Französisch für Anfänger
Also, die Story kann man kurz fassen:
Junge (Francois Göske), mit pseudointelektuellem Kumpel (Lennard Bertzbach) liebt Mädchen (Paula Schramm), biedert sich auf einem Frankreichaustausch an und tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste, bis er sie bekommt!
Der Film war so, wie sich die Story anhört: Naiv, klischeehaft, stellenweise fast peinlich und ganz genau so, wie die Liebe eigentlich nicht ist. Am Schluss hatte er eine recht gute Überraschung, bevor er in ein Schnulzensülzenende übergegangen ist, das den Dialogen aus Star Wars Episode 2 gar prächtig Konkurrenz machte.
Die Charaktere waren irgendwie schlecht gespielt und überzeugten nur minder, zumal man sie so bereits aus sämtlichen billigen Jugendromanzen kannte, Sympathie mit einem von ihnen zu fühlen war recht schwer, zumal sie alle recht künstlich und inkonsistent waren (im einen Moment traut der Junge sich nichtmal "Hallo" zu dem Mädchen zu sagen, im nächsten breitet er ihr auf Kant'sche Art und Weise sein Seelenleben aus). Dazu fragt man sich, wieso sämtliche 18-20jährige Jungs hinter einer 15jährigen her sind, die auf der einen Seite die Schüchterne gibt, während des ganzen Filmes aber mit 3 Jungs was laufen hat. Christian Tramitz' Kurzauftritt als Französischlehrer, wie er klischeehafter nicht sein könnte, hätte wohl für einen Lichtblick sorgen sollen - tat es aber prompt nicht!
Dennoch: An manchen Stellen habe ich gelacht, sei es nun um der Komik oder um der unfreiwilligen Komik willen.
3/10 Punkten Aber in Zukunft will ich solche Filme nicht mehr im Kino sehen, die sind Donnerstags um 20:15 auf Pro 7 besser aufgehoben - und da muss ich sie nicht anschauen.





