Alben nur von Heldensagen, Drachen und ähnlichem, man begibt sich also viel mehr in eine andere Welt als sich (wie vielleicht bei anderen Texten) im hier und jetzt selbst zu bemitleiden. Faun verfassen ihre Texte um Sagen und Legenden sogar in einer alten mittelalterlichen Sprache und die Musik ist alles andere als depressiv, sondern zeugt schon viel mehr von Lagerfeuer-Charakter.
Zu sagen Gothic-Musik sei gepaart mit Punkideologie ist eigentlich ziemlicher Quatsch. Manche Gothic neigen vielleicht eher zu linken "Seite" aber der Großteil hält Extremismus jeglicher Form für falsch und im Anbetracht der Tatsache ,dass es gerade im Dark-Wave-Bereich leider eine ausgeprägte rechte Musik-Szene gibt ist es eine wirklich sinnlose These.
(Außerdem, was heißt Punkideologie ohne politische Hintergründe? Punkideologie ,wenn sie sich durchsetzen würde, greift in erster Linie das bestehnde politische System an, also?!)
Und dein angesprochener "Buhu-Dark-Elektro ohne Inhalt"..das ist absolute Ansichtssache. Die Elektro-Künstler an sich betrachten eben gerade diese Musikform auch als Träger von Ideologie und Ideen (ich bin da vom Inhalt der Texte auch nicht so überzeugt *hust) aber das würde ich trotzdem nicht so angreifen. Außerdem , um zu den Merkmalen der Gothic-"Szene"zurück zu kehren spalten sich oft gerade zwischen Mittelalter und Elektro die Geister und ich denke man muss diese Lager schon wieder differenziert betrachten da ein Merkmal der Mittelalter-Fans eben wieder das große Interesse an Burgen, Rittern etc. besteht. Deswegen muss man sich nicht gleichzeitig zum Gothic-Dasein hingezogen fühlen, aber oft ist es ebenso.
Den Gothics ein schwarz-weiß-denken unterschieben zu wollen mit deiner aufgeteilten Gefühlswelt von lieben und hassen finde ich auch falsch, das intensive erleben der Gefühle liegt meißt nur an der Ich-fixiertheit (ich sag das jetzt mal so ^^")
Puh...





zurück zu kehren spalten sich oft gerade zwischen Mittelalter und Elektro die Geister und ich denke man muss diese Lager schon wieder differenziert betrachten da ein Merkmal der Mittelalter-Fans eben wieder das große Interesse an Burgen, Rittern etc. besteht. Deswegen muss man sich nicht gleichzeitig zum Gothic-Dasein hingezogen fühlen, aber oft ist es ebenso.
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