Zitat Zitat von Tinúviel
Bewerbung ist klar, aber Lebenslauf muss nicht mehr zwingend unterschrieben werden. Zumindest nicht bei dem zweiseitigen, europäischen Lebenslauf, der heutzutage bei den Betrieben viel besser ankommt als der Standard-Tabellen-Lebenslauf. Beweis: Ich habe bei Blohm und Voss nur etwas mehr als 2 Wochen warten müssen, da hatte ich meine EInladung zum Vorstellungsgespräch. Bei allen anderen Betrieben habe ich noch keine Rückmeldung erhalten, was bedeutet, dass ich noch im Auswahlverfahren drin bin.
zweiseitger europäischer Lebenslauf? Hä? ^^

Um das ganze mal auf einen Punkt zu bringen: Jeder Betrieb bzw jeder Personalchef hätte es gerne anders. Die einen flippen bei den teuren Bewerbungsmappen mit Prägeschrift total aus, die andern stempeln das als "Wichtigtuer" ab. Die einen bekommen feuchte Augen, wenn eine etwas unkonventionelle Bewerbungsmappe bei Ihnen auf den Tisch liegt, bei Daimler wanderst du damit sofort in die Ablage P.
Den Tonart deines zukünftigen Chefs zu treffen, ist mit viel viel Glück verbunden.
Aber die Tipps die hier genannt wurden, sind auf jeden Fall mal hilfreich und damit kannst du gar nichts falsch machen. Tendenziell kommt das Standardanschreiben und ein gut strukturierter Lebenslauf wohl noch am Besten an. Und verlass dich bei der Stellenausschreibung bloss nicht auf den Tonfall, in der sie geschrieben ist. Ich habe mich mal auf ein eher flapsig formuliertes Angebot mit einer etwas lockeren Antwort gemeldet und bin im stockkonservativen und altmodischen Sortierungsnetz hängengeblieben. Scheiss Verein, hat mir bis heute noch nichtmal meine Mappe zurückgeschickt.